Suchtberatung Hohenschönhausen

Suchtberatung Hohenschönhausen

Die Suchtberatung Hohenschönhausen ist ein Gemeinschaftsprojekt des Gesundheitsamtes Lichtenberg und der Stiftung SPI. Die Arbeit basiert auf der Kooperationsvereinbarung vom 14. Dezember 2007 zwischen der Stiftung SPI und dem Bezirksamt Lichtenberg von Berlin.

Das Projekt berät suchtkranke Menschen sowie deren Angehörige, Freunde und Arbeitskollegen zu allen Formen stoffgebundener (u. a. Alkohol, Nikotin, illegale Drogen, Medikamente) und stoffungebundener (u. a. Essstörungen, pathologisches Spielen) Süchte.

Der Besuch der Beratungsstelle ist an keine Bedingungen geknüpft und während der Öffnungszeiten jederzeit möglich. Es gibt keine Altersbegrenzung und kein Abstinenzgebot. Auch eine Überweisung ist nicht nötig.

Die Suchtberatung Hohenschönhausen gewährt außerdem Akuthilfen, auch aufsuchend.

Hilfe und Beratung sind kostenlos, freiwillig, auf Wunsch anonym und unabhängig von der gegenwärtigen sozialen und gesundheitlichen Situation oder Schwere des Konsumverhaltens.In der Beratungsstelle sind Suchtmittel untersagt.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Suchtberatung Hohenschönhausen

Oberseestraße 98
13053 Berlin
Ansprechpartner/in: Peter Graul


Standort Berlin

Telefon: 030 902964911
Fax: 030 902964919
E-Mail: suchtberatung-hsh( at )stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Mo., Di. 08:00–16:00 Uhr
Do. 13:00–18:00 Uhr
Fr. 08:00–14:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Verkehrsverbindung
Tram M5, Bus 256

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

  • Beratung in Problemsituationen
  • Beratung und Unterstützung für Suchtgefährdete sowie Suchtkranke
  • Informationen über Suchterkrankungen
  • Diagnostik
  • ambulante Krisenintervention / Akuthilfe
  • Vermittlung in stationäre Einrichtungen (Entgiftung, Entwöhnung)
  • ambulante Angebote der Suchthilfe
  • Nachbehandlung nach stationärer Therapie (ambulante Nachsorge)
  • soziale Begleitung, Hausbesuche nach Absprache
  • Angehörigenberatung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Gruppenangebote:
    • Vorbereitungsgruppe/Motivationsgruppe für eine Therapie
    • Nachsorgegruppen nach abgeschlossener Therapie
    • Frauen–Angehörigengruppe
    • ambulantes kontrolliertes Trinken (s. u.)
  • Vermittlung Selbsthilfegruppen

Zum Angebot des Gemeinschaftsprojekts gehört darüber hinaus das Programm "Ambulantes kontrolliertes Trinken". Es unterstützt Menschen, die ihren Alkoholkonsum als problematisch einschätzen und eine Veränderung wollen.

An zehn Gruppenabenden erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Grundinformationen über Alkohol, analysieren ihren bisherigen Alkoholkonsum, legen persönliche Ziele fest und entwickeln Strategien zur Zielerreichung. Die Kosten für das Programm betragen 200 € – Arbeitslose und Rentner zahlen 100 € (nur dieses Angebot ist kostenpflichtig!)

Ziele und Schwerpunkte

  • Beratung und Unterstützung für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen
  • Motivationsarbeit
  • Vermittlung an Spezialangebote in Entwöhnungsbehandlungen und ambulante Angebote der Suchthilfe
  • ambulante Nachsorge nach stationärer Entwöhnungsbehandlung

Methoden

  • Einzelgespräche
  • Angehörigen- und Familiengespräche
  • Sprechstunden im KEH (Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge)
  • Vorbereitungsgruppe nach Antragsstellung zur Entwöhnungsbehandlung
  • Hausbesuche in Krisensituationen
  • ambulante Nachsorgegruppen

Struktur

Finanziert durch
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin

Status: aktuell
Zeitraum Seit 14.12.2007

 

Art des Projektes


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