Aktuelles
Keine Alphabetisierung mehr für junge Geflüchtete in Berlin? Stiftung SPI warnt vor Einstellung des Projekts „Flucht nach vorn“
27.11.2025 - Die Stiftung Sozialpädagogisches Institut Berlin (SPI) reagiert besorgt auf Hinweise, dass der Berliner Senat die Förderung des langjährigen Integrationsprojekts „Flucht nach vorn“ einstellen könnte. Das niedrigschwellige Bildungsangebot legt seit 1987 bei jungen Geflüchteten mit geringer oder fehlender Schulbildung die notwendigen Grundlagen zum Einstieg in deutsche Sprache, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe.
„Eine Kürzung der Mittel würde genau die jungen Menschen treffen, die ohne Unterstützung keinerlei Zugang zu Bildung hätten“, sagt die Direktorin der Stiftung SPI Andrea Niemann.
Zentrale Bedeutung für Integration und Prävention durch Bildung
„Flucht nach vorn“ bietet Alphabetisierung, Deutsch- und Mathematikunterricht sowie sozialpädagogische Begleitung für Jugendliche und junge Erwachsene, die aufgrund ihrer individuellen Situation von anderen Angeboten häufig ausgeschlossen sind. Viele Teilnehmende haben Krieg, Flucht oder traumatische Erfahrungen hinter sich – die Kurse schaffen Stabilität, Orientierung und einen sicheren Lernort. Damit schafft das Projekt Übergänge in weiterführende Bildungsangebote. Die Integrationsfortschritte sind seit Jahren dokumentiert und belegt.
„Ohne dieses Projekt würden zahlreiche junge Menschen dauerhaft durchs Raster fallen. Das kann sich Berlin nicht leisten – weder gesellschaftlich noch wirtschaftlich. ‚Flucht nach vorn‘ legt Grundlagen für Bildungsbiografien und eröffnet damit Chancen, deren Wegfall für die Betroffenen und die Stadt fatal wäre“, betont Andrea Niemann.
Das Angebot ist über Jahrzehnte erfolgreich aufgebaut worden und verfügt über spezialisierte pädagogische Kompetenzen, die in dieser Form in Berlin einzigartig sind.
Langfristige Wirkung statt kurzfristiger Einsparlogik
Die Stiftung SPI warnt davor, rein fiskalisch motivierte Kürzungsentscheidungen zu treffen. Das Projekt verhindert hohe Folgekosten in anderen Bereichen, etwa durch Arbeitsmarktmaßnahmen oder psychosoziale Versorgung. Der Wegfall würde nicht nur die Zielgruppe treffen, sondern auch etablierte Netzwerke und Strukturen zerstören, die nicht kurzfristig ersetzt werden können.
Bildungsprojekt zwischen den Stühlen der Senatsressorts
„Es entsteht der Eindruck, dass weder das Ressort für Bildung, noch das für Integration sich für dieses besondere Angebot zuständig fühlen. So droht ‚Flucht nach vorn‘, nach fast vier erfolgreichen Jahrzehnten durchs Raster zu fallen“, sagt SPI-Direktorin Andrea Niemann.
Gewaltfrei leben: Kundgebung zum Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November in Berlin
21.11.2025 - Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen am 25. November rückt die weltweite Gewalt gegen Frauen und FLINTA+ in den Fokus. Mit einer Kundgebung machen sich Berliner Wohlfahrtsverbände und Beratungsstellen am „Orange Day“ ab 16 Uhr am Brandenburger Tor stark für die Betroffenen von Gewalt und gegen Kürzungen bei Gewaltschutz und Gleichstellung.
Während in Berlin Frauen, Mädchen und FLINTA+ zunehmend von Gewalt betroffen sind und die Zahl der Femizide wächst, sieht der Berliner Haushalt für 2026 Kürzungen bei Gewaltschutz und Gleichstellung vor. In der Folge müssten Projekte und Stellen in Frauenhäusern und Beratungsstellen gestrichen werden. Dies würde noch weniger Schutz und Hilfe für von Gewalt betroffene Frauen und deren Kinder bedeuten.
Die Stiftung SPI unterstützt den Aufruf und betont die Notwendigkeit, Gewaltprävention, Schutzstrukturen und öffentliche Aufmerksamkeit zu stärken. Die Organisator:innen der Kundgebung fordern dazu konkrete Maßnahmen, von schnellerem Schutz für Betroffene über mehr Beratungs- und Therapieplätze sowie bessere Unterstützung der Betroffenen durch Polizei, Familiengerichte, Jugendämter und andere Behörden bis hin zur stärkeren Verpflichtung für Täter, ihr Verhalten dauerhaft zu ändern.
Zu den Initiator:innen des Bündnisses, das unter anderem von der Arbeiterwohlfahrt und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband in Berlin getragen wird, gehört auch die Berliner Initiative gegen Gewalt an Frauen – BIG e. V. Die BIG Hotline des Vereins bietet rund am die Uhr telefonische Beratung bei häuslicher Gewalt an, auch an Wochenenden und Feiertagen. Erreichbar ist sie unter 030 611 03 00. Ebenfalls 365 Tage im Jahr erreichbar ist das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ unter 116 016.
Kundgebung Gegen Gewalt an Frauen und FLINTA+
25. November 2025 | 16:00 Uhr
Brandenburger Tor, Berlin
Woche der Seelischen Gesundheit 2025: Unsere Angebote in sechs Berliner Bezirken
02.10.2025 – Einrichtungen der Stiftung SPI in sechs Berliner Bezirken beteiligen sich an der Woche der Seelischen Gesundheit 2025, die vom 10. bis 20. Oktober bundesweit stattfindet.
