Schulverweigerung – Die 2. Chance

Schulverweigerung – Die 2. Chance

Servicestelle Jugendsozialarbeit: Schulverweigerung – Die 2. Chance

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Mit dem im Rahmen der Initiative JUGEND STÄRKEN entwickelten Programm Schulverweigerung – Die 2. Chance wurde die Reintegration von schulverweigernden Schülerinnen und Schülern unterstützt. Dazu wurden rund 200 Anlauf- und Beratungsstellen eingerichtet, die als Koordinierungsstellen individuelle und passgenaue Hilfeleistungen ermittelten und die jungen Menschen langfristig und vertrauensvoll begleiteten.

In den Koordinierungsstellen des Programms wurden junge Menschen ab zwölf Jahren, die die Schule aktiv oder passiv verweigern, aufgefangen und wieder ins Schulsystem integriert.

Zunächst standen ausschließlich Schülerinnen und Schüler von allgemeinbildenden Schulen im Fokus, an denen der Erwerb eines Hauptschulabschlusses möglich war. Die Hilfe wurde im Jahr 2011 auf berufliche Schule ausgeweitet, sofern eine vollzeitschulpflichtige Maßnahme besucht wurde.

Das Programm des Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ), das Träger der Jugendsozialarbeit bundesweit an rund 200 Standorten umsetzten, wurde aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert und hatte eine Laufzeit von 2008 bis 2014. Das Programm „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ wurde in der ESF-Förderperiode 2014 – 2020 in das Programm JUGEND STÄRKEN im Quartier überführt.

Die Stiftung SPI war im Rahmen der ESF-Regiestelle mit der fachlich-inhaltlichen Begleitung des Programms „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ beauftragt.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Servicestelle Jugendsozialarbeit: Schulverweigerung – Die 2. Chance

Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Ansprechpartner/in: Christoph Schwamborn

Telefon: 030 39063460
Fax: 030 39063480
E-Mail: jugendsozialarbeit( at )esf-regiestelle.eu

Verkehrsverbindung
S/U Jannowitzbrücke; U Klosterstraße

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Das Programm zielte auf die Senkung der Zahl der Jugendlichen, die die Schule ohne Schulabschluss verlassen, und dadurch auf die Erhöhung ihrer Chance auf einen Ausbildungsplatz.

Um die schulverweigernde Haltung zu verändern, benötigen die jungen Menschen eine individuell zugeschnittene Abfolge von Hilfen aus verschiedenen Lebensbereichen und eine langfristige, vertrauensvolle Begleitung. Daher kam in der „2. Chance“ als Methode das Case Management zur Anwendung.

Case Management beginnt mit der Erhebung der individuellen Bedarfslage. Dazu gehören die Feststellung von Stärken, Wünschen und Bedürfnissen des jungen Menschen. Darauf aufbauend beginnt die Planung und Koordinierung der nächsten Schritte, indem individuelle Unterstützungsangebote ausgemacht werden.

Die Angebote wurden entweder durch die Koordinierungsstelle selbst erbracht oder die Jugendlichen in bestehende, andere Angebote vermittelt. Die mit den jungen Menschen vereinbarten Ziele wurden dabei ständig überprüft und gegebenenfalls angepasst oder durch andere Formen der Unterstützung ergänzt.

Struktur

Gefördert durch
Europäischer Sozialfonds (ESF)
Europäischer Sozialfonds (ESF)

Status: abgeschlossen
Zeitraum 01.09.2008 bis 30.06.2014

 


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