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Schulsozialarbeit in Senftenberg

Projektinfo | Dr.-Otto-Rindt-Oberschule | Friedrich-Engels-Gymnasium | Sonderpädagogische Schule „Marianne Seidel“

Projektinfo

Seit 1993 gibt es Schulsozialarbeit in der Stadt Senftenberg. Am 01.01.2009 wurden die Sozialarbeiterstellen von der Förderschule „Marianne Seidel“, der Dr.-Otto-Rindt-Oberschule und dem Gymnasium in die Trägerschaft des SPI übernommen.

Dabei agieren die Schulsozialarbeiterinnen als Team, um sich im Bedarfsfall Unterstützung zukommen zu lassen und schneller intervenieren zu können. Dies ermöglicht eine gemeinsame Nutzung der Kompetenzen sowie eine effektivere Arbeitsweise.


Durch SaS wird das konstruktive Zusammenwirken von Schule und Jugendhilfe realisiert. SaS unterstützt mit sozialpädagogischen Mitteln Schüler/innen, Lehrer/innen und Eltern. Sie vermittelt zwischen den verschiedenen oft widersprüchlichen Erfahrungsbereichen der Kinder und Jugendlichen in und außerhalb der Schule und wirkt so ganzheitlich. Ihre Aufgabe ist die Förderung der jungen Menschen zur Überwindung sozialer und individueller Benachteiligungen.

SaS ist die intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule und kann als spezifisches sozialstrukturelles Instrumentarium gesehen werden, um mögliche Risiken des Scheiterns von Kindern und Jugendlichen zu begrenzen und die Chancen Benachteiligter im Bildungswettbewerb zu erhöhen und zu sichern.

Inhaltliche Arbeitsschwerpunkte der Schulsozialarbeit:
Einzelfallhilfe / Beratung
Gruppenarbeit unter sozialpädagogischem Aspekt
Offene Gesprächs- und Kontaktangebote
Elternarbeit
Schulorientierte Gemeinwesenarbeit
Kooperation mit der Institution Schule
Netzwerkarbeit

Handlungsprinzipien sind:
Freiwilligkeit
Problemoffenheit
Ganzheitlichkeit
Lebensweltorientierung
Integration und Normalisierung
Partizipation
Prävention

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