Am 14. Oktober zeigt die Brotfabrik den Film „Hilfe – Begegnung –Verständnis“, ein Gemeinschaftsprojekt der Tagesstätten im Gemeindepsychiatrischen Verbund Pankow (GpV). Im anschließenden Gespräch über die Arbeit im Bezirk ist auch die Tagesstätte Pankow der Stiftung SPI vertreten.
Vom 13. bis 17. Oktober präsentiert die Tagesstätte Friedrichshain die Kunstausstellung „Zukunft gestalten aus dem Selbst“. Die Werke stammen von Klientinnen und Klienten aus der Ergo- und Kunsttherapie.
Am 17. Oktober lädt das Betreute Wohnen in Lichtenberg von 10:00 bis 13:00 Uhr zur Infoveranstaltung „Nervennahrung – bezahlbar“ ein. Sie richtet sich an alle, die sich für gesunde, schmackhafte und erschwingliche Ernährung interessieren.
Hier finden Sie alle Angebote der Suchthilfeeinrichtungen der Stiftung SPI (PDF, 172 KB).
Einen Überblick über alle Suchtberatungs- und Suchthilfeangebote der Stiftung SPI bietet unser Portal „unabhängig und selbstbestimmt“.
Die Woche der Seelischen Gesundheit 2025 rückt präventive und psychosoziale Hilfsangebote in den Fokus. Besonders berücksichtigt werden die Bedürfnisse psychisch belasteter junger Menschen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit.
Bundesweiter Aktionstag Glücksspielsucht: Fokus auf Daytrading
Zum bundesweiten Aktionstag gegen Glücksspielsucht am 24. September macht die Glücksspielsuchtberatungsstelle Deck24 der Stiftung SPI gemeinsam mit dem Präventionszentrum für Verhaltenssüchte der pad gGmbH auf die Risiken des Daytradings aufmerksam.
Der schnelle Handel mit Wertpapieren innerhalb eines Tages gilt für viele als attraktive Möglichkeit, schnelle Gewinne zu erzielen. Tatsächlich birgt er jedoch hohe Risiken: Kompetenzüberschätzung, Einfluss sogenannter Finfluencer:innen sowie emotionale Entscheidungen können zu suchtartigem Verhalten, erheblichen Verlusten und Verschuldung führen. „Börsenspekulation und insbesondere Daytrading kommen als Themen Hilfesuchender zunehmend in der Glücksspielsuchtberatung an“, berichtet Victoria Quebe, Leiterin von Deck24.
Zur vollständigen Medienmitteilung (PDF, 232 KB)
Wiedereröffnung des Nauener Platzes in Berlin-Wedding
16.09.2025 - Nach achtjähriger Sanierung präsentiert sich der traditionsreiche Gebäudekomplex mit dem Haus der Jugend und dem Haus der Familie am Nauener Platz in Berlin-Wedding am 20. September 2025, dem Weltkindertag, wieder baustellenfrei. Ab 14 Uhr laden das Jugendamt Mitte und die Stiftung SPI Anwohner:innen, Familien, Kinder und Jugendliche zu einem abwechslungsreichen Eröffnungsprogramm ein. Den Auftakt bildet ein Theaterstück, gefolgt von der offiziellen Eröffnung um 15 Uhr, bei der Vertreter:innen des Berliner Senats, des Bezirks Berlin-Mitte und der Stiftung SPI sprechen. Anschließend können Besucher:innen den Jugendaktionstag Mitte erleben.
Die umfassende Modernisierung – darunter energetische Sanierung, Barrierefreiheit und ein neugestalteter Eingangsbereich – hat den 1953 errichteten Komplex zukunftsfähig gemacht. Mit 13,6 Millionen Euro Investitionsvolumen wurde die soziale Infrastruktur im Herzen Weddings nachhaltig gestärkt.
Die Stiftung SPI betreibt das Haus der Jugend und das Haus der Familie im Auftrag des Bezirks Berlin-Mitte. Besucher:innen finden hier ein breites Beratungs- und Aktivitätsangebot für Kinder und Jugendliche sowie für Eltern und Familien.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Nauener Platz, das Familienzentrum und das Haus der Jugend am 20. September 2025 ab 14 Uhr in der Reinickendorfer Straße 55, 13347 Berlin wiederzuentdecken und mitzufeiern.
Jahresbericht 2024/25: Aktuelle Einblicke in die Arbeit der Stiftung SPI
08.09.2025 - Der Jahresbericht 2024/25 der Stiftung SPI ist gedruckt und online verfügbar. Darin berichten Mitarbeitende aus allen Geschäftsbereichen über das vergangene Jahr, reflektieren ihre Arbeit und geben spannende Einblicke in neu gestartete Projekte. Von der internationalen Netzwerkarbeit an unseren Fachschulen über den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Unterricht bis hin zur stiftungsübergreifenden Arbeit des SPI Lab gibt der Bericht Einblicke in die Vielfalt der Projekte und Einrichtungen. Er beleuchtet die Schulsozialarbeit und Familienzentren in Brandenburg, die erfolgreiche Arbeit der MehrGenerationenHäuser, das Empowerment- und Mentoring-Projekt Building Bridges, das Projekt VAHA für Frauen mit Flucht- und Migrationserfahrung sowie das seit 20 Jahren erfolgreiche Kooperationsprojekt HaLT mit Jugendlichen, die riskant Substanzen konsumieren.
