Programmagentur Jugendsozialarbeit

Programmagentur Jugendsozialarbeit

Programmagentur Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen

Um insbesondere benachteiligten Schülerinnen und Schülern gelingende Bildungsbiographien zu ermöglichen, müssen Schule und Jugendhilfe ein erweitertes und gemeinsames Bildungsverständnis entwickeln. Im Jahr 2006 initiierte die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft in diesem Zusammenhang das Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ an 20 Hauptschulen.

Bis zum Jahr 2016 ist das Programm ständig gewachsen und wird mittlerweile an 249 öffentlichen Schulen aller Schularten weitergeführt: 128 Grundschulen, 61 Integrierte Sekundarschulen, 32 Förderzentren, 19 berufliche und zentralverwaltete Schulen und neun Gymnasien. Zur Umsetzung der Programmziele werden freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe über Kooperationsverträge mit den beteiligten Schulen aktiv.

Eine intensive und systematische Kooperation von Schule und Jugendhilfe im Sinne einer gemeinsamen Verantwortungsübernahme für die Entwicklung und den Schulerfolg der Schüler/innen ist die Intention des Programms. Diese wird sichergestellt durch die selbstbestimmte Auswahl der Kooperationspartner, den Kooperationsvertrag, die konkrete Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte sowie durch die regelmäßige Überprüfung und gemeinsame Fortschreibung der schulspezifischen Konzepte.

Weitere Stellen der Jugendsozialarbeit werden für besondere Aufgaben (Berufsorientierung, Schuldistanz) und für koordinierende Aufgaben in den Bezirken an der Schnittstelle Schule und Jugendhilfe bereitgestellt. Zudem werden im Rahmen der „Sofortmaßnahmen Flüchtlinge“ seit August 2015 von der SenBJF über das Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ zusätzliche Stellen finanziert, um die sozialpädagogische Unterstützung und Integration von Kindern und Jugendlichen in Willkommensklassen bzw. mit Fluchterfahrungen in den Bezirken zu unterstützen.

Die SenBJF beauftragt zur Umsetzung die Stiftung SPI als Programmagentur, die das Programm betreut, fachlich steuert und die Fördermittel zur Einrichtung der Personalstellen (einschließlich der Mittel für Sachkosten) an die ausgewählten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe weiterleitet. Die Programmagentur ist damit Koordinatorin und Verwalterin des Gesamtprogramms.

Die Finanzierung des Programms „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ erfolgt aus dem Bildungsetat der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Programmagentur "Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen"

Belforter Straße 20
10405 Berlin
Ansprechpartner/in: Dr. Birgit Hoppe


Standort Berlin

Telefon: 030 28884960
Fax: 030 288849620
E-Mail: programmagentur( at )stiftung-spi.de
Website: www.spi-programmagentur.de

Verkehrsverbindung
Prenzlauer Allee/Metzer Str.

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Das Programm „Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen“ orientiert sich an folgenden Zielsetzungen:

  • Verbesserung der Handlungskompetenzen,
  • Verbesserung aller Übergänge in Schule und Ausbildung,
  • Förderung der Lernmotivation,
  • Stärkung sozialer Kompetenzen und des Selbstvertrauens,
  • Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern,
  •  Vertiefung der Kooperation von Jugendhilfe und Schule sowie
  • Auf- und Ausbau von Unterstützungsstrukturen.

Die Standorte des Programms bieten derzeit 249 verschiedene Ausgangslagen und die 76 anerkannten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe bringen vielfältige Kompetenzen zum Einsatz. Schule und Träger entwickeln Jahr für Jahr gemeinsam die schulspezifischen Konzepte weiter. Es wird vor Ort entschieden und verhandelt, ob Beratungen und Einzelfallhilfen im Vordergrund stehen, ob Gruppen- oder Klassenangebote initiiert werden, in welchen schulinternen Gremien und AGs die Sozialpädagogen/innen mitwirken und welche externen Partner die Angebotspalette ergänzen.

Struktur

Gefördert durch
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.05.2006

 


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