Servicestelle Stärken vor Ort

Servicestelle Stärken vor Ort

Mit STÄRKEN vor Ort wurden im Rahmen von Lokalen Aktionsplänen Mikroprojekte und kleine, lokale Initiativen gefördert, die sich für die soziale, schulische und berufliche Integration junger Menschen und Frauen mit besonderen Problemen beim Zugang zum Arbeitsmarkt einsetzten. Zur Umsetzung der Lokalen Aktionspläne erhielt jede ausgewählte Kommune oder Region jährlich bis zu 100.000 bzw. 150.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Hieraus wurden niedrigschwellige Mikroprojekte mit max. 10.000 Euro unterstützt. Die Entscheidung über die Mikroprojekte im Fördergebiet traf ein Lokaler Begleitausschuss, der aus Vertreterinnen und Vertretern der öffentlichen Verwaltung, lokalen Akteurinnen und Akteuren sowie insbesondere Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Betroffenen bestand.

Die zentralen Ziele von STÄRKEN vor Ort waren die

  • erfolgreiche soziale, schulische und berufliche Integration von benachteiligten jungen Menschen,
  • erfolgreiche soziale und berufliche Integration von Frauen mit Problemen beim Einstieg und Wiedereinstieg in das Erwerbsleben,
  • Förderung von Teilhabe, Chancengleichheit und Bildung der benachteiligten jungen Menschen und Frauen durch ihre Aktivierung sowie
  • Aktivierung, zivilgesellschaftlichen Beteiligung und Vernetzung der lokalen Akteurinnen und Akteure.

Das Programm Stärken vor Ort wurde im Zeitraum von März 2009 bis Dezember 2011 mit einem Volumen von insgesamt 71 Millionen Euro umgesetzt. Die Stiftung SPI war im Rahmen der ESF-Regiestelle des BMFSFJ mit der fachlich-inhaltlichen Begleitung des Programms Stärken vor Ort beauftragt.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Servicestelle Stärken vor Ort

Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Ansprechpartner/in: Christoph Schwamborn


Standort Berlin

Telefon: 030 39063460
Fax: 030 139063480
E-Mail: staerken-vor-ort( at )esf-regiestelle.eu
Website: www.jugend-staerken.de/unsere-programme/programme-2007-2014/staerken-vor-ort.html

Verkehrsverbindung
S/U Jannowitzbrücke; U Klosterstraße

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Das Programm STÄRKEN vor Ort zielte auf die Förderung des Zusammenhalts der Gesellschaft, indem es soziale Ungleichheit reduzierte und die soziale und berufliche Integration förderte.

Zentrale Ziele waren dabei:

  • die soziale, schulische und berufliche Integration von benachteiligten jungen Menschen,
  • die berufliche Integration von Frauen mit Problemen beim (Wieder-)Einstieg in das Erwerbsleben,
  • die Förderung von Teilhabe, Chancengleichheit und Bildung der Adressatinnen und Adressaten durch ihre Aktivierung,
  • die Aktivierung, zivilgesellschaftliche Beteiligung und Vernetzung der lokalen Akteure.

Grundlage der Aktivitäten war ein Lokaler Aktionsplan, der von Kommunen in Zusammenarbeit mit relevanten Akteuren des lokalen Netzwerks aufgesetzt, verabschiedet und als Antrag eingereicht wurde. Als sozialraumorientiertes Instrument formulierte er u. a. Bedarfe und Ziele, mit denen die Lebensbedingungen vor Ort verbessert werden sollten. Der bewilligte Lokale Aktionsplan war Grundlage für die Auswahl der Mikroprojekte: Gemeinsam mit einem Begleitausschuss, in dem u.a. auch Bewohnerinnen und Bewohner sowie Vertreter der Zielgruppe vertreten waren, wählte die innerhalb der Verwaltung der Kommune zuständige Stelle, Mikroprojekte aus. Die ausgewählten Mikroprojekte sollten einen Beitrag zur Erreichung der im Lokalen Aktionsplan benannten Ziele leisten. Grundsätzlich wurden zwei Typen von Mikroprojekten unterschieden: solche, die mit jungen Menschen und Frauen arbeiteten, und solche, die eher auf die Optimierung von Strukturen abzielten. Damit bewegte sich das Programm auf zwei Feldern: der Sozial- und Beschäftigungspolitik einerseits und der Strukturpolitik andererseits. Durch die Nutzung vorhandener und die Optimierung lokaler Ressourcen und Strukturen sollten sich die Integrationschancen der Bewohnerinnen und Bewohner verbessern.

Im Rahmen von lokalen bzw. regionalen Mikroprojekten wurden gefördert:

  • Vorhaben, die junge Menschen bei ihrer sozialen und beruflichen Integration unterstützen.
  • Maßnahmen für Frauen mit Problemen beim Einstieg oder Wiedereinstieg ins Erwerbsleben, die sie z. B. bei ihrer sozialen und beruflichen (Re-)Integration unterstützten oder direkt in den Arbeitsmarkt vermittelten.
  • Maßnahmen, die der Vernetzung und der Aktivierung der Adressatengruppen dienen.
  • Strukturbildende Vorhaben, insbesondere in ländlichen Gebieten. Z.B. Gründung oder Festigung von regionalen Netzwerken.
  • Vorhaben zur Verbesserung des sozialen Klimas durch die Förderung der Teilhabe, Chancengleichheit und sozialen Integration der Adressatengruppen durch lokale Aktivierung und Kooperation.

Struktur

Gefördert durch
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Gefördert durch
Europäischer Sozialfonds (ESF)
Europäischer Sozialfonds (ESF)

Status: abgeschlossen
Zeitraum 01.03.2009 bis 31.12.2011

 


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