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Aktuelles

Wiedereröffnung des Nauener Platzes in Berlin-Wedding

16.09.2025 - Nach achtjähriger Sanierung präsentiert sich der traditionsreiche Gebäudekomplex mit dem Haus der Jugend und dem Haus der Familie am Nauener Platz in Berlin-Wedding am 20. September 2025, dem Weltkindertag, wieder baustellenfrei. Ab 14 Uhr laden das Jugendamt Mitte und die Stiftung SPI Anwohner:innen, Familien, Kinder und Jugendliche zu einem abwechslungsreichen Eröffnungsprogramm ein. Den Auftakt bildet ein Theaterstück, gefolgt von der offiziellen Eröffnung um 15 Uhr, bei der Vertreter:innen des Berliner Senats, des Bezirks Berlin-Mitte und der Stiftung SPI sprechen. Anschließend können Besucher:innen den Jugendaktionstag Mitte erleben.

Die umfassende Modernisierung – darunter energetische Sanierung, Barrierefreiheit und ein neugestalteter Eingangsbereich – hat den 1953 errichteten Komplex zukunftsfähig gemacht. Mit 13,6 Millionen Euro Investitionsvolumen wurde die soziale Infrastruktur im Herzen Weddings nachhaltig gestärkt.

Die Stiftung SPI betreibt das Haus der Jugend und das Haus der Familie im Auftrag des Bezirks Berlin-Mitte. Besucher:innen finden hier ein breites Beratungs- und Aktivitätsangebot für Kinder und Jugendliche sowie für Eltern und Familien.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Nauener Platz, das Familienzentrum und das Haus der Jugend am 20. September 2025 ab 14 Uhr in der Reinickendorfer Straße 55, 13347 Berlin wiederzuentdecken und mitzufeiern.

Jahresbericht 2024/25: Aktuelle Einblicke in die Arbeit der Stiftung SPI

08.09.2025 - Der Jahresbericht 2024/25 der Stiftung SPI ist gedruckt und online verfügbar. Darin berichten Mitarbeitende aus allen Geschäftsbereichen über das vergangene Jahr, reflektieren ihre Arbeit und geben spannende Einblicke in neu gestartete Projekte. Von der internationalen Netzwerkarbeit an unseren Fachschulen über den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Unterricht bis hin zur stiftungsübergreifenden Arbeit des SPI Lab gibt der Bericht Einblicke in die Vielfalt der Projekte und Einrichtungen. Er beleuchtet die Schulsozialarbeit und Familienzentren in Brandenburg, die erfolgreiche Arbeit der MehrGenerationenHäuser, das Empowerment- und Mentoring-Projekt Building Bridges, das Projekt VAHA für Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung sowie das seit 20 Jahren erfolgreiche Kooperationsprojekt HaLT mit Jugendlichen, die riskant Substanzen konsumieren.

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Neues digitales Qualifizierungsangebot: Start der SPI PraxisAkademie

06.08.2025 – Die SPI PraxisAkademie ist als neues digitales Angebot für Qualifizierung und Beratung gestartet. Sie richtet sich an interessierte pädagogische Fachkräfte sowie weitere Akteure der Zivilgesellschaft.

Die SPI PraxisAkademie vermittelt praxisnahes Wissen in digitalen Lernformaten, fördert die nachhaltige Weiterentwicklung beruflicher Praxis und regt zur Reflexion an. Aktuelle fachliche Entwicklungen werden aufgegriffen, weitergedacht und in den Arbeitsalltag überführt – für mehr Handlungssicherheit und fachliche Kompetenz.

Das Angebot ist ab sofort online verfügbar.

ESF Plus-Programm „Integrationskurs mit Kind Plus“ zweimal beim Comenius-EduMedia-Award ausgezeichnet

11.07.2025 – Das Online-Fortbildungsmodul des ESF Plus-Programms „Integrationskurs mit Kind Plus: Perspektive durch Qualifizierung“ hat beim 30. Comenius-EduMedia-Award 2025 gleich zwei Auszeichnungen erhalten. Die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien (GPI) verlieh dem Projekt das Comenius-EduMedia-Siegel in der Kategorie „Ethische, politische, historische und zeitgeschichtliche Bildung“ sowie das Comenius-Green-Up-Siegel für „Nachhaltiges Lernen“.

