Sucht und Prävention

Sucht ist eine sozio-psycho-somatische Erkrankung, durch die erfahrungsgemäß fast alle körperlichen, sozialen und psychischen Aspekte einer Person beeinflusst werden. Suchterkrankungen entwickeln sich langsam und sind oft das Ergebnis langer Missbrauchsperioden. Suchterkrankungen entwickeln sich im Verborgenen, werden versteckt und geleugnet, führen oft zu Stigmatisierung. Deshalb sollte zu Zugang zu Hilfsangeboten niedrigschwellig und voraussetzungslos sein.

Alle Beratung- und Betreuungsformen der Stiftung SPI sind zieloffen und beinhalten neben dem Wunsch- und Wahlrecht auch die Mitwirkung des Betroffenen. Im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes sind alle Lebensbereiche und Lebensumstände des Betroffenen mit in die Betrachtung einbezogen.

Suchtpräventive Angebote richten sich an Risikogruppen und besonders an junge Menschen. Die Angebote orientieren sich an der Zielgruppe und tragen in besonderer Weise dazu bei, die Sensibilität und Selbstreflexion zu fördern.