Zehn Jahre soziokreatives Zentrum in Potsdam: Das Rechenzentrum feiert Geburtstag
01.09.2025 - Vom 1. bis 21. September 2025 feiert das Rechenzentrum Potsdam sein zehnjähriges Bestehen mit einem vielfältigen Programm. Geboten werden Ausstellungen, Performances, Podiumsdiskussion, Themenabend, Fassadenprojektion, Konzerte und eine festliche Finissage.
2015 hat die Stadt Potsdam die Stiftung SPI Niederlassung Brandenburg und die GSE gGmbH beauftragt, das ehemalige Datenverarbeitungszentrum in ein soziokreatives Zentrum für die Potsdamer Kunst- und Kreativszene zu verwandeln. Seitdem leisten die zahlreichen Projekte, Ateliers, Studios, Begegnungsräume und Initiativen einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in der brandenburgischen Hauptstadt.
Neues digitales Qualifizierungsangebot: Start der SPI PraxisAkademie
06.08.2025 – Die SPI PraxisAkademie ist als neues digitales Angebot für Qualifizierung und Beratung gestartet. Sie richtet sich an interessierte pädagogische Fachkräfte sowie weitere Akteure der Zivilgesellschaft.
Die SPI PraxisAkademie vermittelt praxisnahes Wissen in digitalen Lernformaten, fördert die nachhaltige Weiterentwicklung beruflicher Praxis und regt zur Reflexion an. Aktuelle fachliche Entwicklungen werden aufgegriffen, weitergedacht und in den Arbeitsalltag überführt – für mehr Handlungssicherheit und fachliche Kompetenz.
Das Angebot ist ab sofort online verfügbar.
ESF Plus-Programm „Integrationskurs mit Kind Plus“ zweimal beim Comenius-EduMedia-Award ausgezeichnet
11.07.2025 – Das Online-Fortbildungsmodul des ESF Plus-Programms „Integrationskurs mit Kind Plus: Perspektive durch Qualifizierung“ hat beim 30. Comenius-EduMedia-Award 2025 gleich zwei Auszeichnungen erhalten. Die Gesellschaft für Pädagogik, Information und Medien (GPI) verlieh dem Projekt das Comenius-EduMedia-Siegel in der Kategorie „Ethische, politische, historische und zeitgeschichtliche Bildung“ sowie das Comenius-Green-Up-Siegel für „Nachhaltiges Lernen“.
Das digitale Einstiegsmodul richtet sich an Personen, die Kinder mit Migrations- oder Fluchterfahrung in Integrationskursen betreuen und oft selbst eine Migrationsgeschichte haben. In einfacher Sprache vermittelt es praxisnahe Grundlagen zu Themen wie Kinderschutz, Kommunikation, Interkulturalität und Wertevermittlung. Interaktive Elemente, ein reflektierendes Lernwerkzeug und eine intuitive Navigation mit Avataren machen das digitale Lernen zugänglich und alltagsnah.
Das Angebot entstand in Zusammenarbeit des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), des Bundesministeriums des Innern (BMI), der Stiftung SPI, der internetlehrer GmbH, der BLX GmbH und des Bundesverbands für Kindertagespflege e. V. Es verbessert nicht nur die Qualität der Kinderbetreuung, sondern fördert langfristig die Gewinnung potenzieller Fachkräfte und die Bildungsintegration zugewanderter Familien.
Das ESF Plus-Programm „Integrationskurs mit Kind Plus: Perspektive durch Qualifizierung“ wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds, des BMBFSFJ und des BMI finanziert. Die Servicestelle der Stiftung SPI begleitet die Umsetzung.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.fruehe-chancen.de/intmikiplus
GSE gGmbH realisiert soziales Wohnprojekt für junge Menschen in Kreuzberg
10.07.2025 - Die GSE Gesellschaft für StadtEntwicklung gGmbH übernimmt mit einem neuen Projekt eine aktive Rolle in der gemeinwohlorientierten Stadtentwicklung. Im Konzeptverfahren der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH erhielt sie den Zuschlag für ein bislang unbebautes, rund 380 Quadratmeter großes Grundstück an der Ecke Skalitzer Straße / Wiener Straße in Berlin-Kreuzberg.
Sozialer Wohnraum für besondere Bedarfsgruppen
Als Erbbaurechtsnehmerin plant die GSE gemeinsam mit dem Berliner Architekturbüro FARLAND einen Neubau mit 20 Wohnungen, die ausschließlich jungen Menschen zur Verfügung stehen sollen. Das Konzept sieht einen vielfältigen sozialen Wohnungsmix vor: Fünf Wohnungen werden für Anwärter:innen der Berliner Feuerwehr in Kooperation mit der benachbarten Feuerwache bereitgestellt. Vier geförderte Sozialwohnungen sind für Care Leaver, obdachlose Jugendliche und junge Menschen in prekären Lebenssituationen vorgesehen. Hinzu kommen elf Appartements und WG-Wohnungen für Studierende und Auszubildende.
Dauerhaft bezahlbares Wohnen – ohne Gewinnorientierung
„Wir freuen uns sehr, in einem angespannten Wohnungsmarkt wie Kreuzberg ein dauerhaft bezahlbares Angebot für junge Menschen zu schaffen – insbesondere für diejenigen, die auf dem regulären Wohnungsmarkt kaum eine Chance haben“, sagte der Geschäftsführer der GSE Philipp Strohm. Als gemeinnützige GmbH mit sozialem Auftrag verzichtet die GSE auf Gewinnerzielung. Abgesehen von den fünf frei finanzierten Feuerwehrwohnungen werden alle übrigen Wohnungen als Sozialwohnungen errichtet und dauerhaft zu reinen Kostenmieten vermietet – unabhängig von Förderzeiträumen und auf die gesamte Laufzeit des Erbbaurechtsvertrags von 99 Jahren.
