|
|
Programminfo
Programmlaufzeit
1997 bis 2002
Leitung
Hartmut Brocke
Gabriele von Ginsheim
Kontakt
eMail: info@stiftung-spi.de
Bundesmodellprogramm „Mädchen in der Jugendhilfe“
1997 wurde die Stiftung SPI vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) mit der Koordination und zentralen Evaluation der zweiten Programmphase des Bundesmodellprogramms „Mädchen in der Jugendhilfe” im Rahmen des Kinder- und Jugendplans beauftragt. Diese Aufgabe beinhaltete neben der wissenschaftlichen Begleitung die zentrale Programm- und Projektsteuerung im Sinne der ausgeschriebenen, programmatischen Zielsetzungen des Modellprogramms. Die zentrale Koordination und Evaluation des Programms wurde mit der Übergabe des Endberichts an das BMFSFJ am 30.04.2002 abgeschlossen.
Ausgangspunkt der zweiten Programmphase war die zu konstatierende ungleiche Chancenverteilung zwischen den Geschlechtern, die zentral auch das Aufgaben- und Handlungsfeld der Jugendhilfe betrifft. Die Zielvorgaben des BMFSFJ, die auf einen allgemeinen Strukturwandel der Jugendhilfe hinzielen, wurden wie folgt benannt:
 |
|
 |
die Entwicklung eines gleichberechtigten Miteinanders der Geschlechter und der Abbau der strukturellen Benachteiligung von Mädchen und jungen Frauen im Rahmen der Jugendhilfe,
|
 |
die Erarbeitung und Umsetzung von Konzepten für spezifische Zielgruppen oder zur Lösung von speziellen Problemlagen,
|
 |
der Transfer von Erfahrungen und Wissen aus der bisherigen Arbeit mit Mädchen und jungen Frauen in die Jugendhilfe. |
Die vom BMFSFJ getroffene Auswahl der 14 Modellprojekte (das 15. Projekt beinhaltete eine „Gastevaluation“ des niedersächsischen Modellprojektes „Mädchen in der Jugendarbeit“) setzte an der Zielvorgabe an, Mädchenarbeit in allen Fachprogrammen des Kinder- und Jugendplanes zu realisieren, auch wenn nach wie vor eine Dominanz im Bereich der Mädchensozialarbeit zu verzeichnen ist.
|
|
|