Miteinander leben im Samariterkiez

Miteinander leben im Samariterkiez

Organisation, Moderation und Dokumentation eines dialogischen Aushandlungsprozesses im Samariterkiez

Im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg findet sich eine vielfältige und bunte Bevölkerung: Alteingesessene, Zugezogene, Neuzugewanderte, Reisende. Sie leben in gemieteten oder gekauften Wohnungen, besetzten, selbstverwalteten oder gemieteten Häusern und Wagenburgen, in Hostels, Jugendherbergen, Neubauten, Plattenbauten, Altbauten …

Wer bleibt, schätzt nicht zuletzt die Diversität des am dichtesten besiedelten Berliner Bezirks und entscheidet sich damit auch für Toleranz und Respekt anderen Lebensweisen gegenüber. Trotzdem führt die Unterschiedlichkeit der Anwohnenden und ihrer Interessen zu Kontroversen und damit automatisch zu der Frage „Wie wollen wir zukünftig zusammen leben?“ Im Samariterkiez wird dieses Spannungsfeld anlässlich der aktuellen Auseinandersetzungen zu verschiedenen Themen besonders deutlich.

Die Stiftung SPI ist durch das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg beauftragt, Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibende, Politik, Bildungs- und Jugendeinrichtungen, Wohnungsgenossenschaften, freie Träger, zivilgesellschaftliche Initiativen, Interessengruppen, Bezirksamt, Polizei usw. auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch zu bringen, multiperspektivische Sichtweisen auf die Problemlage(n) vor Ort zu ermöglichen und Grundlagen zu schaffen, die das demokratische und friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Lebensentwürfen und Weltanschauungen nachhaltig fördern und verbessern.

In der Woche vom 27. November bis 2. Dezember 2017 bot das Projekt Anwohnerinnen und Anwohnern die Möglichkeit, sich vor Ort im Gespräch einzubringen. Zur Dokumentation der Woche

Wie wird über das Projekt berichtet? Lesen Sie aktuelle Pressekommentare zum Thema.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Miteinander leben im Samariterkiez

Frankfurter Allee 35 – 37, Aufgang C
10247 Berlin
Ansprechpartner/in: Konstanze Fritsch


Standort Berlin

Telefon: 030 49300110
Fax: 030 49300112
E-Mail: samariterkiez( at )stiftung-spi.de

Verkehrsverbindung
U5 Samariterstraße

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Bis zum Sommer 2018 sind die Hauptanliegen und Wünsche der verschiedenen Beteiligten im Samariterkiez ermittelt und werden an das Bezirksamt übermittelt, um Einsichten und Strategien zu ermitteln.

Methoden

Bis Ende Februar 2018 finden Workshops statt, die mit unterschiedlichen Formaten verschiedene Akteursgruppen im Samariterkiez ansprechen. Die Formate richten sich nach der Anzahl der Teilnehmenden. Wichtig bei der Auswahl ist die Möglichkeit, eigene Themen einzubringen. Leitfragen sollen sein: Was bewegt die Menschen im Samariterkiez? Wie wollen wir zusammen leben? Was können wir tun? Die Ergebnisse der einzelnen Veranstaltungen werden visualisiert.

Aus den gesammelten Anliegen werden 3 Hauptanliegen priorisiert unter den Gesichtspunkten, welche Themen am häufigsten in den Veranstaltungen genannt wurden, welche am wichtigsten, dringendsten und am ehesten umsetzbar sind.

Im April/Mai 2018 finden 3 Workshops mit den nun isolierten wichtigsten Themen statt. Die Teilnehmenden sind gemischt aus verschiedenen Handlungsfeldern.

Struktur

Gefördert durch
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Status: aktuell
Zeitraum 01.08.2017 bis 31.07.2018

 


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