Erste eigene soziale Projektentwicklung außerhalb des Treuhandvermögens
Die GSE Gesellschaft für StadtEntwicklung gemeinnützige GmbH wurde 1987 als gemeinsame Gesellschaft der Stiftung SPI und der AWO Berlin gegründet. Sie verwaltet für das Land Berlin treuhänderisch an über 100 Standorten mehrere tausend Wohn- und Gewerbeeinheiten im gesamten Stadtgebiet. Damit sichert sie für unterschiedliche Bereiche wie Jugendhilfe, Wohlfahrtspflege, Kunst, Kultur, Gesundheit und Sport geeignete Flächen und Räume. Mit dem Zuschlag im Konzeptverfahren tritt die GSE erstmalig außerhalb des Treuhandvermögens als gemeinnützige Immobilienentwicklerin auf.
Weitere Informationen: www.gseggmbh.de
Bündnis Soziales Berlin: Gegen Kürzungen in der sozialen Infrastruktur
08.07.2025 – Die Stiftung SPI ist dem Bündnis Soziales Berlin als Erstunterzeichnerin beigetreten. Das breite Bündnis setzt sich für den Erhalt und die Stärkung sozialer Strukturen in der Stadt sowie für die Gleichbehandlung der Arbeit bei freien Trägern ein. Es wurde von der AWO Berlin, der Caritas, dem Diakonischen Werk, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und zahlreichen Berliner Trägern, Organisationen und Initiativen ins Leben gerufen.
Angesichts drohender Kürzungen im Landeshaushalt 2026/2027 setzt das Bündnis ein klares Zeichen: Soziale Infrastruktur ist kein Luxus, sondern Grundlage für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Teilhabe und Chancengleichheit. Die Stiftung SPI unterstützt die gemeinsamen Forderungen nach einer nachhaltigen Finanzierung sozialer Arbeit und einem verlässlichen politischen Rahmen für gemeinwohlorientiertes Engagement.
Das Bündnis Soziales Berlin versteht sich als offene Plattform. Es ruft alle Träger, Organisationen und Einzelpersonen dazu auf, die Erklärung zu unterzeichnen und sich aktiv zu beteiligen.
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Mitzeichnung: www.buendnissoziales.berlin
20 Jahre HaLT Berlin: Fachgespräch zu jugendlichem Substanzkonsum
07.07.2025 – Am 7. Juli 2025 feierte das Berliner Projekt HaLT – Hart am Limit sein 20-jähriges Bestehen. HaLT unterstützt Jugendliche mit riskantem Alkohol- oder Drogenkonsum sowie deren Angehörige. Aus diesem Anlass fand eine Fachveranstaltung mit Gästen aus Politik, Jugendhilfe, Schule und Medizin statt. Im Mittelpunkt stand die Diskussion über den zukünftigen Umgang Berlins mit jugendlichem Substanzkonsum.
Nach Grußworten, u. a. von der Suchtbeauftragten des Landes Berlin, Heide Mutter, diskutierten unter anderem die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Bettina König, die Sprecherin für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, Dr. Claudia Wein (CDU), sowie der Sprecher für Gesundheit und Pflege, Christian Zander (CDU), mit Fachkräften, Betroffenen und weiteren Akteuren unter dem Titel „Sinn und Unsinn von Verboten – wie wir mit jugendlichem Substanzkonsum in Berlin umgehen wollen“.
Die Veranstaltung bot auch Einblicke in die Arbeit von HaLT Berlin. Im Jahr 2024 beriet das Projekt über 600 junge Menschen. Viele suchten nach einem Krankenhausaufenthalt aufgrund von Alkohol- oder Drogenkonsum Hilfe, andere nutzten Sprechstunden an Schulen oder in Jugendarrestanstalten.
„Wir akzeptieren den Konsum grundsätzlich und verurteilen niemanden. Unser Ziel ist es, zu verstehen, warum die Jugendlichen konsumieren. Viele haben subjektiv gute Gründe“, erklärte Johannes Olschewski, Projektleiter von HaLT Berlin. Besondere Sorgen bereitet der zunehmende Missbrauch verschreibungspflichtiger Medikamente wie Opioide oder Benzodiazepine. Dennoch bleiben Alkohol und Cannabis die am häufigsten konsumierten Substanzen.
HaLT Berlin ist seit 2005 ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung SPI und des Caritasverbandes für das Erzbistum Berlin e. V. Das Projekt wird vom GKV-Bündnis für Gesundheit sowie der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege finanziert und im Rahmen des Aktionsprogramms Gesundheit durchgeführt.
Mehr zum Projekt unter: www.halt-berlin.de
#unkürzbar: Kundgebung für ein soziales Berlin am 8. Juli
02.07.2025 - In den laufenden Beratungen zum Berliner Landeshaushalt 2026/2027 drohen weitere Kürzungen in allen sozialen Bereichen. Einschnitte bei Angeboten für Kinder, Jugendliche, Familien, Senioren, Beratungsstellen, Menschen in Notlagen sowie für queere und geflüchtete Menschen haben Folgen für hunderttausende Menschen in unserer Stadt.
