HaLT "Hart am Limit"

HaLT "Hart am Limit"

Vor dem Hintergrund bundesweit steigender Zahlen von Alkoholvergiftungen bei Kindern und Jugendlichen hat sich HaLT an 170 Standorten in Deutschland als Hilfsangebot für riskant Alkohol konsumierende Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren profiliert. Zunächst Bundesmodellprojekt (2005 bis 2007), arbeitet HaLT seit dem Jahr 2012 als Gemeinschaftsprojekt des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin und der Stiftung SPI noch effektiver und wirksamer.

HaLT bietet jungen Menschen mit riskantem Alkoholkonsum eine weitgehende und tiefgreifende Unterstützung in allen Lebensbereichen. Elternberatung ist ein wichtiger Bestandteil im HaLT-Programm. Nicht zuletzt versteht sich HaLT als Schnittstelle zwischen Jugendhilfe, Suchthilfe, Gesundheit, Schule und Justiz.

Über eine Rufbereitschaft bekommen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in kooperierenden Berliner Krankenhäusern Kontakt zu Patienten, die mit Alkoholintoxikation eingeliefert wurden. So kann noch am Krankenbett ein Erstgespräch geführt werden. Ein Abstinenzgebot besteht nicht.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
HaLT (Gemeinschaftsprojekt mit dem Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V.)

Große Hamburger Straße 18
10115 Berlin
Ansprechpartner/in: Jörg Kreutziger (Projektleitung), Iris Scheuberth, Johannes Olschewski, Josephine Krüger


Standort Berlin

Telefon: 030 66633434, Hotline 0177 6820910
Fax: 030 66633439
E-Mail: info( at )halt-berlin.de
Website: www.halt-berlin.de

Öffnungszeiten
Termine nach Vereinbarung

Verkehrsverbindung
S Hackescher Markt; S Oranienburger Straße; U8 Weinmeisterstraße

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

  • Beratung und Unterstützung von Jugendlichen und Eltern
  • Rufbereitschaft
  • erlebnispädagogische Maßnahmen
  • Vermittlung in weiterführende Hilfen
  • Kooperation mit Krankenhäusern, Suchthilfeeinrichtungen, Jugendhilfe, Jugendclubs, Schulen und Straßensozialarbeit

Ziele und Schwerpunkte

  • Punktuelle Abstinenz
  • Konsumreduktion und eine weitgehend alkoholfreie Freizeitgestaltung
  • Aufklärung und Sensibilisierung zu verantwortungsvollen Alkoholkonsum
  • Erarbeitung von konstruktiven und weitgehend konsumfreien Freizeitgestaltungsmöglichkeiten
  • Förderung der Risikokompetenz

Methoden

  • motivierende Kurzintervention
  • Erlebnispädagogik
  • Sachwissenvermittlung

Struktur

Finanziert durch
Landesamt für Gesundheit und Soziales

Landesamt für Gesundheit und Soziales

Status: aktuell
Zeitraum Seit 2005

 


Verwandte Projekte

Alle Projekte aus dem Geschäftsbereich Gesundheit, Wohnen & Beschäftigung 

 Zurück zur Übersicht