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Arbeitsfeld
Seit dem Jahr 2001 ist der Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Ausnahme & Regel auch im Land Brandenburg aktiv. Die Praxis der baulichen Selbsthilfe und die Tätigkeiten in den Verfahren der integrierten Stadtteil- und Standortentwicklung (im Rahmen von Wohnumfeldverbesserung und Quartiersmanagement) werden auf die spezifisch brandenburgischen Aufgabenstellungen sowie Rahmen- und Förderbedingungen angewandt und weiterentwickelt. Zur Erfüllung dieser Aufgaben ist der Geschäftsbereich als Treuhänderischer Sanierungsträger im Land Brandenburg anerkannt.
Der Geschäftsbereich arbeitet bei den Projekten in enger Kooperation mit dem Geschäftsbereich „Niederlassung Brandenburg“, die selbst Träger von Kinder- und Jugendeinrichtungen ist bzw. Land und Kommunen in jugendpolitischen Fragen berät. Erfahrungen hat der Geschäftsbereich u. a. in der Zusammenarbeit mit einem großen lokalen Jugendhilfeträger in Cottbus gesammelt, der ein ehemaliges Freibad, das „Strombad“ an der Spree in Cottbus zu einer Jugend- und Familienbegegnungsstätte entwickelt. Der Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Ausnahme & Regel, hat im Rahmen einer Machbarkeitsstudie bauliche und finanzielle Aspekte der Sanierung und Trägerschaft durch einen Verbund lokaler Akteure untersucht und eine Entscheidungsgrundlage für Träger und Kommune erarbeitet. Teile des Vorhabens wurden im Rahmen des Brandenburger Programms ZIS (Zukunft im Stadtteil) umgesetzt. Im Juni 2008 erfolgte die Einweihung.
Im Jahr 2007 wurde ebenfalls in enger Kooperation mit dem Geschäftsbereich „Niederlassung Brandenburg“ - an der Vorbereitung von Förderanträgen für die Jugendeinrichtung „Mikado“ in Frankfurt gearbeitet. Dabei erfolgte die Beratung zur konzeptionellen und baulichen Entwicklung des Objekts und der darauf aufbauend Kostenermittlungen. Die Antragstellung war erfolgreich, entsprechende Förderbescheide liegen vor.
Aktuell wirkt der Geschäftsbereich bei der Nachnutzung eines ehemaligen Brauereigebäudes in Eberswalde mit. Das Objekt soll zu Wohnzwecken umgenutzt werden. Zielgruppe sind Jugendliche aus einem benachbarten Gebiet des Förderprogramms Soziale Stadt, die in schwierigen sozialen Verhältnissen leben. Dies geht von Arbeitslosigkeit über illegale Anmietung von Wohnräumen bis zu Mietschulden etc. Der Geschäftsbereich „Niederlassung Brandenburg“ bemüht sich in Abstimmung mit der Stadtverwaltung und den Wohnungseigentümern um Konzeption, die den Jugendlichen einen Neuanfang ermöglicht.
Ansprechpartner:
Jeanne Grabner
Fon: 030.49300123
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