Niederlassung Brandenburg Nord-West

Soziale Arbeit als Koproduktion

Der Geschäftsbereich Niederlassung Brandenburg Nord-West beteiligt sich an der landesweiten Entwicklung von Modellen sozialer Arbeit und setzt diese als Träger eigener sozialer Praxis in Landkreisen und kreisfreien Städten in der Mitte sowie im Norden und Westen des Landes Brandenburg um. Dazu gehören derzeit Einrichtungen und Projekte in den Landkreisen Märkisch-Oderland, Barnim, Oberhavel, Havelland und Potsdam-Mittelmark sowie in den kreisfreien Städten Potsdam und Brandenburg (Havel).

Wir verstehen soziale Arbeit als Koproduktion vieler Akteure, die es sich zur Aufgabe gesetzt haben, gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und Familien deren Perspektiven zu entwickeln.

Unsere Basisprodukte sind Jugendfreizeit- und Jugendkulturarbeit in zentralen Einrichtungen, bedarfsorientierte Hilfen für Jugendliche in besonderen Lebenslagen und die verantwortliche Umsetzung landesweiter Projekte inklusive wissenschaftlicher Begleitung, Evaluation und Koordinierung verschiedener Programmbeteiligter.

Langjährige Erfahrungen und anerkannte Kompetenz gibt es bei der Überführung von Einrichtungen aus kommunaler in freie Trägerschaft sowie der Weiterführung von Vorhaben freier Träger der Jugendarbeit.

Individuell zugeschnittene Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote unterbreiten wir von Arbeitslosigkeit Betroffenen. Die Niederlassungen Brandenburg der Stiftung SPI sind als Leistungsanbieter zertifiziert nach AZAV.

Seit ihrer Gründung als eigenständiger Geschäftsbereich im Jahr 1999 etablierte sich die Niederlassung Brandenburg als Träger sozialer Arbeit im Land Brandenburg. Um noch schneller und effizienter auf regionale Entwicklungen und Herausforderungen reagieren zu können, wurde zum Januar 2015 der Geschäftsbereich Niederlassung Brandenburg Nord-West gegründet.

Unter den spezifischen Bedingungen des Flächenlandes Brandenburg agieren eine Vielzahl unterschiedlicher Einzelprojekte im Spannungsfeld von wachsendem theoretischen Anspruch – u. a. Überprüfung der Angebote auf Inklusion, Geschlechtergerechtigkeit und Sozialraumorientierung – und zu entwickelnder Projektwirklichkeit.

Die Grundlage unserer Arbeit bilden die fachlichen Standards sozialer Arbeit wie

  • Angebotsvielfalt,
  • Auswahlprinzip der Betroffenen,
  • Stärkung der Selbsthilfekräfte,
  • Bedarfs- und Ergebnisorientierung sozialer Hilfestrategien,
  • ergebnisorientierte Überprüfung der Hilfeleistungen,
  • Sicherstellung der Wirtschaftlichkeit der Hilfeangebote

sowie die ergänzenden Handlungsmaximen

  • Prävention,
  • Dezentralisierung/Regionalisierung,
  • Alltagsorientierung,
  • Ganzheitlichkeit,
  • Lebensweltorientierung,
  • Integration und Normalisierung sowie
  • Partizipation.

Neben der regionalen Zuordnung zu den Standorten sind die Projekte in acht überregionalen Fachgruppen organisiert:

Die erarbeiteten Handlungsvorschläge zur Regulierung vielfältiger sozialer Probleme im Land Brandenburg werden in der sozialen Praxis überprüft. Über eine Vielzahl eigener Aktivitäten hinaus, geschieht dies durch Kooperationen mit regionalen Partnern, die Vernetzung von Projekten, regionale Bündelung von Ressourcen und Koordinierung landesweiter Arbeitsansätze.

Leitung

Stefan Zaborowski (Leitung)
Andreas von Essen (Stellvertretende Leitung)

Kontakt

Stiftung SPI
Geschäftsbereich Niederlassung Brandenburg Nord-West
Stahnsdorfer Straße 76 – 78 Lageplan
14482 Potsdam

Telefon: 0331 747970
Fax: 0331 7479744
E-Mail: brandenburg.nw( at )stiftung-spi.de