Stadt- und Regionalentwicklung

Stadt- und Regionalentwicklung ist eine dauerhafte Gemeinschaftsaufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte. Die Stiftung SPI teilt hier den Grundsatz einer nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung. Dies gilt für alle Planungs- und Handlungsebenen des Städtebaus – von der kleinteiligen Stadterneuerung bis hin zur interkommunalen Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden in einer Region. Nachhaltige Stadtentwicklung kann nur gelingen, wenn die Dimensionen sozial, wirtschaftlich, ökologisch sowie kulturell und institutionell so zusammenwirken, dass aus dem verantwortlichen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen ein fairer Konsens zwischen den Interessen der heutigen und der künftigen Stadtbewohnerinnen und -bewohner erwirkt wird.

Die besonderen Herausforderungen liegen vor allem in einer integrierten Stadt- und Regionalentwicklung, die bauliche Aufgaben und Instrumente mit denen anderer raumrelevanter Fragestellungen verknüpft, bei der also konsequent ressortübergreifend gearbeitet wird.

Angesichts bundesweit rückläufiger Bevölkerungszahlen, einer zunehmend globalisierten Wirtschaft und stark steigender Mobilitätsansprüche wird Stadt- und Regionalentwicklung immer stärker durch Gleichzeitigkeit und Nebeneinander von Wachstums- und Schrumpfungsprozessen geprägt sein – in Stadtteilen, in Städten und in Stadtregionen.

Den sich ergebenden besonderen Anforderungen stellt sich die Stiftung SPI durch die Entwicklung von Modellprojekten, Betreuung von Forschungsvorhaben, Vernetzungsprojekten auf der Ebene von Stadtteilen, Gesamtstädte oder auch im europäischen Kontext.

Ebenso ist die Entwicklung und Durchführung von angepassten Dienstleistungsangeboten für die Soziale Stadt im Zusammenhang mit der Stadt- und Regionalentwicklung Aufgabe der Stiftung SPI. Diese Angebote reichen von Wohn- und Unterbringungsangeboten für Obdachlose über Finanzdienstleistungen für die Städtebauförderung bis hin zur Politikberatung in Bereichen wie Partizipation oder Diversity.