|
|

Projektinfo | Profil | Angebote
Qualifizierte ambulante Entgiftung/Tägliche Gruppe | Therapieeinführungsgruppe | Angehörigenseminar | Ambulante Entwöhnungsbehandlung | Rückfallprophylaxe | Informationsseminare | Nachsorge nach stationärer Therapie | Selbsthilfegruppen
Angebote
Qualifizierte ambulante Entgiftung (Tägliche Gruppe)
Was ist das?
 |
Bewältigung/Überwindung körperlicher Entzugserscheinungen (nur in Kooperation mit behandelndem Arzt)
|
 |
Bewältigung/Überwindung des unmittelbaren Verlangens nach Fortsetzung des Suchtmittelkonsums
|
 |
Erarbeitung und Vorbereitung der erforderlichen Schritte, um die erreichte Abstinenz für einen größeren Zeitraum aufrechtzuerhalten
|
Was heißt ambulant?
 |
Kein Klinikaufenthalt
|
 |
Hilfe wird frühzeitig in Anspruch genommen
|
 |
Größtmögliche Realitätsnähe
|
 |
Klärung sozialer Konflikte vor Ort
|
 |
Da dieses Angebot innerhalb der Beratungsstelle stattfindet, erhalten die Patienten/innen ein umfassendes Behandlungskonzept, das eine kontinuierliche und ganzheitliche Behandlung, Unterstützung und Betreuung vor, während und nach der Entgiftung sicherstellt.
|
Wie läuft die qualifizierte ambulante Entgiftung ab?
 |
Tägliche Kriseninterventions- und Motivationsgruppe: „Tägliche Gruppe“
|
 |
3 Wochen tägliche Teilnahme
|
 |
Ohne Voranmeldung sofortige Teilnahme
|
 |
Therapeutische Leitung
|
 |
Einzelgespräche mit Bezugstherapeut begleitend
|
 |
2 Informationsseminare pro Woche
|
 |
Begleitung durch behandelnden Arzt (Vermittlung möglich)
|
Therapieeinführungsgruppe
Wenn Sie sich für einen abstinenten Lebensstil mit Unterstützung einer ambulanten oder stationären Therapie entschieden haben, bietet Ihnen die Therapieeinführungsgruppe folgende Möglichkeiten:
 |
Erarbeitung konkreter Therapieziele
|
 |
Präzise Vorbereitung auf die Therapie
|
 |
Erfahrungsaustausch mit Anderen unter therapeutischer Leitung
|
 |
Stabilisierung der Abstinenz
|
Die Therapieeinführungsgruppe konkretisiert Ihrer Wünsche und Vorstellungen von der Therapie. Je genauer Sie wissen, was Sie wollen, umso zielgerichteter können Sie die Therapie beginnen.
Mit Hilfe von Arbeitsblättern und Ihren persönlichen Aufzeichnungen können Sie während der Therapie prüfen, wie sie mit Ihren Themen vorwärts kommen.
Die Gruppe findet verbindlich über einen Zeitraum von 2 Wochen mit insgesamt 6 Gruppenterminen statt.
Angehörigenseminar
Führt der Konsum von Alkohol oder Medikamenten in Ihrer Partnerschaft zu Problemen? Leiden Sie darunter, dass ein Ihnen nahe stehender Mensch Suchtmittel einnimmt und den Konsum nicht stoppen kann?
Dann bietet Ihnen das Angehörigenseminar
 |
Informationen über Abhängigkeit/Co-Abhängigkeit
|
 |
Erfahrungsaustausch mit anderen Angehörigen
|
 |
Unterstützungsmöglichkeiten für Sie und Ihren Angehörigen
|
 |
Förderung der Wahrnehmung Ihrer eigenen Interessen
|
 |
Aufbau von Selbstvertrauen |
 |
Gespräche mit einem erfahrenen Suchttherapeuten/-Berater
|
 |
Bei Bedarf Vermittlung in Einzelgespräche und/oder Selbsthilfegruppen
|
Das Seminar findet jeden 1. Donnerstag im Monat um 17.00 Uhr in unseren Räumen statt. Anmeldung ist erwünscht.
Ambulante Entwöhnungsbehandlung/Therapie
STAB ist Vertragspartner der Rentenversicherungsträger und Krankenkassen zur Durchführung der ambulanten Rehabilitation für Abhängigkeitskranke. Die Therapie kann in der Beratungsstelle beantragt werden.
STAB ist zertifiziert durch das TÜV-Cert-Qualitätssiegel.
Voraussetzungen
 |
Suchtmittelfreie Zeiten
|
 |
Mittelfristige Fähigkeit und Bereitschaft zur Abstinenz
|
 |
Soziale Einbindung
|
 |
Fähigkeit, Bereitschaft und Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit und regelmäßigen Teilnahme
|
Ziele
 |
Persönliche Ursachen und Auslöser der Sucht erkennen
|
 |
Fähigkeit stärken, selbstverantwortlich ein zufriedenstellendes Leben ohne Suchtmittelgebrauch zu gestalten
|
 |
Erhaltung oder Wiederherstellung Ihrer Erwerbstätigkeit
|
Dauer
 |
Die Regelbehandlung beträgt 1 Jahr mit einer möglichen Verlängerung um weitere sechs Monate
|
 |
Ein bis zwei Termine wöchentlich außerhalb der Arbeitszeit
|
Methoden
 |
Kombinierte Einzel- und Gruppenbehandlung
|
 |
Einzeltherapie in Ausnahmefällen
|
 |
Angehörigengespräche zusammen mit Ihnen
|
 |
Die Gruppen werden von zwei Therapeuten geleitet
|
Eine Abhängigkeit entwickelt sich bei jedem anders. Deshalb stimmen wir unser Behandlungskonzept auf Sie persönlich ab, um für Sie das bestmögliche Rehabilitationsergebnis zu erzielen.
