Kindertagesbetreuung

Der Auftrag der Stiftung SPI in der Kindertagesbetreuung ist die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern von Geburt an bis zum Ende der Grundschulzeit. Grundlage der Kindertagesbetreuung in den Einrichtungen ist das Kindertagesstättengesetz. So unterschiedlich die Voraussetzungen, Umstände und Gegebenheiten an den einzelnen Standorten der Einrichtungen der Stiftung SPI sind, so vielfältig und bunt sind die Konzepte der einzelnen Einrichtungen.

Alle Kindertageseinrichtungen der Stiftung SPI betrachten sich als (nonformale) Bildungsstandorte. Die Kindertagesstätten und Horte zeichnen sich durch eine sehr hohe fachliche Qualität und eine anspruchsvolle, ganzheitliche Pädagogik aus.

Die Achtung der Individualität des anvertrauten Kindes prägt die Zielsetzung der pädagogischen Arbeit. Die Angebote in den Kindertageseinrichtungen sichern das körperliche, emotionale, soziale und intellektuelle Wohlbefinden der Kinder, damit sie sich zu gesunden, starken, psychisch widerstandsfähigen, selbstbewussten und sozial kompetenten Persönlichkeiten entwickeln können. Unterschiede werden als Ressource betrachtet und nicht als Problem.

In den Einrichtungen wird inklusiv gearbeitet. Den Einrichtungen der Stiftung SPI ist es wichtig, den Alltag der Kindertagesbetreuung basisdemokratisch zu gestalten. Es gilt als selbstverständlich, aktuelle Forschungsergebnisse zur Begleitung kindlicher Bildungsprozesse in die alltägliche Arbeit einfließen zu lassen.

Die Interessen, Sichtweisen und Bedürfnisse der Kinder und ihrer Familien stehen im Zentrum der Arbeit. Die Eltern sind die wichtigsten Partner. Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zwischen den Eltern und den Erzieherinnen und Erziehern wird in vertrauensvoller Zusammenarbeit gestaltet. Alle Kindertageseinrichtungen der Stiftung SPI orientieren sich am Kinderschutzkonzept der "Sicheren Orte für Kinder und Jugendliche".