Servicestelle Quereinstieg

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Servicestelle Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas

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Im Rahmen des Bundesmodellprogramms „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) in den Jahren 2015 bis 2020 bundesweit Projekte aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF), die für die besondere Zielgruppe der Berufswechslerinnen und Berufswechsler erwachsenengerechte und geschlechtersensible Ausbildungsmöglichkeiten zur/zum staatlich anerkannten Erzieherin/Erzieher schaffen oder weiterentwickeln. Im Programm werden die Fachschülerinnen und Fachschüler parallel zu ihrer Ausbildung in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis in einer Kita beschäftigt und erhalten eine angemessene Vergütung.

Gerade lebensältere, an einem Wechsel in den Erzieherberuf interessierte Personen realisieren die Neuqualifikation selten, weil die dreijährige Erzieherausbildung nicht vergütet wird und Unterhaltsbedürfnisse und -verpflichtungen finanziell nicht abgesichert sind. Das soll durch das neue ESF-Bundesmodellprogramm anders werden.

Männern und Frauen soll unabhängig vom vorangehenden Status der Beschäftigung lebenslanges berufliches Lernen mit einer Absicherung des Lebensunterhaltes ermöglicht werden. Sowohl Beschäftigte wie auch Arbeitslose können auf diese Weise unabhängig von staatlichen Förderinstrumenten ihre Berufslaufbahn individuell an die Entwicklungen des Arbeitsmarktes anpassen.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Servicestelle Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas

Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Ansprechpartner/in: Christoph Schwamborn, Ulrike Amann


Standort Berlin

Telefon: 030 390634620
Fax: 030 39063480
E-Mail: quereinstieg( at )stiftung-spi.de
Website: http://www.chance-quereinstieg.de/

Verkehrsverbindung
S+U Alexanderplatz Bhf

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Ziel des ESF-Bundesmodellprogramms „Quereinstieg – Männer und Frauen in Kitas“ ist die Erprobung bzw. Weiterentwicklung einer erwachsenengerechten Teilzeitausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher an Fachschulen/-akademien, gekoppelt mit der Zahlung einer existenzsichernden Vergütung für die Fachschülerinnen und Fachschüler.

Gefördert wird die Koordination von Kitatätigkeit begleitenden Ausbildungsgängen, in deren Rahmen eine dreijährige Teilzeitausbildung an einer Fachschule/-akademie für Sozialpädagogik parallel zu einer sozialversicherungspflichtigen Anstellung innerhalb einer Kita stattfindet. Die geförderte Ausbildung schließt mit dem Abschluss „Staatlich anerkannte Erzieherin“ bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher“ ab. Die Teilzeitausbildung ist dabei gemeinsam von den Projektpartnern erwachsenengerecht und zielgruppenorientiert zu organisieren und auf Grundlage des im Entwurf vorliegenden bundesweiten Rahmenlehrplans (weiter) zu entwickeln. Die Vergütung der teilnehmenden Fachschülerinnen und Fachschüler in Höhe von mind. 1.250 € (monatliches Arbeitgeber-Brutto) wird durch das BMFSFJ durch einen Zuschuss gefördert.

Für die Projektumsetzung werden jeweils eine Projektkoordinatorin bzw. ein Projektkoordinator auf Seiten der beteiligten Kitas und Fachschulen/-akademien sowie eine übergeordnete Gesamtprojektleitung bezuschusst.

Struktur

Gefördert durch
Europäischer Sozialfonds (ESF)
Europäischer Sozialfonds (ESF)

Status: aktuell
Zeitraum 01.06.2015 bis 31.07.2020

 


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