Das digitale Einstiegsmodul richtet sich an Personen, die Kinder mit Migrations- oder Fluchterfahrung in Integrationskursen betreuen und oft selbst eine Migrationsgeschichte haben. In einfacher Sprache vermittelt es praxisnahe Grundlagen zu Themen wie Kinderschutz, Kommunikation, Interkulturalität und Wertevermittlung. Interaktive Elemente, ein reflektierendes Lernwerkzeug und eine intuitive Navigation mit Avataren machen das digitale Lernen zugänglich und alltagsnah.

Das Angebot entstand in Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), des Bundesministeriums des Innern (BMI), der Stiftung SPI, der internetlehrer GmbH, der BLX GmbH und des Bundesverbands für Kindertagespflege e. V. Es verbessert nicht nur die Qualität der Kinderbetreuung, sondern fördert langfristig die Gewinnung potenzieller Fachkräfte und die Bildungsintegration zugewanderter Familien.

Das ESF Plus-Programm „Integrationskurs mit Kind Plus: Perspektive durch Qualifizierung“ wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds, des BMBFSFJ und des BMI finanziert. Die Servicestelle der Stiftung SPI begleitet die Umsetzung.

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.fruehe-chancen.de/intmikiplus

GSE gGmbH realisiert soziales Wohnprojekt für junge Menschen in Kreuzberg

10.07.2025 - Die GSE Gesellschaft für StadtEntwicklung gGmbH übernimmt mit einem neuen Projekt eine aktive Rolle in der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung. Im Konzeptverfahren der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH erhielt sie den Zuschlag für ein bislang unbebautes, rund 380 Quadratmeter großes Grundstück an der Ecke Skalitzer Straße / Wiener Straße in Berlin-Kreuzberg.

Sozialer Wohnraum für besondere Bedarfsgruppen

Als Erbbaurechtsnehmerin plant die GSE gemeinsam mit dem Berliner Architekturbüro FARLAND einen Neubau mit 20 Wohnungen, die ausschließlich jungen Menschen zur Verfügung stehen sollen. Das Konzept sieht einen vielfältigen sozialen Wohnungsmix vor: Fünf Wohnungen werden für Anwärter:innen der Berliner Feuerwehr in Kooperation mit der benachbarten Feuerwache bereitgestellt. Vier geförderte Sozialwohnungen sind für Care Leaver, obdachlose Jugendliche und junge Menschen in prekären Lebenssituationen vorgesehen. Hinzu kommen elf Appartements und WG-Wohnungen für Studierende und Auszubildende.

Dauerhaft bezahlbares Wohnen – ohne Gewinnorientierung

„Wir freuen uns sehr, in einem angespannten Wohnungsmarkt wie Kreuzberg ein dauerhaft bezahlbares Angebot für junge Menschen zu schaffen – insbesondere für diejenigen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt kaum eine Chance haben“, sagte der Geschäftsführer der GSE Philipp Strohm. Als gemeinnützige GmbH mit sozialem Auftrag verzichtet die GSE auf Gewinnerzielung. Abgesehen von den fünf frei finanzierten Feuerwehrwohnungen werden alle übrigen Wohnungen als Sozialwohnungen errichtet und dauerhaft zu reinen Kostenmieten vermietet – unabhängig von Förderzeiträumen und auf die gesamte Laufzeit des Erbbaurechtsvertrags von 99 Jahren.

Erste eigene soziale Projektentwicklung außerhalb des Treuhandvermögens

Die GSE Gesellschaft für StadtEntwicklung gemeinnützige GmbH wurde 1987 als gemeinsame Gesellschaft der Stiftung SPI und der AWO Berlin gegründet. Sie verwaltet für das Land Berlin treuhänderisch an über 100 Standorten mehrere tausend Wohn- und Gewerbeeinheiten im gesamten Stadtgebiet. Damit sichert sie für unterschiedliche Bereiche wie Jugendhilfe, Wohlfahrtspflege, Kunst, Kultur, Gesundheit und Sport geeignete Flächen und Räume. Mit dem Zuschlag im Konzeptverfahren tritt die GSE erstmalig außerhalb des Treuhandvermögens als gemeinnützige Immobilienentwicklerin auf.