Die Stiftung SPI unterstützt die Kundgebung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes Berlin am Dienstag, 8. Juli, ab 11:30 Uhr vor dem Roten Rathaus (Neptunbrunnen). Unter dem Motto #unkürzbar - damit Berlin sozial bleibt treten wir gemeinsam dort für den Erhalt der sozialen Angebote ein. Gemeinsam wollen wir zeigen, was soziale Arbeit in Berlin leistet.
Dienstag, 8. Juli 2025 | 11:30–13:00 Uhr
Vor dem Roten Rathaus (Neptunbrunnen), Berlin-Mitte
Zum Start des Pride Month: Für Gleichberechtigung, Sichtbarkeit und Solidarität
27.06.2025 - Im Juni feiern queere Menschen weltweit den Pride Month – als Erinnerung an die Stonewall-Aufstände von 1969, als Zeichen der Selbstbestimmung und als Kampf für gleiche Rechte. In Berlin sind queere Communities heute sichtbarer denn je, dennoch erleben viele Menschen Diskriminierung, Gewalt und Ausgrenzung.
Die Stiftung SPI setzt sich für die gesellschaftliche Teilhabe und soziale Gerechtigkeit ein. Daher stehen wir solidarisch an der Seite der LGBTIQA+-Community. Wir sehen Vielfalt als Stärke und queeres Leben als selbstverständlichen Teil unserer Gesellschaft.
Damit stellen wir uns klar gegen Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Rassismus und jede Form von Diskriminierung. Wir setzen uns dafür ein, dass queere Menschen in all unseren Arbeitsfeldern gesehen, geschützt und gestärkt werden.
Erinnerungsprojekt: Neue Broschüre zur NS-Geschichte des SV Babelsberg 03
20.06.2025 - Die Geschichte des Fußballvereins SV Babelsberg 03 im Nationalsozialismus beleuchtet eine neue Broschüre, die vom Fanprojekt Babelsberg der Stiftung SPI initiiert und vom SV Babelsberg 03 unterstützt wurde. Nach mehr als fünfjähriger Recherchearbeit stellte die ehrenamtliche Forschungsgruppe aus dem Fan-Umfeld des Vereins die Broschüre „Nulldrei im Nationalsozialismus“ im Mai vor.
Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag zur regionalen Erinnerungskultur und zur Aufarbeitung der Vereinsgeschichte während des Nationalsozialismus. Im Zentrum der Recherchen standen unter anderem die Gleichschaltung des Vereins sowie die Biografien von Funktionären, Spielern und Fans dieser Zeit. Besonders hervorgehoben wird die Geschichte des jüdischen Arztes Martin Platau, der eng mit dem Vereinsleben verbunden war und 1939 mit seiner Familie vor den Nationalsozialisten in die USA fliehen musste.
Die Broschüre ist für 5 Euro plus Solidaritätsbeitrag im Fanshop des Karl-Liebknecht-Stadions, im Online-Fanshop sowie beim Fanprojekt Babelsberg erhältlich. Die digitale Version kann hier heruntergeladen werden.
Das Fanprojekt Babelsberg ist ein sozialpädagogisches Angebot der Stiftung SPI und Teil der bundesweiten Fanprojektarbeit im Rahmen des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS). Das Projekt richtet sich an jugendliche und junge erwachsene Fans des SV Babelsberg 03 im Alter von 12 bis 27 Jahren.
Stiftung SPI feiert die Fête de la Musique 2025
16.06.2025 - Am 21. Juni ist es wieder so weit: Die Fête de la Musique bringt weltweit Menschen zusammen, die umsonst und draußen Musik genießen. Auch Einrichtungen der Stiftung SPI beteiligen sich an diesem musikalischen Fest mit vielfältigen Programmen – von offenen Bühnen über internationale Acts bis hin zu abendlichen Clubkonzerten. Hier finden Sie einen Überblick über unsere Beteiligung in Berlin und Potsdam.
Musik ohne Grenzen im Centre Français de Berlin
Das Centre Français de Berlin lädt von 16:00 bis 22:00 Uhr zu einem besonderen musikalischen Programm auf das Gelände in der Müllerstraße 74 ein. Auf zwei Open-Air-Bühnen treten Berliner und internationale Künstler:innen verschiedenster Musikrichtungen auf – von Indie-Rock über Chanson bis hin zu elektronischen Sounds. Hinzu kommt ein vielfältiges Begleitprogramm für Groß und Klein mit Kinderaktionen, internationalen Speisen und Getränken sowie einem bunten Markt der Möglichkeiten.
Der Fokus liegt auf kultureller Vielfalt, Nachhaltigkeit und Partizipation. Besucher:innen erwartet ein familiäres Festivalambiente mit entspanntem Flair. Das gesamte Programm finden Sie auf der Website des Centre Français de Berlin.
Open Air im Lindenpark Potsdam
Im Lindenpark Potsdam steht die Fête de la Musique 2025 ganz im Zeichen regionaler Nachwuchstalente und etablierter Acts aus der alternativen Musikszene. Ab 16:00 Uhr wird der Garten des Jugendkulturzentrums zur Bühne für Live-Konzerte, DJ-Sets und Mitmachaktionen. Auf dem Open-Air-Gelände können Besucher:innen bei freiem Eintritt ein abwechslungsreiches Line-up erleben – von Singer-Songwriter:innen über Hip-Hop bis hin zu Punk und Pop.
Ein besonderes Highlight: Die Veranstaltung wird bewusst barrierearm gestaltet und bietet auch jungen Künstler:innen aus Potsdam und Umgebung die Möglichkeit, ihre Musik einem größeren Publikum zu präsentieren. Das Programm finden Sie unter lindenpark.de.
