JUGEND STÄRKEN im Quartier – Potsdam

JUGEND STÄRKEN im Quartier

Das Modellprogramm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" wird unter der Regie des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit umgesetzt. Es unterstützt junge Menschen mit Startschwierigkeiten beim Übergang von der Schule in den Beruf mit aufsuchender Arbeit, Beratung und Einzelfallhilfe (Jugendsozialarbeit). Ziel ist, individuelle Hürden auf dem Weg Richtung Ausbildung und Arbeit zu überwinden und eine schulische, berufliche und soziale Integration zu ermöglichen. Ergänzend können Mikroprojekte realisiert werden, die neben der Entwicklung der Jugendlichen der Aufwertung von Quartieren dienen.

Die Stiftung SPI - Niederlassung Brandenburg I Nord‐West startet mit zwei Case Managern in Potsdam in den Sozialräumen Schlaatz und Stern/ Drewitz. Jeweils eine Sozialpädagogin wird Jugendliche und junge Erwachsene mit sozialen und/oder individuellen Beeinträchtigungen im Alter von 14 bis zum vollendeten 26. Lebensjahr intensiv sozialpädagogisch begleiten.

Durchschnittlich werden im Jahr 30 junge Menschen pro Sozialraum begleitet. Ziel ist u.a. Förderung der Kommunikations‐ und Konfliktfähigkeit, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Ordnung, Kontinuität, Steigerung der Belastbarkeit, Höflichkeit. Der Case Manager gibt Unterstützung bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen, macht Bewerbungstraining, unterstützt bei der Auffindung von Praktika, Ausbildungs‐ und Arbeitsstellen, vermittelt bei Problemen in der Schule, im Praktikum und am Ausbildungs‐ und Arbeitsplatz. Hierzu nutzt der Case Manager ein breites Netzwerk am Standort Potsdam mit zahlreichen Kooperationspartnern. Das Case Management ist eine ressourcenorientierte, effektive Fallarbeit mit durchgängiger Fallverantwortung. Es gewährleistet ein Maximum an individueller und bedarfsgerechter Förderung.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
JUSTiQ Drewitz

Begegnungszentrum Oskar
14480 Potsdam
Ansprechpartner/in: Kerstin Brose

Telefon: 0157 58494439
Fax: -
E-Mail: jugend-staerken-potsdam( at )stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Mo. bis Do. 10:00–18:00 Uhr

Verkehrsverbindung
Drewitz: Haltestelle Robert-Baberske-Straße Ab Hauptbahnhof mit Tram 92 und 96. Ab Hauptbahnhof mit Bus 694, 696, 699

Fahrinfo unter www.vbb.de

Stiftung SPI
JUSTiQ Schlaatz

Schilfhof 18
14480 Potsdam
Ansprechpartner/in: Nelli Nickel

Telefon: 0152 05608599
Fax: -
E-Mail: jugend-staerken-schlaatz( at )stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Mo. bis Mi. 10:00–18:00 Uhr
Do. 10:00–18:00 Uhr (nur telefonisch)

Verkehrsverbindung
Schlaatz: Haltestelle Magnus-Zeller-Platz Ab Hauptbahnof mit Tram 91, 92, 93, 96, 98, 99 Haltestelle Schilfhof Ab Hauptbahnhof mit Bus 693

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

  • individuelle Berufsorientierung, Bewerbungstraining, Bewerbungsunterlagen erstellen, Vermittlung von Praktika, Ausbildungsplätzen, Arbeitsplätzen: Mo-Do nach Termin im Begegnungszentrum oskar / Drewitz und Schilfhof 18 / Schlaatz
  • Kurs "Stärkung der Persönlichkeit zum Berufseinstieg" und Berufsorientierung und Bewerbertraining in der Gruppe : Jeden Donnerstag 12 -14 Uhr im Begegnungszentrum oskar / Drewitz
  • ProfilPass I Ermittlung des Fähigkeiten und Kompetenzen: nach Termin im Begegnungszentrum oskar / Drewitz
  • Offene Sprechstunde / Beratung im Schilfhof 18 / Schlaatz: Montag und Mittwoch 12 - 15 Uhr
  • Offene Sprechstunde und Beratung im Begegnungszentrum oskar / Drewitz: Donnerstag 15-16 Uhr

