JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region

JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region

Das Modellprogramm des Bundesministerium für Familie, Senioren Frauen und Jugend (BMFSFJ), das im Rahmen der Initiative JUGEND STÄRKEN entwickelt wurde, unterstützte die Kommunen dabei, ihre Verantwortung für die Koordinierung und Vernetzung zwischen allen Beteiligten und Angeboten am Übergang von der Schule in die Ausbildung wieder stärker wahrzunehmen. Lücken in der bestehenden Angebotslandschaft wurden identifiziert und durch entsprechende neue Angebote geschlossen. Zielgruppe waren individuell beeinträchtigte und sozial benachteiligte junge Menschen, die von den vor Ort vorhandenen Angeboten verschiedenster Leistungsträger (insbesondere Schulen, Jobcenter und Agentur für Arbeit) nicht erfolgreich erreicht wurden.

Das Programm mit der Laufzeit von 2010 bis 2013 wurde durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) kofinanziert und an 35 Standorten bundesweit umgesetzt. Das Programm JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region wurde in der ESF-Förderperiode 2014 – 2020 in das Programm JUGEND STÄRKEN im Quartier überführt. Die Stiftung SPI war im Rahmen der ESF-Regiestelle des BMFSFJ mit der fachlich-inhaltlichen Begleitung dss Programms JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region beauftragt.

Die 35 ausgewählten Städte und Landkreise wurden mit dem Modellprogramm dabei unterstützt

  • neue Strukturen und Verfahren für die Zusammenarbeit der Akteure an den Schnittstellen von Schule, Grundsicherung für Arbeitssuchende, Arbeitsförderung und Jugendhilfe aufzubauen,
  • Lücken in der bestehenden Angebotslandschaft zu erfassen und die lokale Angebotslandschaft systematisch weiterzuentwickeln,
  • Angebote und Akteure rechtskreisübergreifend zu verzahnen sowie
  • ihrer Steuerungsverantwortung für die Aufgaben der Jugensozialarbeit im kommunalen Kontext (§13 SGB VIII) gerecht zu werden.

 Der idealtypische Umsetzungsprozess vor Ort umfasste fünf Stufen:

  1. Aufbau geeigneter Kooperationsgrundlagen
  2. Abgleich von Bedarf und Angebot
  3. Weiterentwicklung der Angebotsstrukturen
  4. Angebotserbringung, Optimierung der Schnittstellen
  5. Überprüfung der Zielerreichung

Unterstützt wurden diese Bemühungen an mehreren Standorten durch passgenaue, strukturell ausgerichtete Lückenschlussprojekte wie zum Beispiel Angebotsdatenbanken, Schülerbefragungen und Zukunftswerkstätten.

Alle Projekte aus dem Geschäftsbereich Strategien sozialer Integration 

 Zurück zur Übersicht