Werk9: Musikalischer Ausklang mit jungen Bands
Während anderorts die Feier schon vorbei ist, geht es im Jugendclub Werk9 in Berlin-Mitte erst los. Erstmals richtet das Werk9 den abendlichen Ausklang der Fête aus. Ab 20:00 Uhr öffnen sich die Türen, und ab 21:00 Uhr sorgen junge Bands aus dem Haus für Live-Musik, Energie und Stimmung.
Neben den Jugendlichen stehen auch einige Mitarbeitende des Werk9 selbst auf der Bühne – ein Abend von der Community für die Community. Das Publikum kann sich auf eine ausgelassene, tanzfreudige Atmosphäre und neue musikalische Entdeckungen freuen.
Wir freuen uns über die vielfältige Beteiligung unserer Einrichtungen an der Fête de la Musique 2025 – und auf viele Besucher:innen, die mit uns feiern, tanzen und Musik erleben möchten!
Kürzungspläne des Senats gefährden Suchthilfe in Berlin
09.04.2025. Die Suchthilfeeinrichtungen der Stiftung SPI haben gemeinsam mit weiteren sozialen Trägern in Berlin am 8. April öffentlich gegen die geplanten Einsparungen des Berliner Senats protestiert. Hintergrund sind geplante Kürzungen, welche zentrale Versorgungsstrukturen und damit die Gesundheit vieler Berlinerinnen und Berliner bedrohen.
Die Suchtberatungsstellen bilden das Rückgrat der Berliner Suchthilfe. Sie sind erste Anlaufstelle für Betroffene, Angehörige sowie für Bürger:innen, die sich Sorgen um Menschen in ihrem Umfeld machen. Seit Jahren sind sie von finanziellen Kürzungen betroffen – nun sollen sie erneut pauschal beschnitten werden.
Dabei sind die Herausforderungen enorm:
- In Berlin gelten rund 117.000 Menschen als alkoholabhängig, rund 100.000 sind medikamentenabhängig.
- 2023 wurden in der Stadt 271 Drogentote registriert, das war bundesweit ein trauriger Rekordwert.
- Mit Crack und Fentanyl zeichnen sich neue Problemlagen ab, auf die das Hilfesystem vorbereitet sein muss.
Statt einer bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Hilfesystems droht nun ein weiterer Rückbau. Das gefährdet nicht nur die Suchthilfe, sondern auch den sozialen Zusammenhalt und die öffentliche Gesundheit in Berlin. Zudem erfüllen Suchtberatungsstellen einen gesetzlichen Auftrag: Nach § 5 des Gesetzes über Hilfen und Schutzmaßnahmen bei psychischen Krankheiten sind sie Teil der psychiatrischen Pflichtversorgung. Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen hat errechnet: Jeder Euro, der in Suchtberatung investiert wird, spart bis zu 17 Euro an Folgekosten ein – unter anderem durch vermiedene Gesundheitsausgaben, geringere Kriminalität und bessere Chancen auf Reintegration in Arbeit und Gesellschaft.
Unsere Forderungen an den Berliner Senat:
- Erfüllen Sie den gesetzlichen Versorgungsauftrag und sichern Sie die Arbeit der Suchtberatungsstellen langfristig.
- Stoppen Sie die Kürzungen und stellen Sie eine bedarfsgerechte Finanzierung sicher.
- Erkennen Sie die Suchtberatung als zentralen Bestandteil der Berliner Gesundheits- und Sozialinfrastruktur an.
Statt weiter an der Suchtberatung zu sparen, sollte durch Investitionen in Prävention und Beratung langfristig gespart werden – zum Wohle der Menschen in dieser Stadt.
Fête des Francophonies 2025: Die französischsprachige Welt zu Gast im Centre Français de Berlin
01.04.2025. Am 5. April 2025 verwandelt sich das Centre Français de Berlin in eine bunte Bühne der französischsprachigen Welt. Besucher:innen erwartet ein facettenreiches Programm mit Konzerten, Diskussionen, Workshops und kulinarischen Entdeckungen – und das alles kostenfrei.
Ab 16 Uhr präsentieren sich fast 20 Botschaften und Vertretungen frankophoner Länder mit spannenden Einblicken in die jeweilige Kultur. Um 18 Uhr wird das Fest feierlich eröffnet, erwartet wird unter anderen Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner. Es folgen Live-Konzerte mit La Caravane du Maghreb (Marokko) und LANAYA (Burkina Faso). Ab 20 Uhr lockt eine kulinarische Reise, bevor das Berliner DJ-Kollektiv Freak de l’Afrique ab 21 Uhr den Abend ausklingen lässt.
Ein Fest für alle Neugierigen, Kulturfans und Feinschmecker! Weitere Infos auf der Website des Centre Français de Berlin.
Kooperationsverbund Demokratische Konfliktbearbeitung gestartet
28.03.2025 - Die Stiftung SPI ist Teil des neu gegründeten Kooperationsverbunds Demokratische Konfliktbearbeitung. Sie bringt dabei ihre Expertise in der Begleitung von Kommunen in Konfliktlagen ein. Der Kooperationsverbund dient als zentrale Anlaufstelle und Plattform für eine demokratische Konfliktkultur. Er bündelt Expertise, entwickelt Standards weiter, fördert den Wissensaustausch und erweitert bestehendes Wissen zur demokratischen Konfliktbearbeitung. Ziel ist es, Angebote wie Dialogformate, Konfliktberatung, Weiterbildungen oder die Auseinandersetzung mit Konflikten im digitalen Raum sichtbar zu machen. Diese sollen sowohl für Menschen in akuten Konfliktsituationen als auch für Fachstellen bereitgestellt werden.