Ziele und Schwerpunkte

Programm bietet jungen Menschen eine Perspektive

Die Angebote kommen insbesondere jungen Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren zu Gute, denen eine Perspektive für die Zukunft fehlt und die durch andere Angebote besonders schwer zu erreichen sind. Damit sind zum Beispiel schulverweigernde Jugendliche oder Abbrecherinnen und Abbrecher von Arbeitsmarktmaßnahmen sowie junge neu Zugewanderte mit besonderem Integrationsbedarf gemeint. "JUGEND STÄRKEN im Quartier" unterstützt sie bei der (Re-)Integration in Schule, Ausbildung, Arbeit und Gesellschaft. Ziel ist, die Teilnehmenden mit niedrigschwelligen Angeboten zu aktivieren und ihre Kompetenzen und Persönlichkeit zu stärken.
Das Modellprogramm kombiniert verschiedene sozialpädagogische Angebote, die passgenau entsprechend der Bedarfslage der Zielgruppen in der Kommune ausgestaltet werden können:

  • Case Management (intensive sozialpädagogische Einzelfallarbeit)
  • Aufsuchende Jugendsozialarbeit (z. B. Streetwork oder Mobile Beratung)
  • Niedrigschwellige Beratung/Clearing (z. B. Anlaufstellen mit Lotsenfunktion, in denen Jugendliche eine Erstberatung erhalten)
  • Mikroprojekte mit Mehrwert für das Quartier und dessen Bewohner/-innen (z. B. Anlegen eines Trimm-Dich-Pfades, Organisation eines Stadtteilfestes)

Die öffentliche Jugendhilfe steuert und koordiniert die Angebote. Sie arbeitet dabei im Sinne einer "Förderung aus einer Hand" eng mit freien Jugendhilfeträgern, Jobcentern, Agenturen für Arbeit, Schulen, Quartiersmanagement und weiteren Kooperationspartnern zusammen.

Beitrag zu einer sozialen Stadtentwicklung

"JUGEND STÄRKEN im Quartier" führt die bisherigen Aktivitäten des BMFSFJ im Rahmen der Initiative "JUGEND STÄRKEN" mit dem bisherigen Handlungsfeld "Übergang Schule-Beruf" des ESF-Bundesprogramms "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ" des BMUB zusammen. Finanzielle Ressourcen und fachliches Know-how werden in die Gebiete des Städtebauförderungsprogrammes "Soziale Stadt" oder vergleichbare Brennpunkte gelenkt und dort gebündelt. Insbesondere die Mikroprojekte stärken nicht nur junge Menschen selbst, sondern auch die Quartiere, in denen sie leben - zum Beispiel indem junge Menschen einen Gemeinschaftspark anlegen oder ein interkulturelles Stadtteilfest organisieren. Damit leistet "JUGEND STÄRKEN im Quartier" auch einen Beitrag zu einer integrierten, sozialen Stadtentwicklung.
Das Modellprogramm "JUGEND STÄRKEN im Quartier" ist Teil der Initiative JUGEND STÄRKEN, zu der auch die Jugendmigrationsdienste und das Projekt "JUGEND STÄRKEN: 1000 Chancen" gehören. Mit der Initiative setzt sich dasBMFSFJ deutschlandweit für eine bessere soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen mit schlechten Startchancen auf lokaler Ebene ein.

Methoden

Case Management

Struktur

Gefördert durch
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Gefördert durch
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Gefördert durch
ESF für Deutschland
ESF für Deutschland
Gefördert durch
Europäische Union
Europäische Union
Gefördert durch
Zusammen Zukunft Gestalten
Zusammen Zukunft Gestalten

Kosten: Für die Teilnehmenden entstehen keine Kosten.
Status: aktuell
Zeitraum 01.04.2015 bis 31.12.2018

 

Links

JUGEND STÄRKEN im Quartier Programm


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