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Betreutes Einzelwohnen Lichtenberg

BEW Lichtenberg

Betreutes Einzelwohnen Lichtenberg

Das Projekt Betreutes Einzelwohnen Lichtenberg bietet chronisch mehrfach beeinträchtigten suchtkranken Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, ihr Leben aus eigener Kraft zu verändern, vielfältige Unterstützungen. Dazu gehören Hilfen in der eigenen Wohnung, in allen alltagspraktischen Angelegenheiten (wie Behörden, Finanzen, Gesundheit und Freizeit) sowie bei der Bewältigung ihrer Krankheit. Menschen mit einer chronischen Suchterkrankung haben oft umfangreiche Behandlungserfahrungen – aber nicht alle finden eine Strategie zum Umgang mit ihrer Abhängigkeit.

Das niedrigschwellige Begleitangebot in ihrem gewohnten Lebensumfeld fördert vorhandene Ressourcen und trainiert entsprechende Fähigkeiten. Hilfen und Unterstützungen sollen die Betroffenen befähigen, wieder ein weitgehend selbstständiges, eigenverantwortliches Leben führen zu können.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts stehen nach telefonischer Vereinbarung für Informationsgespräche zur Verfügung. Im BEW-Team arbeiten Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen sowie Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter mit zusätzlicher Qualifizierung in Suchttherapie, Sozialtherapie, Klinischer Sozialarbeit und Gruppentraining sowie eine Sachbearbeiterin.

Die individuelle Behandlungs- und Rehabilitationsplanung ist Grundlage für eine Aufnahme im Projekt. Die Antragstellung erfolgt beim zuständigen Sozialamt. "Betreutes Einzelwohnen" ist Maßnahme gem. § 78 SGB IX (Assistenzleistungen) i. V. m. § 113 SGB IX (Leistungen zur sozialen Teilhabe).

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Betreutes Einzelwohnen Lichtenberg

Eitelstraße 86
10317 Berlin
Ansprechperson: Katrin Behrend

Telefon: 030 52279381, 030 52279382
Fax: 030 52279380
E-Mail: bew-lbg(at)stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Di., Do. 09:00–13:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Verkehrsverbindung
S/U Lichtenberg; Tram 37, 21 Gudrunstraße; Bus 240, 296, 256, 108 Lichtenberg

Fahrinfo unter www.vbb.de

  • Koordination aller erforderlichen Hilfen
  • Kooperation mit Ämtern und Behörden
  • Absicherung medizinischer Betreuung und suchtspezifischer Behandlung
  • Hilfe bei der Schuldenregulierung
  • Intensive Bearbeitung der Suchtproblematik
  • Förderung sozialer Kontakte und Erarbeitung einer Tagesstruktur
  • Beschäftigungs–, Freizeit– und Gruppenangebote
  • Vermittlung in weiterführende Angebote bei Bedarf
  • Anleitung zur Bewältigung der alltäglichen Lebenssituationen
  • Entwicklung individueller Strategien zur Problembewältigung und Selbsthilfe

Das Angebot ist niedrigschwellig und richtet sich auch an nicht abstinente Betroffene mit Mehrfachabhängigkeit oder anderen psychischen Erkrankungen

  • Weitgehend abstinente, zufriedene und selbstständige Lebensführung
  • Vorhandenen Wohnraum erhalten bzw. Vermittlung in eigenen Wohnraum
  • Sicherung eines menschenwürdigen Lebens
  • Verbesserung der aktuellen Lebenssituation
  • Krankheitsprophylaxe/Rückfallprophylaxe
  • Wiedererlernen verlorengegangener Fähigkeiten
  • Mobilisierung vorhandener Ressourcen
  • Soziale Integration

  • Beratung, Betreuung und Begleitung durch eine Bezugssozialarbeiterin oder einen Bezugssozialarbeiter
  • Regelmäßige Hausbesuche und Einzelgespräche
  • Regelmäßige Gruppenangebote – Gesprächsgruppe und gemeinsame Freizeitaktivitäten im Wechsel von 14 Tagen
  • Schnelle, unkomplizierte Kooperation mit allen Einrichtungen der Suchthilfe (Integrierte Suchtberatung, Kontaktladen, Tagesstätten , Therapeutischen Wohngemeinschaften und Zuverdienstprojekten)
  • Vertraulicher Umgang mit allen Informationen (Schweigepflicht)

Finanziert durch
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.01.1996

Art des Projektes


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E-Mail: info(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 459793-0