Stadt und Gemeinwesen

Menschen prägen einen Stadtteil mehr als Häuser, Straßen und Geschäfte. Die Stiftung SPI begreift Stadt vorrangig als Ort sozialen Zusammenlebens. Stadtentwicklung heißt: den vorhandenen Stadt-Raum in einen urbanen Lebens-Raum weiterzuentwickeln. Wo soziale Leistungen unter Finanzierungsvorbehalt stehen, werden intakte stadträumliche Strukturen zur kostbaren Ressource. Und ohne eigeninitiatives bürgerschaftliches Engagement sind zukünftig weder die Aufwertung problematischer Stadtquartiere, noch die Erhaltung des sozialen Miteinanders denkbar.

Die Stiftung SPI gibt Anstöße und ist Motor in der sozialen Stadtentwicklung. Ausgehend vom Individuum unterstützt er die Aufwertung von Quartieren und Stadtteilen. Denn aus den neu- oder wiedergewonnenen Lebens- und Stadträumen setzt sich die lebenswerte moderne Stadt zusammen.

Hierzu stellt sich die Stiftung SPI – und insbesondere ihr Geschäftsbereich Stadtentwicklung, Ausnahme & Regel – folgenden Schwerpunkten:

  • der behutsame, nachhaltige Aus-, Um, und Neubau von Gebäuden und Quartieren,
  • die Verbesserung der städtischen sozialen Infrastruktur als Voraussetzung für eine lebendige Gemeinwesenentwicklung,
  • die Förderung von Demokratieentwicklung, Partizipation und Vielfalt im städtischen Kontext,
  • die Fördermittelregie für Programme der Städtebauförderung.

Die Stiftung SPI macht es sich zur Aufgabe, die verschiedenen Bereiche der Stadtentwicklung auf einer konkreten Umsetzungsebene und teilweise auch in übergreifenden Vernetzungsprojekten zusammenzuführen. Hierbei liegt der Fokus des Geschäftsbereichs Stadtentwicklung besonders auf den Benachteiligten des Systems, auf gesellschaftliche Inklusion auf benachteiligten Stadtgebieten und auf der Bewältigung des demographischen Wandels in den kleinen und mittleren Städten im Land Brandenburg.