Servicestelle Stark im Beruf

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Mit dem ESF-Programm „Stark im Beruf“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von Februar 2015 bis Dezember 2018 rund 90 Projektträger dabei, Mütter mit Migrationshintergrund bei deren beruflicher Integration nachhaltig zu unterstützen.

Bereits in einer Pilotphase wurden mit der Initiative Ressourcen stärken – Zukunft sichern: Erwerbsperspektiven für Mütter mit Migrationshintergrund zwischen 2012 und 2013 bundesweit 16 Modellstandorte gefördert. Die Pilotphase hat gezeigt, dass es mit Hilfe geeigneter Instrumente gelingen kann, Mütter mit Migrationshintergrund erfolgreich auf ihrem Weg in den Arbeitsmarkt zu unterstützen.

Bewährte Instrumente aus der Pilotphase sollen mit dem neuen Programm in der Fläche ausgeweitet und angewendet werden. Teilnehmerinnen werden durch die Träger auf ihrem Weg in eine Beschäftigung individuell begleitet und Zugangsmöglichkeiten zum Arbeitsmarkt werden vor Ort zielgruppenspezifisch ausgelotet. Daher werden die Projektträger zielgruppen- und strukturbezogene Ansätze verbinden, um optimale an die individuellen Bedürfnisse der Frauen angepasste Beschäftigungsmöglichkeiten zu erschließen.

Das Programm leistet darüber hinaus einen Beitrag zur Bekämpfung des Fachkräftemangels. Neben der Aktivierung der Mütter sollen Unternehmen verstärkt für die Potenziale der Zielgruppe sensibilisiert und vorhandene Strukturen und Akteure vor Ort besser miteinander vernetzt werden.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Servicestelle Stark im Beruf

Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Ansprechpartner/in: Christoph Schwamborn, Bastian Schneider


Standort Berlin

Telefon: 030 390634610
Fax: 030 39063480
E-Mail: stark-im-beruf( at )stiftung-spi.de
Website: www.starkimberuf.de/

Verkehrsverbindung
S+U Alexanderplatz Bhf

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Das ESF-Bundesprogramm Stark im Beruf stellt eine Ergänzung zu bestehenden Angeboten für Mütter mit Migrationshintergrund dar. Da sich die Mütter nicht nur in ihrer Qualifikation, sondern auch hinsichtlich der sprachlichen Kompetenzen und ihrer persönlichen Lebenssituation unterscheiden, haben sie unterschied­liche Unterstützungsbedarfe. Um erwerbsfähige Mütter mit Migrations­hintergrund bei der Bewältigung ihrer spezifischen Herausforderungen im Zuge der (Re-)Integ­ration in den Arbeitsmarkt zu unterstützen, bedarf es somit individueller Ansätze und passender Unterstützungssysteme.  Die Angebote für die Zielgruppe sollen insbesondere darauf hinwirken, die Arbeitsintegration von Müttern mit Migrationshintergrund zu fördern, indem sie

  • einen besseren Zugang zu bestehenden Förderangeboten mit dem Ziel der Erwerbsintegration herstellen,
  • Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein der Zielgruppe stärken, um die vorhandenen Potenziale für die Aufnahme einer existenzsichernden Erwerbstätigkeit zu erkennen,
  • die Nachhaltigkeit von Ausbildungs- und Arbeitsaufnahme durch zielgruppengerechte Stabi­lisierungsstrategien gewährleisten,
  • Müttern mit Migrationshintergrund, die bereits berufliche Qualifikationen im Heimatland erworben haben, berufliche Perspektiven im Rahmen des Anerkennungsverfahrens aufzeigen
  • die Abhängigkeit von staatlichen Transferleistungen reduzieren und
  • die unterschiedlichen Unterstützungsangebote in der Region stärker miteinander vernetzen.

Dabei können folgende Inhalte im Mittelpunkt stehen

  • Information/Orientierung/Motivierung
  • Vermittlung von sozialen Kompetenzen und Lerntechniken
  • Förderung der Sprachkompetenz und Vermittlung von Sprachlernangeboten
  •  Vermittlung von (Nach-)Qualifizierungsangeboten
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf/Aktivierung weiterer Unterstützungssysteme
  • Begleitung/Coaching/Mentoring mit dem Ziel der Aufnahme einer Erwerbstätigkeit oder der Stabilisierung einer Erwerbstätigkeit
  • Verzahnung bereits vorhandener Angebote im Sinne einer Prozesskette (siehe z. B. IQ Netzwerk Integration und Bildung)

Eine Kooperation mit dem örtlichen Träger der Grundsicherung, ggf. mit der Arbeitsagentur und anderen Akteuren wie Migrantenselbstorganisationen, Unternehmen, Bildungsträgern, Kammern usw. sind bei der Projektumsetzung obligatorisch.

Struktur

Gefördert durch
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Status: aktuell
Zeitraum 09.02.2015 bis 31.12.2018

 


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