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Pro Aktiv gegen Islamophobie und politische Ideologisierung von Relegion
beim
Mobiles Beratungsteam Ostkreuz
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Moderierende Begleitung von Verständigungsprozessen
Intervention in ethnisierte und konfessionalisierte Konflikte

PRO-AKTIV berät lokale Akteure und organisiert und moderiert Kommunikationsprozesse im Gemeinwesen mit dem Ziel der Versachlichung, Differenzierung, Verbreiterung und Pluralisierung der öffentlichen Debatte über das gesellschaftliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Herkunft und Identität mit und ohne Migrationshintergrund zu fördern.

PRO-AKTIV setzt dabei insbesondere auf die Organisation dialogischer Prozesse auf unterschiedlichen Ebenen. Akteure aus unterschiedlichen Bereichen und mit unterschiedlichen Hintergründen sollen auf gleicher Ebene zusammengebracht und deren Beteiligung gefördert werden.

Adressaten des Projektes sind alle für die Konfliktlage relevanten Akteure, d.h. Einzelpersonen und Gruppen, die über Handlungsspielräume zur Mitgestaltung ihres sozialen und/oder beruflichen Umfeldes, ihrer Organisation oder Einrichtung verfügen.

In Charlottenburg unterstützt das MBT »Ostkreuz« in Abstimmung mit der Migrantenbeauftragten des Bezirksamtes lokale Akteure bei der Entwicklung eines gemeinwesenorientierten Dialoges über die Gestaltung des Zusammenlebens in der Einwanderungsstadt Berlin. Hier insbesondere mit individuellem Blick auf den Bezirk, die Bedeutung der Religionsfreiheit und die Mitverantwortung von religiösen Gemeinschaften und Migrantenorganisationen für das Miteinander im Gemeinwesen. Dabei wird auf die Unterscheidung von sachlicher (Religions- und Ideologie-) Kritik und rechtsextremem Populismus geachtet. Aber auch darauf, die Instrumentalisierung lokal deutungsmächtiger Akteure (örtlicher Honoratior/innen) durch extremistische Gruppierungen möglichst zu verhindern. Das MBT »Ostkreuz« greift dabei auf bereits bestehende Kontakte zu lokalen Akteuren (Migrantenbeauftragte, Stadtteilmanagement, Bürgerinitiative etc.) zurück und knüpft weitere Kontakte (zum Verein Inssan und zu bereits in Charlottenburg-Wilmersdorf etablierten Moscheevereinen, Migrant/innenvereinen, Kirchengemeinden, lokalen Basisgliederungen demokratischer Parteien etc.).

Diese Vorarbeit bildet die Basis für das vom MBT »Ostkreuz« entwickelte Teilprojekt „Pro-aktiv gegen Islamophobie und politische Ideologisierung von Religion in Berlin“ (Pro-Aktiv), das seit Juli 2008 als besondere Maßnahme im Rahmen des Berliner Beratungsnetzwerkes und des Bundesprogramms „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ beim MBT »Ostkreuz« angesiedelt ist. Pro-Aktiv soll auch dem Umstand Rechnung tragen, dass Handlungsbedarf nicht nur hinsichtlich der Unterstützung lokaler Akteure bei der Entwicklung und Implementierung themenbezogener Dialog- und Kooperationsstrategien besteht. Vielmehr ist allgemein eine Konfliktlage im Land Berlin (und darüber hinaus) zu konstatieren. Zu deren Bearbeitung soll eine Interventionsstruktur geschaffen werden, die ein erprobtes, deeskalierendes und dialogförderndes Instrumentarium zur Verfügung stellt, das im Bedarfsfall lokal (im Bezirk/Sozialraum) schnell angewendet und landesweit an einer Entschärfung von Konfliktsituationen arbeiten kann.

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Mobiles Beratungsteam Ostkreuz
Moscheebau in Berlin



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