Alter

Wir verstehen Altern nicht als Schicksal, sondern als ein Privileg.

Das gilt für uns als Einzelne wie für unsere Gesellschaft. Wir haben die Verantwortung, den Risiken zu begegnen und die Chancen zu gestalten.

Wir wissen, dass uns der demographische Wandel vor eine der spannendsten und spannungsreichsten Herausforderungen stellt.

Bereits die jetzigen Generationen leben ein anderes, vielfältiges Altern, entscheiden sich für neue Wohnformen, neue Formen des Engagements und der Einflussnahme. 

Wir stehen für Lösungen ein, die Menschen in ihren Lebenswelten wahrnehmen, ihre Ressourcen und Erwartungen respektieren.

Wir öffnen und entwickeln Orte für Kommunikation und gemeinsame Perspektiven. Beispiele dafür sind unsere Mehrgenerationshäuser oder unser „Gerontologischer Salon“.

Wir arbeiten gemeinsam mit anderen an Konzepten, wie ein selbstbestimmtes Altern bei Hilfebedarf sichergestellt werden kann.

Altwerden auf dem Land und in der Stadt stellt uns vor andere Fragen. Wir entwickeln Konzepte, die Synergien nutzen. Im Mittelpunkt steht stets die Würde und Integrität des Menschen mit Unterstützungsbedarf.

Wir bilden für die Altenpflege und Altenhilfe aus.

An unserer Berufsfachschule für Altenpflege und in unseren Weiterbildungen für Anleiter, Leitungskräfte und Fachkräfte für Gerontopsychiatrie qualifizieren wir Expertinnen und Experten für unsere alternde Gesellschaft.

Wir verstehen Altenpflege immer auch als Anlass für Soziale Arbeit.

Menschen mit Pflegebedarf im Alter brauchen mehr als Behandlungspflege. Sie brauchen Fachkräfte an ihrer Seite, die sie, ihre Familien, Freunde und Nachbarn in ihrer Gesamtsituation sehen und ihr Handeln darauf abstimmen. Wir sind daher Partner im Bündnis für Altenpflege.