Projekt Polizei und Vielfalt

Projekt Polizei und Vielfalt

Berlin ist eine Stadt der Vielfalt und Verschiedenheit. Die Polizei Berlin ist die Polizei dieser Stadt der Vielfalt. Vielfalt und Verschiedenheit sind wichtig für eine moderne Gesellschaft. Sie bringen aber auch Herausforderungen für die Arbeit der Polizei mit sich. Das Projekt "Polizei und Vielfalt" zielte darauf ab, das professionelle Handeln im alltäglichen Umgang mit gesellschaftlicher und kultureller Vielfalt und Verschiedenheit zu fördern. Bereits vorhandene Kompetenzen sollten gestärkt und weiterentwickelt werden, Beispiele guter Polizeiarbeit bekannt und neue Strategien einsetzbar gemacht werden.

Durch Hospitationen und Gespräche in den Dienststellen wurde ermittelt, welche Merkmale von Vielfalt und Verschiedenheit, welche Strategien in der Polizeiarbeit besonders wichtig sind. Betrachtet wurden dabei sowohl der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern, als auch der Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit innerhalb der Polizei. Beobachtungen und Ergebnisse wurden vertraulich behandelt und gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort besprochen.

Beginnend mit einer "Modell-Direktion" wurden im Jahr 2016 sechs, im Jahr 2017 zehn Dienststellen in verschiedenen Abschnitten und Direktionen begleitet, d. h. es wurden Vor-Ort-Recherchen (Gespräche mit der Direktionsleitung, den Abschnitts- und Dienstgruppenleitungen bzw. den entsprechenden Führungskräften der Einsatzhundertschaften) und Hospitationen durchgeführt. Bereits in der Begleitung wurden Fragen erörtert und Reflexionsgespräche geführt. Jede beteiligte Dienststelle erhielt eine individuelle Rückmeldung im Rahmen von Werkstattgesprächen, die Raum für Nachfragen und Diskussionen eröffneten. Aus den jeweiligen Erkenntnissen wurden weiterführende Fragen und Handlungsempfehlungen generiert. Darüber hinaus wurden Beispiele von "good practice" hervorgehoben.

Aus den Projektergebnissen wurde eine Veröffentlichung erarbeitet, die sowohl polizeiintern als auch für die interessierte Öffentlichkeit zur Verfügung steht. Das Projekt fand in Kooperation mit dem Diversity Büro der Polizei Berlin statt und wurde durch die Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung gefördert.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Projekt Polizei und Vielfalt

Samariterstraße 19 – 20
10247 Berlin
Ansprechpartner/in: Ann-Sofie Susen


Standort Berlin

Telefon: 030 4423718
Fax: 030 44034146
E-Mail: vielfalt( at )stiftung-spi.de

Verkehrsverbindung
U5 Samariterstraße, Tram 21 Samariterstraße, S/U Frankfurter Allee

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

In den Blick genommen werden sowohl der Kontakt zum „polizeilichen Gegenüber“ als auch der Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit innerhalb der Dienstgruppen/Hundertschaften, d. h. die in der Polizei gelebte Organisationskultur und die Kultur des Umgangs mit den Bürgerinnen und Bürgern der pluralistischen Einwanderungsstadt Berlin.

Methoden

Beginnend mit einer „Modell-Direktion“ sollen im Jahr 2016 bis zu sechs, im Jahr 2017 bis zu zehn Dienststellen (Dienstgruppen, Hundertschaften) in verschiedenen Abschnitten (ca. zwei bis drei pro Direktion) und (zwei bis drei) Direktionen begleitet werden, d. h. es werden Vor-Ort-Recherchen (Gespräche mit der Direktionsleitung, den Abschnitts- und Dienstgruppenleitungen bzw. den entsprechenden Führungskräften der Einsatzhundertschaften) und Hospitationen durchgeführt, die Ergebnisse mit der jeweiligen Leitung reflektiert und ausgewertet, in gemeinsam erarbeitete Handlungsempfehlungen sowie die Dokumentation von „good practice“ umgesetzt, die dann – in Zusammenarbeit mit dem Diversity Büro – der jeweils nächsten Leitungsebene zur Kenntnis gebracht werden.

Struktur

Vertragspartner
Polizei Berlin

Polizei Berlin

Gefördert durch
Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung

Im Rahmen von
Demokratie. Vielfalt. Respekt. In Berlin. – Das Landesprogramm

Demokratie. Vielfalt. Respekt. In Berlin. – Das Landesprogramm

Status: abgeschlossen
Zeitraum 01.05.2016 bis 31.12.2017

 

Art des Projektes


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