KomPakt

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KomPakt – Prävention vor Einstieg Jugendlicher in rechtsextreme Szene

Das Projekt dient der Entwicklung abgestimmter Kooperationen im Bereich Jugendhilfe - Polizei. Es bietet Prävention an Stellen, an denen insbesondere Kinder und Jugendliche erste Kontakte zu regionalen rechtsextremistischen Strukturen haben. Gleichzeitig soll die Kooperation zwischen den Partnern vertieft werden, wo Jugendliche bereits tiefer in das Umfeld undemokratischer Strukturen eingestiegen sind.

Es sollen langfristig regional Kooperationsstrukturen geschaffen werden, die Akteure enger zusammenbringt, vorhandene Kapazitäten und Handlungsmöglichkeiten ergebnisorientiert aufeinander abstimmt und Kooperation als angestrebten Regelfall untersetzt, entwickelt und begleitet.

Nutzbringende Kooperation muss durch einen wechselseitigen Informationsfluss untersetzt sein, der die Arbeitsvollzüge der Beteiligten unterstützt. Polizeiliche und zivilgesellschaftliche Kompetenzen und Ressourcen sollen vernetzt zum Einsatz gebracht werden. Parallelstrukturen sollen in nachhaltig funktionierende Kooperationsstrukturen umgewandelt werden.

Eltern benötigen in diesem Kontext verlässliche Ansprechpartner, die die individuelle und fachliche Kompetenz besitzen, sie in ihren Hoffnungen und Unsicherheiten ernstzunehmen, Spielräume für gemeinsames Handeln zu definieren und thematische Versiertheit in puncto "Rechtsextremismus" aufbringen.

Die lokalen Akteure werden durch gezielte Fortbildung, pragmatisches Coaching in der Entwicklung ihrer Kooperationsstrukturen sowie durch die Moderation von auftretenden Konflikten unterstützt.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Kompakt - Prävention vor Einstieg Jugendlicher in rechtsextreme Szene

Franz-Mehring-Straße 20
15230 Frankfurt (Oder)
Ansprechpartner/in: Martin Hampel

Telefon: 0335 387 27 80
Fax: 0335 387 27 815
E-Mail: kompakt( at )stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Nach Vereinbarung

Verkehrsverbindung
Bus 980, 982 Franz-Mehring-Straße; Tram 1, 2, 3, 4 Zentrum

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Der innovative Effekt des Projekts besteht darin, in der Alternative zu zentralen Strukturen regional angelegte Kooperationsverbünde zu schaffen, über die aufwandsärmer die Arbeit mit szenerelevanten jungen Menschen organisiert und umgesetzt werden kann. Gleiches kann auf die An- und Einbindung von Eltern bezogen werden. Hier ist erforderlich, auf die Etablierung von regional verwurzelten, fachlich eingebundenen und kurzfristig erreichbaren Ansprechpartnern zu setzen.

Die Kooperation zwischen Jugendhilfe und der Polizei kann durch die schrittweise und örtlich angebundene Projektentwicklung sowie durch eine modulare und in Tandems zwischen den Institutionen/Berufsfeldern organisierte Fortbildung langfristig qualifiziert und gesichert werden.

Ziele

  1. Erschweren von Annäherungsprozessen der Jugendlichen an rechte Szenen
  2. Förderung und Unterstützung von Kooperationen zwischen Akteuren, die gleichzeitig mit dem Jugendlichen arbeiten
  3. Einbindung der Jugendlichen in dichte Betreuungsnetze über die Entwicklung von individuellen Konzepten, die Mitwirkung bei deren Umsetzung sowie
  4. Unterstützung der Akteure durch Recherche und Kontaktvermittlung und Stärkung des Informationsflusses zwischen den Akteuren

Struktur

Status: aktuell
Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2019

 

Art des Projektes


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