Soziale Beratung und Betreuung von ausländischen Flüchtlingen in Kolkwitz
Die soziale Betreuung und Beratung bezog sich auf Personen, die in der Gemeinde Kolkwitz ihren Wohnsitz haben. Die Zuweisung in Wohnungen und Wohnverbünden erfolgte durch den Landkreis Spree-Neiße.
Die soziale Betreuung der Stiftung SPI umfasste im Einzelnen die Orientierung und Integration in das neue Wohnumfeld, die Beratung und Begleitung bei Behördenterminen und Anmeldeverfahren im Zusammenhang mit dem Ein-/Umzug, z.B. Bürgeramt, Wohnungsverwaltung, Schule, Kindertagesbetreuung. Unterstützung wurde auch beim Kennenlernen der wohnortnahen Infrastruktur gewährt.
Die persönliche Beratung und ggf. Begleitung zielte auf die Inanspruchnahme medizinischer Versorgungseinrichtungen ab, z.B. Vereinbarung von Arzt-, Facharztterminen. Krisenintervention und die Klärung nachbarschaftlicher Konflikte gehörten ebenfalls zum Aufgabenspektrum. Bei spezifischem Beratungsbedarf wurde an weiterführende Hilfsangebote vermittelt, z.B. Migrationsdienst.
Im Sinne eines transparenten Informations- und Kommunikationsflusses wurde mit allen Ämtern, Behörden, Diensten und Einrichtungen innerhalb der Gemeinde und des Landkreises zusammengearbeitet. Die Teilnahme an themenbezogenen regionalen Netzwerken sowie die Mitwirkung an integrationsfördernder Öffentlichkeitsarbeit begünstigte die Akzeptanz in der Bevölkerung und das zivilgesellschaftliche Engagement.
Die Einbindung in interkulturelle Angebote des Familien- und Nachbarschaftstreffs der Stiftung SPI, z.B. das Nähcafé, Familienspielnachmittage, etc. komplettierte das soziale Betreuungs- und Beratungsangebot vor Ort.
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