Weitere Informationen: www.gseggmbh.de

Bündnis Soziales Berlin: Gegen Kürzungen in der sozialen Infrastruktur

08.07.2025 – Die Stiftung SPI ist dem Bündnis Soziales Berlin als Erstunterzeichnerin beigetreten. Das breite Bündnis setzt sich für den Erhalt und die Stärkung sozialer Strukturen in der Stadt sowie für die Gleichbehandlung der Arbeit bei freien Trägern ein. Es wurde von der AWO Berlin, der Caritas, dem Diakonischen Werk, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und zahlreichen Berliner Trägern, Organisationen und Initiativen ins Leben gerufen.

Angesichts drohender Kürzungen im Landeshaushalt 2026/2027 setzt das Bündnis ein klares Zeichen: Soziale Infrastruktur ist kein Luxus, sondern Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Teilhabe und Chancengleichheit. Die Stiftung SPI unterstützt die gemeinsamen Forderungen nach einer nachhaltigen Finanzierung sozialer Arbeit und einem verlässlichen politischen Rahmen für gemeinwohlorientiertes Engagement.

Das Bündnis Soziales Berlin versteht sich als offene Plattform. Es ruft alle Träger, Organisationen und Einzelpersonen dazu auf, die Erklärung zu unterzeichnen und sich aktiv zu beteiligen.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mitzeichnung: www.buendnissoziales.berlin

Erinnerungsprojekt: Neue Broschüre zur NS-Geschichte des SV Babelsberg 03

20.06.2025 - Die Geschichte des Fußballvereins SV Babelsberg 03 im Nationalsozialismus beleuchtet eine neue Broschüre, die vom Fanprojekt Babelsberg der Stiftung SPI initiiert und vom SV Babelsberg 03 unterstützt wurde. Nach mehr als fünfjähriger Recherchearbeit stellte die ehrenamtliche Forschungsgruppe aus dem Fan-Umfeld des Vereins die Broschüre „Nulldrei im Nationalsozialismus“ im Mai vor.

Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Erinnerungskultur und zur Aufarbeitung der Vereinsgeschichte während des Nationalsozialismus. Im Zentrum der Recherchen standen unter anderem die Gleichschaltung des Vereins sowie die Biografien von Funktionären, Spielern und Fans dieser Zeit. Besonders hervorgehoben wird die Geschichte des jüdischen Arztes Martin Platau, der eng mit dem Vereinsleben verbunden war und 1939 mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten in die USA fliehen musste.

Die Broschüre ist für 5 Euro plus Solidaritätsbeitrag im Fanshop des Karl-Liebknecht-Stadions, im Online-Fanshop sowie beim Fanprojekt Babelsberg erhältlich. Die digitale Version kann hier heruntergeladen werden.

Das Fanprojekt Babelsberg ist ein sozialpädagogisches Angebot der Stiftung SPI und Teil der bundesweiten Fanprojektarbeit im Rahmen des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS). Das Projekt richtet sich an jugendliche und junge erwachsene Fans des SV Babelsberg 03 im Alter von 12 bis 27 Jahren.

Kürzungspläne des Senats gefährden Suchthilfe in Berlin

09.04.2025. Die Suchthilfeeinrichtungen der Stiftung SPI haben gemeinsam mit weiteren sozialen Trägern in Berlin am 8. April öffentlich gegen die geplanten Einsparungen des Berliner Senats protestiert. Hintergrund sind geplante Kürzungen, welche zentrale Versorgungsstrukturen und damit die Gesundheit vieler Berlinerinnen und Berliner bedrohen.

Die Suchtberatungsstellen bilden das Rückgrat der Berliner Suchthilfe. Sie sind erste Anlaufstelle für Betroffene, Angehörige sowie für Bürger:innen, die sich Sorgen um Menschen in ihrem Umfeld machen. Seit Jahren sind sie von finanziellen Kürzungen betroffen – nun sollen sie erneut pauschal beschnitten werden.

Dabei sind die Herausforderungen enorm:

  • In Berlin gelten rund 117.000 Menschen als alkoholabhängig, rund 100.000 sind medikamentenabhängig.
  • 2023 wurden in der Stadt 271 Drogentote registriert, das war bundesweit ein trauriger Rekordwert.
  • Mit Crack und Fentanyl zeichnen sich neue Problemlagen ab, auf die das Hilfesystem vorbereitet sein muss.