Der Verbund vereint insgesamt sieben Organisationen, die ihre Expertise bündeln, um eine konstruktive Konfliktbearbeitung in Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft zu fördern. Bis 2028 entsteht eine bundesweite Arbeitsgemeinschaft zur demokratischen Konfliktbearbeitung. Gefördert wird das Vorhaben im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben! durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Ramadan 2025: Stiftung SPI beim gemeinsames Fastenbrechen auf dem Leopoldplatz
13.03.2025 - Mit einem gemeinsamen Fastenbrechen setzt das Bezirksamt Mitte am 19. März auf dem Leopoldplatz im Berliner Wedding ein Zeichen für Toleranz und kulturelle Verständigung. Für die Stiftung SPI beteiligen sich das Haus der Jugend Mitte und das Familienzentrum Nauener Platz an der Veranstaltung. Mit dabei sind außerdem die Stadtteilmütter, die Evangelische Nazarethkirchengemeinde, das interreligiöse Projekt House of One und weitere lokale Initiativen und Vereine. Die Veranstaltung beginnt um 17:30 Uhr mit einem Grußwort der Bezirksbürgermeisterin Stefanie Remlinger und einem gemeinsamen muslimischen, jüdischen und christlichen Gebet.
Im Berliner Bezirk Mitte leben Menschen aus mehr als 100 Herkunftsländern, die sich in religiöser und kultureller Vielfalt, Toleranz und Offenheit begegnen. Dennoch kommt es auch dort zu Übergriffen wie Anschlägen auf Orte jüdischen Gedenkens, jüdische Symbole und jüdisches Leben. Auch wachsender antimuslimischer Rassismus wird vom Bezirksamt mit Sorge betrachtet. Vor diesem Hintergrund setzt sich die Stiftung SPI mit ihren wichtigen sozialen Einrichtungen im Kiez für Vielfalt und Verständigung ein.
Fastenbrechen auf dem Leopoldplatz
Mittwoch, 19. März, ab 17:30 Uhr
Ort: Leopoldplatz
„Hand in Hand“ gegen Ausgrenzung und Rassismus: Kundgebung am 16. Februar in Berlin
10.02.2025 - Als Teil des zivilgesellschaftlichen Bündnisses „Hand in Hand“ ruft die Stiftung SPI zur Teilnahme an der überregionalen Kundgebung am 16. Februar 2025 in Berlin auf. Gemeinsam mit zahlreichen Institutionen und Akteur:innen setzen wir ein starkes Zeichen für eine offene, demokratische und solidarische Gesellschaft.
Unserem Auftrag folgend stehen wir gemeinsam ein für Menschenrechte, Vielfalt und soziale Gerechtigkeit. Wir stellen uns entschieden gegen jede Form von Rassismus, Antisemitismus und Ausgrenzung. Als Stiftung, die sich für Bildung, soziale Teilhabe und Chancengleichheit engagiert, treten wir ein für ein solidarisches Miteinander, in dem niemand aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht, sexueller Identität, sozialem Status oder einer Behinderung benachteiligt wird.
Kundgebung „Hand in Hand“
Ort: Unter den Linden / Bebelplatz
Datum: 16. Februar 2025
Uhrzeit: 14 Uhr
Weitere Informationen auf der Website des Bündnisses „Hand in Hand“
Jugendtalk zur Bundestagswahl im Lindenpark Potsdam
07.02.2025 - Am 12. Februar 2025 lädt die Schulsozialarbeit Potsdam der Stiftung SPI gemeinsam mit dem Potsdamer Lindenpark zum Jugendtalk ein. Im Vorfeld der Bundestagswahl haben junge Menschen die Möglichkeit, mit den Kandidat:innen verschiedener Parteien ins Gespräch zu kommen. Für viele junge Menschen ist die kommende Bundestagswahl von großer Bedeutung. Bildungs- und Jugendpolitik sind zentrale Themen auf allen politischen Ebenen – von der Kommune bis zum Bund. Doch auch Fragen zu Migration, Digitalisierung, Klima und sozialer Gerechtigkeit bewegen die junge Generation.
Seit 2018 ist der Jugendtalk der Stiftung SPI in Potsdam ein erfolgreiches Format, das jungen Menschen und Erstwähler:innen die Chance gibt, sich aktiv in den politischen Dialog einzubringen.
Die Veranstaltung beginnt um 14:00 Uhr und dauert etwa zwei Stunden. Veranstaltungsort ist der Lindenpark Potsdam, die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Informationen auf der Website des Lindenpark Potsdam.
Countdown zur U-18 Bundestagswahl 2025
06.02.2025 - Die U18-Bundestagswahl findet vom 7. bis 14. Februar 2025 statt. Alle jungen Menschen unter 18 Jahren können dabei ihre Interessen zeigen und ihre Stimme abgeben. Die Ergebnisse von U18 sind nicht repräsentativ, die Wahlen sind ein Projekt der politischen Jugendbildung. Im Vorlauf zur Wahl setzen sich junge Menschen in Workshops, Freizeiten und Podiumsdiskussionen mit der Demokratie, ihren Interessen und dem Wahlkampf auseinander.
Im Land Brandenburg koordiniert die Stiftung SPI die verschiedenen Wahllokale. Das kann der Jugendclub um die Ecke genauso sein wie eine Bibliothek oder ein Familienzentrum. An manchen Orten kann auch in mobilen Wahllokalen abgestimmt werden.
Eine Übersicht aller Wahllokale für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gibt es auf dem bundesweiten U18-Portal.
