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Weltflüchtlingstag: NetHope und google.org überreichen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“ 300 Chromebooks

Feierliche Übergabe der Chromebooks

Die Stiftung SPI begleitet seit Jahresbeginn mit der Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung (gsub) ein Programm zur Gewaltschutzkoordination in 75 Flüchtlingsunterkünften. Die Förderung erfolgt im Rahmen der Bundesinitiative „Schutz von geflüchteten Menschen in Flüchtlingsunterkünften“, die von UNICEF und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen wurde.

Am 20. Juni, dem diesjährigen Weltflüchtlingstag fand das erste Vernetzungstreffen der Flüchtlingsunterkünfte statt, an denen auch die 25 bereits geförderten Konsultationseinrichtungen teilnahmen. Zur Unterstützung der Flüchtlingsunterkünfte bewarb sich die Stiftung SPI erfolgreich auf das Förderprogramm Project Reconnect der Organisation NetHope und ist hier der 50. Grantee.

Bunter Schriftzug Google.org

Das Programm „Project Reconnect“ – mit einer Spende von über 5 Mio. US-Dollar unterstützt von der  Firmenstiftung google.org – stattete bereits viele gemeinnützige Organisationen der Flüchtlingshilfe mit insgesamt 25.000 Chromebooks aus. Ziel ist es, geflüchteten Menschen den Zugang zu Bildungs- und Informationsangeboten zu ermöglichen. Die Stiftung SPI erhielt von NetHope 300 Chromebooks für kinderfreundliche Orte der Flüchtlingsunterkünfte.

Auf dem Vernetzungstreffen wurden je ein Gerät symbolisch an die Gewaltschutzkoordinatorinnen aus Nürnberg und Hermeskeil übergeben. Dass innovative Technologien Menschen auf der Flucht helfen können, ist fast schon selbstverständlich. Für NetHope und google.org lag es auf der Hand, angesichts der großen Zahl an Menschen, die nach der Flucht schutzsuchend Deutschland erreichten, das Förderprogramm „Project Reconnect“ aufzulegen. Es sei essentiell, so die Leiterin Sybille Fleischmann, den Zugang zu Information in möglichst vielen verschiedenen Sprachen zu ermöglichen.

Schriftzug NetHope mit Logo in Erdballform bestehend aus orangenen und blauen Kreisen

Besonders zum Erlernen der deutschen Sprache, aber auch zur Arbeitssuche und für Behördengänge eigneten sich webbasierte Laptops. Zu einer Beteiligung an dem Förderprogramm „Project Reconnect“ habe google.org nicht überzeugt werden müssen, so Thoralf Schwanitz von der Firmenstiftung, da sich google.org intensiv im internationalen Kontext dafür engagiert, geflüchteten Menschen mit innovativen Technologien den Zugang zu Bildungs- und Informationsangeboten zu eröffnen.

Die Einrichtung von oder Weiterentwicklung bestehender kinderfreundlicher Orte ist ein erklärtes Ziel der Bundesinitiative. In Nürnberg ist derzeit ein kinderfreundlicher Ort im Entstehen begriffen und sind vor allem in der Arbeit mit Kindern ab 3 Jahren ohne Kindergartenplatz eine Bereicherung. In Hermeskeil werden die Chromebooks hingegen in einem Rückzugsraum mit Lern- und Freizeitangeboten für Jugendliche eingesetzt.

Das Besondere: Die Stiftung SPI, Zuwendungsempfänger der Förderung durch NetHope, leitet die 300 Geräte nicht einfach nur weiter. Die Geräte werden durch einen Administrator der Stiftung zentral verwaltet und bedarfsspezifisch konfiguriert. So können sich die Gewaltschutzkoordinatorinnen und Gewaltschutzkoordinatoren darauf konzentrieren, die Geräte sinnvoll in die Angebotsstruktur des kinderfreundlichen Ortes einzuweben, ohne sich mit der technischen Wartung und Umsetzung zu befassen.

Die Devise: Einfach aufklappen und loslegen!