Die Behandlung ist psychoanalytisch orientiert, wobei u. a. systemische und lerntheoretische Aspekte berücksichtigt werden, um dem komplexen Suchtverhalten gerecht zu werden.
Folgende Therapieverfahren bzw. Elemente aus therapeutischen Methode kommen zur Anwendung:
 |
psychoanalytisch-interaktionelle Methoden
|
 |
Gesprächspsychotherapien
|
 |
Verhaltenstherapien
|
Zur Qualitätssicherung erfolgt eine regelmäßige externe Supervision einmal monatlich.
Ausführliche Informationen zu der Ambulanten Entwöhnungsbehandlung finden Sie auf folgender Website: www.spi-suchttherapie.de.
Rückfallprophylaxe (S.T.A.R. nach Prof. Dr. Körkel)
Unsere Erfahrungen zeigen, dass Rückfälle selbst nach intensiver Therapie längerfristig eher die Regel als die Ausnahme sind. Sie kennen das und machen sich Gedanken, wie Sie in Zukunft damit umgehen sollen?
Das zertifizierte Rückfallprophylaxetraining S.T.A.R. kann Ihnen dabei helfen. Denn wir verstehen Rückfälle nicht als Abweichung vom normalen Gesundungsprozess, sondern als Bestandteil menschlicher Entwicklung. So versuchen wir gemeinsam mit Ihnen Ihre Risikosituationen zu erkennen, Alternativen zu erarbeiten und diese in verschiedenen Übungen zu erproben. Die Gruppe wird von zwei erfahrenen Suchttherapeuten betreut.
Voraussetzung für Ihre Teilnahme am Rückfallprophylaxetraining ist die Behandlung in unserer ambulanten Rehabilitation oder Nachsorge.
In 10 aufeinander folgenden Gruppensitzungen beschäftigen Sie sich mit folgenden Themen
 |
|
 |
Grundinformationen über Rückfälligkeit
|
 |
Abstinenz: Pro und Contra
|
 |
Hochrisikosituationen
|
 |
Ablehnen von Trinkaufforderungen
|
 |
Anerkennung und Kritik
|
 |
Sensibilisierung und Bewältigung
|
 |
Alkoholverlangen
|
 |
Ausrutscher und Rückfall
|
 |
Umgang mit Ausrutschern und Rückfall
|
 |
Ausgewogener Lebensstil
|
Informationsseminare: Lieber schlau als blau
Während der ambulanten Entgiftung finden bei uns 6 Informationsveranstaltungen zur Alkoholabhängigkeit statt (dienstags und freitags von 10.10 Uhr bis 11.00 Uhr).
Diese Seminare sind in sich abgeschlossene Einheiten und haben folgende Themenschwerpunkte:
 |
"Es soffen die alten Germanen" Alkohol in der Gesellschaft |
 |
"Der trinkfeste General" Die Aufnahme und der Abbau von Alkohol im Körper und gesundheitliche Folgeschäden
|
 |
"Beim ersten Mal tat`s noch nicht weh" Der Weg in die Abhängigkeit
|
 |
"Alles Durst oder was" Das Wirkungstrinken
|
 |
"Verstecken und andere Heimlichkeiten" Die Abwehrmechanismen
|
 |
"Angst vor dem Rückfall?" Der Rückfall
|
Nachsorge nach stationärer Entwöhnungsbehandlung/Therapie
Unmittelbar nach Ihrer stationären Alkoholentwöhnungsbehandlung können Sie bei uns mit einer ambulanten Nachsorge beginnen. Die Deutsche Rentenversicherung und andere Kostenträger bewilligen Ihnen 20 therapeutische Gespräche, die Sie innerhalb von sechs Monaten nach Therapieende in Anspruch nehmen sollten. Eine Verlängerung um 6 Monate ist möglich.
Ziele
 |
Sicherung der Abstinenz
|
 |
Das Erlernte im gewohnten Lebensumfeld anwenden
|
 |
Unterstützung bei arbeits-, sozial- und wohnrechtlichen Dingen
|
 |
Unterstützung bei Aufnahme einer Beschäftigung
|
Vielleicht haben Sie in der Klinik schon einen entsprechenden Antrag gestellt. Wenn nicht, helfen wir Ihnen bei der Beantragung. Die ambulante Nachsorge findet bei uns in Form von Gruppen- und Einzelgesprächen statt und wird von erfahrenen Therapeuten durchgeführt.
Selbsthilfegruppen
In unseren Räumen treffen sich folgende Selbsthilfegruppen:
 |
Gruppe "Breite Zwo" (dienstags 18.00 - 20.00 Uhr)
|
 |
Gruppe "Montag" (dienstags 18.00 - 20.00 Uhr)
|
 |
Gruppe "Fidelitas" (mittwochs 18.00 - 20.00 Uhr)
|
 |
Gruppe "Neuland" (mittwochs 18.00 - 19.30 Uhr)
|
STAB: Projektinfo | Profil | Angebote
|
|
|