Statt einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Hilfesystems droht nun ein weiterer Rückbau. Das gefährdet nicht nur die Suchthilfe, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und die öffentliche Gesundheit in Berlin. Zudem erfüllen Suchtberatungsstellen einen gesetzlichen Auftrag: Nach § 5 des Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten sind sie Teil der psychiatrischen Pflichtversorgung. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat errechnet: Jeder Euro, der in Suchtberatung investiert wird, spart bis zu 17 Euro an Folgekosten ein – unter anderem durch vermiedene Gesundheitsausgaben, geringere Kriminalität und bessere Chancen auf Reintegration in Arbeit und Gesellschaft.

Unsere Forderungen an den Berliner Senat:

  • Erfüllen Sie den gesetzlichen Versorgungsauftrag und sichern Sie die Arbeit der Suchtberatungsstellen langfristig.
  • Stoppen Sie die Kürzungen und stellen Sie eine bedarfsgerechte Finanzierung sicher.
  • Erkennen Sie die Suchtberatung als zentralen Bestandteil der Berliner Gesundheits- und Sozialinfrastruktur an.

Statt weiter an der Suchtberatung zu sparen, sollte durch Investitionen in Prävention und Beratung langfristig gespart werden – zum Wohle der Menschen in dieser Stadt.

Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung gestartet

28.03.2025 - Die Stiftung SPI ist Teil des neu gegründeten Kooperationsverbunds Demokratische Konfliktbearbeitung. Sie bringt dabei ihre Expertise in der Begleitung von Kommunen in Konfliktlagen ein. Der Kooperationsverbund dient als zentrale Anlaufstelle und Plattform für eine demokratische Konfliktkultur. Er bündelt Expertise, entwickelt Standards weiter, fördert den Wissensaustausch und erweitert bestehendes Wissen zur demokratischen Konfliktbearbeitung. Ziel ist es, Angebote wie Dialogformate, Konfliktberatung, Weiterbildungen oder die Auseinandersetzung mit Konflikten im digitalen Raum sichtbar zu machen. Diese sollen sowohl für Menschen in akuten Konfliktsituationen als auch für Fachstellen bereitgestellt werden.

Der Verbund vereint insgesamt sieben Organisationen, die ihre Expertise bündeln, um eine konstruktive Konfliktbearbeitung in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu fördern. Bis 2028 entsteht eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft zur demokratischen Konfliktbearbeitung. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Neue bundesweite Online-Plattform für KiTa-Fachkräfte gestartet

13.01.2025 - Mit der neuen KiTa-Plattform lädt die Stiftung SPI im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Fachkräfte und Interessierte ein, sich über das Themenfeld Kindertagesbetreuung zu informieren und auszutauschen. Auf der KiTa-Plattform wird eine umfangreiche Sammlung von Materialien, Informationen sowie Selbstlernangeboten rund um das Thema frühkindliche Bildung sowie Fachkräftegewinnung und -bindung online gestellt. Darüber hinaus haben pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit zu kollegialem Austausch und Vernetzung. Die Plattform liefert damit einen Beitrag zur nachhaltigen Qualitätsentwicklung im frühkindlichen Bildungsbereich.

Die KiTa-Plattform knüpft an das Erfolgsmodell der Projekt-Plattform des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ an, die ebenfalls vom BMFSFJ gefördert worden ist. Seit 2011 wurden mit „Sprach-Kitas“ zentrale Impulse für die Qualitätsentwicklung im Bereich frühkindliche Bildung entwickelt. 21.000 registrierte Nutzerinnen und Nutzern profitierten von den Angeboten der Plattform. Die neue Kita-Plattform verstetigt die dort gewonnenen Inhalte und versammelt zudem die Erkenntnisse und Ergebnisse weiterer Bundesprogramme zur nachhaltigen Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung des BMFSFJ. Damit steht jetzt allen pädagogischen Fachkräften und Interessierten ein einzigartiger Wissensschatz kostenlos und ortsungebunden zur Verfügung.

Hier geht es zur neuen Website: www.kita-plattform.de

E-Mail: info(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 459793-0