Programmdienstleister (PDL)

Programmdienstleister (PDL)

Während der EU-Förderperiode 2014–2020 ist der PDL Ansprechpartner für Fördermittelberatung und Prüfung von Fördervorhaben im Programm "Zukunftsinitiative Stadtteil II" (ZIS II). Bei inhaltlichen Fragen zu Förderanträgen oder direkt zur Antragsstellung und Abwicklung können sich Fördernehmer/innen an unsere Fördermittelberater/-innen für sozio-integrative Projekte oder Baumaßnahmen wenden.

Die Aufgabe des PDL besteht darin, als Dienstleister der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die Erstprüfung von Projektanträgen inkl. der Aufbereitung und Vorprüfung der Unterlagen vorzunehmen. Dieses Verfahren erfolgt für die Teilprogramme „Soziale Stadt“, „Bildung und Integration im Quartier“ und für die mit EFRE-Mitteln kofinanzierten Projekte der Programme „Stadtumbau West“ und „Stadtumbau Ost“.

Der PDL übernimmt die Vorprüfung und gibt Empfehlungen an die Förderstellen in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt oder in den jeweiligen Bezirksämtern für die programm- und ordnungsgemäße Bewilligung, Verausgabung und Abrechnung der eingesetzten Fördermittel des Landes, des Bundes und der Europäischen Union.

Der PDL arbeitet auf der Grundlage eines Qualitätsmanagementsystems, das nach EN ISO 9001 zertifiziert ist. Mit seinen Qualitätsstandards gewährleistet der PDL, dass die von allen Beteiligten gewünschten bzw. geforderten Qualitätskriterien für die zügige Bearbeitung der Vorgänge eingehalten werden.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Programmdienstleister (PDL)

Frankfurter Allee 35 - 37, Aufgang C
10247 Berlin
Ansprechpartner/in: Sabine Hoppe


Standort Berlin

Telefon: 030 420827590
Fax: 030 4208275912
E-Mail: post( at )pdl-berlin.eu
Website: www.pdl-berlin.eu

Öffnungszeiten
Mo. bis Fr. 09:00–15:00 Uhr

Verkehrsverbindung
U5 Samariterstraße

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

Fördermittelberatung für das Programm „Zukunftsinitiative Stadtteil II“ (ZIS II) mit den Teilprogrammen „Soziale Stadt“, „Stadtumbau Ost“, „Stadtumbau West“ und „Bildung und Integration im Quartier“

Ziele und Schwerpunkte

Seit Jahren ist das Programm Soziale Stadt ein etablierter Prozess mit dem Ziel der Stabilisierung und Stärkung von aktuell insgesamt 34 Quartieren in Berlin. Das Berliner Quartiersmanagement hat sich als vorbildlich und modellhaft auch für andere Städte erwiesen. Das Förderprogramm Soziale Stadt ist Bestandteil der Bund-Länder-Programme zur Städtebauförderung. Die Soziale Stadt ist ein Teilprogramm der "Zukunftsinitiative Stadtteil" und wird auch aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Prioritätsachse "Nachhaltige Stadtentwicklung" finanziert.

Das Förderprogramm "Bildung und Integration im Quartier" hat zum Ziel, mit Hilfe von zusätzlichen bildungsnahen Angeboten zu einer nachhaltigen Stabilisierung von Stadtteilen beizutragen. Gefördert werden Projekte in Quartieren, in denen die Überlagerung von ökonomischen, sozialen, städtebaulichen und infrastrukturellen Defiziten die Lebens- und Arbeitsbedingungen der dort lebenden Menschen, ihre Wettbewerbsfähigkeit und ihre Chancen zur Teilhabe am wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Leben stark beeinträchtigen.
Durch die Förderprogramme des Stadtumbaus soll die Attraktivität Berlins als Wohn- und Arbeitsort langfristig gesichert und die Lebensqualität in den von Veränderungen geprägten Berliner Stadtgebieten gestärkt werden.

Das Programm „Stadtumbau Ost" ist auf ostdeutsche Kommunen zugeschnitten und setzt gerade in Vierteln an, in denen viele Gebäude leer stehen oder aus denen die Bevölkerung verstärkt abwandert. Da Bewohnerinnen und Bewohner, lokale Initiativen, Wohnungsunternehmen und behördlichen Stellen in den Planungsprozess einbezogen werden, entsteht nicht nur eine zunehmende Lebensqualität sondern es verbreitert sich das Mitwirkungsgefühl an Maßnahmen zur Stärkung dieser Stadtteile.

Das Programm „Stadtumbau West“ reagiert ebenso wie beim „Stadtumbau Ost" auf Veränderungen in der demografischen Entwicklung und in der Wirtschaft und steuert mit städtebaulichen Maßnahmen gegen. Die jeweiligen Gebiete sind durch ungeordnete Brachflächen, ein schlechtes städtebauliches Erscheinungsbild und unzureichende Infrastruktureinrichtungen gekennzeichnet. Eine selbsttragende Entwicklung ist daher ohne städtebauliches Engagement der öffentlich Hand nicht zu erwarten. Die ausgewählten Gebiete im „Stadtumbau West“ liegen überwiegend im Innenstadtbereich und es wird kontinuierlich die Aufwertung und Entwicklung dieser Gebiete unterstützt.

Struktur

Vertragspartner
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz

Status: aktuell
Zeitraum Seit 15.04.2014

 


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