Drogenhilfe Nord – TagWerk

TagWerk

Das Projekt TagWerk richtet sich an langjährig und aktuell konsumierende suchtmittelabhängige Erwachsene, insbesondere an Konsumenten illegaler Drogen, an Substituierte sowie chronisch mehrfach beeinträchtigte Abhängige.

Das Projektangebot wird im Kern von einem klientenzentrierten, aktivierenden und die eigenen Ressourcen fördernden Ansatz geleitet. Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Angebot, das sich ausdrücklich an langjährig konsumierende Suchmittelabhängige richtet. Es besteht daher kein Abstinenzanspruch, wohl aber ein Konsumverbot während der Gruppenzeiten.

Das Projekt TagWerk ergänzt die anderen Angebote der Drogenhilfe Nord durch Tagesstrukturierung, soziales Training und alltagspraktischen Kompetenzerwerb.

Das TagWerk erbringt Leistungen der Eingliederungshilfe gem. §§ 53,54 SGB XII als Flexible Tagesstätte oder als Integriertes Gruppenangebot innerhalb der Leistungstypen BEW oder PsB bei Substitution und wird auf Antrag gewährt.

Im TagWerk-Team arbeiten sozialpädagogische Fachkräfte mit Hochschulabschluss und staatlicher Anerkennung sowie eine Kunsttherapeutin.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
TagWerk

Markstraße 2
13409 Berlin
Ansprechpartner/in: Sabine Pohl


Standort Berlin

Telefon: 030 45028830
Fax: 030 45028831
E-Mail: drogenhilfe-nord( at )stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Mo. bis Mi. 09:30–13:00 Uhr
Do. 09:30–16:00 Uhr
Fr. 09:30–15:00 Uhr

Verkehrsverbindung
U8 Franz-Neumann-Platz; Bus 128, 250, 327 Franz-Neumann-Platz

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

  • aktive Tagesgestaltung in regelmäßigem, zeitlich festgelegtem Rahmen
  • kunsthandwerkliches und handwerkliches Arbeiten in der Holzwerkstatt
  • Tätigkeiten im hauswirtschaftlichen Bereich
  • tägliche Kochgruppe
  • Seifenmanufaktur
  • kunsttherapeutisches Angebot
  • erlebnisorientierte Aktivitäten zu verschiedenen Themen

Ziele und Schwerpunkte

Das Projekt verfolgt aktiv die allgemeine Zielsetzung, die Teilnehmer/innen bei der Stabilisierung und Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse zu unterstützen, sozialer Isolation entgegenzuwirken und die positiven Wirkungen sinnstiftender Tätigkeiten im Gruppenkontext auf sämtliche Lebensbereiche zu erfahren.

Das Projekt unterstützt die Betroffenen beim Aufbau einer geregelten Tagesstruktur, beim Erwerb alltagsrelevanter praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten und ermöglicht es ihnen, soziale und kognitive Kompetenzen zu erlangen oder zu verbessern sowie gesundheitsförderliches Verhalten einzuüben. Durch das strukturierte Gruppenangebot im geschützten und suchtmittelfreien Rahmen unterstützt das Projekt die Teilnehmer/innen bei ihrem Lernprozess.

Ziel ist es, den Anforderungen des Alltags wieder gerecht werden zu können.

Die gemeinsamen Aktivitäten im Gruppenkontext schaffen einen Rahmen für soziales Lernen, Erleben von sozialer Unterstützung und Üben von Kommunikation und gegenseitigem Umgang entsprechend üblichen gesellschaftlichen Regeln.

Der vorgegebene Rahmen bietet den Teilnehmern/innen die Möglichkeit, Alternativen zu ihren bisherigen Lebensweisen zu erproben und sich vom suchtmittelgeprägten Milieu zu distanzieren bzw. ganz zu lösen.

Die Gruppenangebote sind so gestaltet, dass ausgehend von den individuellen Fähigkeiten für alle Teilnehmer/innen gezielt auf den Erwerb und die Erweiterung ihrer sozialen, kognitiven und arbeitsrelevanten Kompetenzen hingearbeitet werden kann.

Methoden

Das Konzept verbindet Elemente sozialpädagogischer Gruppenarbeit mit denen sozialpädagogischer und sozialtherapeutischer Einzelfallarbeit sowie Elementen der Arbeits- und der Kunsttherapie. Die Elemente sind miteinander verzahnt und potenzieren sich wechselseitig.

Struktur

Finanziert durch
Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales

Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.01.2014

 

Art des Projektes


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