Evaluation, Monitoring und Controlling

Zur Unterstützung der konzeptionellen Weiterentwicklung sowie zur Steuerung des Verlaufs von Förderprogrammen auf Europäischer-, Bundes- und Landesebene setzt die Stiftung SPI auf quantitative sowie qualitative Instrumente.

Die Stiftung SPI verfügt über langjährige Erfahrungen mit elektronischen Dokumentationssystemen zur Teilnehmerdokumentation, Projektverwaltung und Monitoring. Dies gilt insbesondere - und das ist wesentlich bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten - auch für alle datenschutzrechtlichen Vorgaben (Einwilligungen, Datensparsamkeit und Datenvermeidung). Aufgabe der Stiftung SPI ist es in diesem Zusammenhang, das Monitoring auch datenschutzrechtlich zu flankieren. Dies geschieht z. B. durch die externe Auditierung der Software, die Bereitstellung von relevanten Dokumenten für Träger und Projekte, die Klärung der Fragen von bzw. mit Datenschutzexperten sowie einer allgemeinen Beratung und Vermittlung zwischen den unterschiedlichen Akteuren.

Im Rahmen der formativen (Prozess-)Evaluation werden die Daten aus dem Monitoring z. B. nach Merkmalszusammenhängen hin überprüft. Dies kann auf Grundlage des Monitoringssystems schnell, zuverlässig und mit verhältnismäßig geringem Aufwand erfolgen. Umgekehrt hilft die Evaluation gerade in neuen Themengebieten geeignete Indikatoren für ein Monitoring- oder Controllingsystem zu identifizieren.

Ein zusätzliches Instrument sind leitfadenstützte, explorativ ausgerichtete Gruppendiskussionen im Rahmen von Trägerkonferenzen. Die Auswertung der Daten erfolgt mit der Methode der qualitativen Inhaltsanalyse.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Evaluation, Monitoring und Controlling

Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Ansprechpartner/in: Christoph Schwamborn, Dr. Jan Gregersen


Standort Berlin

Telefon: 030 39063460
Fax: 030 39063480
E-Mail: soziale.integration( at )stiftung-spi.de

Verkehrsverbindung
S/U Alexanderplatz

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Die quantitativen Auswertungen basieren auf webgestützten Monitoringsystemen. Anhand mit dem Auftraggeber abzustimmender programmspezifischer Indikatoren werden Daten und Informationen erfasst, welche die laufende Beobachtung der Umsetzungsprozesse und der unmittelbaren Ergebnisse der Programmaktivitäten bzw. der geförderten Projekte gewährleistet. Damit wird die systematische Einordnung sowie Vergleichbarkeit der geförderten Projekte sichergestellt und der stetige Abgleich mit den vorgegebenen Programmzielen ermöglicht.

In der Regel beziehen sich diese Ziele auch auf zu erreichende Teilnehmende. In diesem Kontext sind sogenannte "elektronische Fallakten" zu nennen, in denen die Arbeit mit den beteiligten Personen dokumentiert wird. Aggregierte Teilnehmerdaten können zu Zwecken des Monitorings stetig ausgewertet werden. Durch die steigende Bedeutung von Zielindikatoren und deren Controlling wurden gerade in Programmen im Europäischen Kontext explizite Früherkennungssysteme entwickelt, welche tagesaktuelle Meldungen für alle Beteiligten über die Zielerreichung (auf Programm- oder Projektebene) ermöglichen, um ggf. möglichst rechtzeitig zu intervenieren.

Qualitative Auswertungen von leitfadenstützten bzw. explorativ ausgerichteten Instrumenten werden genutzt, um entweder während der Programmumsetzung nachzusteuern oder bestimmte Aspekte stärker zu fokussieren. Dies kann aber auch genutzt, um Programme für eine weitere Förderphase anzupassen oder gänzlich neue Programme entsprechend vorzubereiten.

Struktur

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.01.2009

 


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