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GB Strategien sozialer Integration | mpuls - Elektronische Fallaktensysteme
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Überschrift mpuls Elektronische Fallaktensysteme
Programminfo

Leitung

Dr. Birgit Hoppe
Christoph Schwamborn
Dr. Jan Gregersen


Adresse
Stiftung SPI
Büro Stiftung SPI
ESF-Regiestelle
Schicklerstr. 5-7 (Lageplan)
10179 Berlin

Fon: 030.390 634 - 60
Fax: 030.390 634 - 80
eMail: info@esf-regiestelle.eu
Internet: www.esf-regiestelle.eu


Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) hat die ESF-Regiestelle beauftragt, diejenigen Programme der Initiative JUGEND STÄRKEN umzusetzen, die aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) der Europäischen Union gefördert werden.

Insbesondere im Rahmen der Programme der Jugendsozialarbeit –die Kompetenzagenturen sowie Schulverweigerung – Die 2. Chance – spielt die Dokumentation der Einzelfallarbeit mit den betreuten Jugendlichen („Case-Management“) eine wichtige Rolle. Die Falldokumentation soll die Case-Manager dabei unterstützen, mit Hilfe der Förderplanung, der Planung der Unterstützungsangebote und der Abschlussbewertung mehr Klarheit und Zielbezogenheit zu gewinnen und die eigene Arbeit professionell reflektieren zu können. Gleichzeitig erfüllt die Dokumentationssoftware die Anforderungen der Programmsteuerung und des Monitorings, welche sich aus den Vorgaben des ESF zur Berichterstattung ableiten.

Die elektronischen Fallakten basieren alle auf der identischen technischen „mpuls“-Plattform (computerbased case files). Die mpuls-Software ist als freie Software („Open Source“) geschützt. Sie findet ihre fachspezifische Ausprägung in den jeweiligen Förderprogrammen der Initiative JUGEND STÄRKEN: mpuls WASKA (für Kompetenzagenturen), mpuls WASKO (für Schulverweigerung – Die 2. Chance), i-mpuls (für die Jugendmigrationsdienste) und mpuls WASKU (für JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region). Gemeinsam ist ihnen als Basis die Einzelfalldokumentation der Begleitung junger Menschen. Da es sich hierbei um sensible Personendaten handelt, wird der Datenschutz besonders berücksichtig. Deswegen wurde der Einführungsprozess der mpuls-Fallakten durch die iterative Entwicklung entsprechender Datenschutz-Konzepte flankiert.

Mit dem Konzept von „mpuls AiR" folgt der nächste Schritt in der konsequenten Weiterentwicklung dieses Dokumentationssystems an den Standorten des Modellprogramms JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region. Hier werden die vorhandenen Fallakten unabhängig von ihrer Programmzugehörigkeit zukünftig in einer übergeordneten „Meta-Fallakte“ zusammengefasst. Somit sollen langfristige Unterstützungsverläufe von Jugendlichen und deren Verbleib nachgezeichnet werden können. Daraus erwächst die einzigartige Chance, bestehende Informationen für ein übergreifendes Monitoring zu nutzen und darauf abgestimmte Planungs- und Steuerungsprozesse auf kommunaler Ebene zu initiieren.


gefördert von

mpuls – Elektronisches Fallaktenmanagement
www.zweitechance.de