Lernwerkstatt „Sprungbrett“ Spremberg

Lernwerkstatt "Sprungbrett"

Lernwerkstatt „Sprungbrett“ Spremberg

Die Lernwerkstatt „Sprungbrett“ wurde in den Jahren 2004 bis 2015 in Kooperation mit der Berufsorientierenden Oberschule Spremberg durchgeführt. Das Projekt richteet sich an aktiv und passiv schulverweigernde Jugendliche, die sich im 9. und 10. Schulbesuchsjahr befanden und den Schulabschluss nicht ohne sozialpädagogische Begleitung erreichen konnten. Der Besuch des Projektes sollte den teilnehmenden Jugendlichen den Erwerb des Schulabschlusses Klasse 9 ermöglichen. Daneben stand die Vorbereitung auf die Arbeitswelt durch vertiefte Berufsorientierung und Praktika in regionalen Unternehmen im Fokus. 

Der Unterricht und die Wissensvermittlung bezogen sich auf den Rahmenlehrplan der 9. Klasse des Brandenburgischen Schulgesetzes. Lerninhalte wurden praxisnah und ganzheitlich vermittelt. Basis der erfolgreichen Bildungsarbeit war eine intensive Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen, wobei die sozialpädagogische Gruppen- und Einzelarbeit ein wesentlicher Bestandteil war.

Link zum Europäischen SozialfondsLink zum Land Brandenburg

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Lernwerkstatt „Sprungbrett“

Muskauer Straße 96 f
03130 Spremberg
Ansprechpartner/in: Benjamin Schorg

Telefon: 03563 348061
Fax: 03563 348062
E-Mail: lw.sprungbrett( at )stiftung-spi.de

Verkehrsverbindung
Vom Busbahnhof Spremberg ca. 800 m Fußweg in Richtung Bad Muskau

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Der Besuch des Projektes soll den teilnehmenden Jugendlichen den Erwerb des Schulabschlusses Klasse 9 ermöglichen. Schulmüde und schulverweigernde Jugendliche werden hier durch einen Mix an Angeboten von Selbstlernmöglichkeiten, situiertem Lernen in fächerübergreifendem Unterricht (einschließlich Projektarbeit) sowie werkstatt- und erlebnispädagogischen Aktivitäten wieder an das Lernen herangeführt. Gleichberechtigt daneben steht die Vorbereitung auf die Arbeitswelt durch vertiefende Unterrichtsinhalte, Berufsfindung und Berufsorientierung. Dies wird verwirklicht durch ein praxisnahes Lernen.  

Um die Ziele werden Alternativen zu bisherigen Erfahrungen geschaffen. Die Jugendlichen lernen, eigene Ziele und Perspektiven zu entwickeln und Solidarität und Verantwortung zu tragen sowie eigene Wertigkeiten zu finden. Zudem wird ihnen das Gefühl vermittelt, dass das Zusammensein in der Gesellschaft positiv ist. 

Die Jugendlichen dürfen sich ausprobieren, sich irren und ihre Gedanken und Gefühle zulassen. Die Lernwerkstatt ermöglicht ihnen, am Leben und an der Gesellschaft teilzuhaben und Stolz auf ihre eigenen Leistungen sein zu können. 

Die Schüler/innen lernen, in ihrer Tätigkeit Sinn zu finden und Stress zu vermeiden. Einfühlungsvermögen für die Situationen der Anderen wird genauso Raum gegeben wie dem Entwickeln eigener Lebensperspektiven. 

Methoden

  • Kleingruppenunterricht
  • Fächerübergreifender Unterricht
  • Selbstlernmöglichkeiten
  • Projektarbeit
  • Elemente der Freizeit- und Erlebnispädagogik
  • Sozialpädagogisch orientierte Einzel- und Gruppenarbeit
  • Elternarbeit
  • Zukunftsorientierte Berufswegeplanung

Struktur

Gefördert durch
Europäischer Sozialfonds (ESF)

Europäischer Sozialfonds (ESF)

Gefördert durch
Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Land Brandenburg

Ministerium für Bildung, Jugend und Sport im Land Brandenburg

Status: aktuell
Zeitraum 01.11.2015 bis 31.07.2020

 


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