Andrea Niemann übernimmt die Leitung der Stiftung SPI
16.01.2025 - Als neue Vorstandsvorsitzende und Direktorin hat Andrea Niemann im Januar die Leitung der Stiftung SPI übernommen. Bis Ende 2024 leitete sie die Stiftung zur Förderung Sozialer Dienste Berlin (FSD-Stiftung) als Geschäftsführerin und war stellvertretende Vorsitzende des AWO Landesverbandes Berlin e. V. Die diplomierte Sozialarbeiterin und Sozialpädagogin hat zuvor langjährige Projekt- und Führungserfahrung in der sozialen Arbeit gesammelt, u. a. als Geschäftsführerin des Landesjugendwerks der AWO Berlin e. V. Sie folgt auf Annette Berg, die Ende 2024 als Beigeordnete für Jugend, Schule, Soziales und Integration in ihre Heimatstadt Wuppertal gewechselt ist.
Deutsch-Französische Woche 2025 im Centre Français de Berlin
15.01.2025 – Das Centre Français de Berlin lädt vom 20. bis 26. Januar zur Deutsch-Französischen Woche 2025 ein. Diese Woche voller spannender Aktivitäten rund um die deutsch-französische Geschichte startet am Montag mit der Vernissage einer Ausstellung über das Leben im ehemaligen französischen Sektor in Berlin-Wedding. Gemeinsam mit Schüler:innen des Leibniz-Gymnasiums Kreuzberg wurde eine generationenübergreifende Forschungsarbeit initiiert, um Geschichte und Geschichten der deutsch-französischen Koexistenz im ehemaligen Alliierten Sektor neu zu entdecken. Die „Ausstellung im Herzen des ehemaligen französischen Sektors“ ist die gesamte Woche über auf Anfrage kostenlos zugänglich. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, interaktive Spaziergänge durch den ehemaligen französischen Sektor und das heutige Wedding zu unternehmen.
Am Mittwoch, 22. Januar findet um 18:30 Uhr eine Podiumsdiskussion zur Bedeutung der Erinnerungskultur statt, die das CFB gemeinsam mit dem AlliiertenMuseum ausrichtet.
Anmeldung zu den Veranstaltungen unter: https://pretix.eu/CentreFrancaisBerlin/JFA2025
On se retrouve à la Semaine franco-allemande 2025 !
Neue bundesweite Online-Plattform für KiTa-Fachkräfte gestartet
13.01.2025 - Mit der neuen KiTa-Plattform lädt die Stiftung SPI im Auftrag des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) Fachkräfte und Interessierte ein, sich über das Themenfeld Kindertagesbetreuung zu informieren und auszutauschen. Auf der KiTa-Plattform wird eine umfangreiche Sammlung von Materialien, Informationen sowie Selbstlernangeboten rund um das Thema frühkindliche Bildung sowie Fachkräftegewinnung und -bindung online gestellt. Darüber hinaus haben pädagogische Fachkräfte die Möglichkeit zu kollegialem Austausch und Vernetzung. Die Plattform liefert damit einen Beitrag zur nachhaltigen Qualitätsentwicklung im frühkindlichen Bildungsbereich.
Die KiTa-Plattform knüpft an das Erfolgsmodell der Projekt-Plattform des Bundesprogramms „Sprach-Kitas“ an, die ebenfalls vom BMFSFJ gefördert worden ist. Seit 2011 wurden mit „Sprach-Kitas“ zentrale Impulse für die Qualitätsentwicklung im Bereich frühkindliche Bildung entwickelt. 21.000 registrierte Nutzerinnen und Nutzern profitierten von den Angeboten der Plattform. Die neue Kita-Plattform verstetigt die dort gewonnenen Inhalte und versammelt zudem die Erkenntnisse und Ergebnisse weiterer Bundesprogramme zur nachhaltigen Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung des BMFSFJ. Damit steht jetzt allen pädagogischen Fachkräften und Interessierten ein einzigartiger Wissensschatz kostenlos und ortsungebunden zur Verfügung.
Hier geht es zur neuen Website: www.kita-plattform.de
Wichtiger als Du denkst! Großkundgebung gegen Kürzungen im sozialen Bereich am 5. Dezember
03.12.2024 - Der aktuelle Haushaltsbeschluss für Berlin ist ein drastischer Einschnitt in die Sozialstruktur und stellt die freien Träger in Berlin vor große finanzielle Schwierigkeiten. Viele freie Einrichtungen, Initiativen und Projekte in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Jugend und Soziales stehen vor einer dramatischen Situation. Die Kürzungen betreffen unter anderem die Refinanzierung der Tariferhöhungen.
Für viele Träger ist aktuell unklar, welche Angebote sie noch aufrechterhalten können. Unter dem Motto: „Kürzungen im sozialen Bereich gefährden uns alle – Freie Träger sind #wichtigeralsdudenkst“ rufen die Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, der Paritätische Berlin, der Landesjugendring und weitere Partner:innen dazu auf, am 5. Dezember vor dem Abgeordnetenhaus gegen die Pläne zu demonstrieren. Auch die Berliner Mitarbeiter:innen der Stiftung SPI machen sich stark für eine faire Finanzierung der Arbeit sowie für das Wohl der Berlinerinnen und Berliner, die von den Angeboten abhängig sind.
Großkundgebung: Kürzungen im sozialen Bereich gefährden uns alle – Freie Träger sind #wichtigeralsdudenkst
Donnerstag, 5. Dezember 2024, 13.00 – 15.00 Uhr
Abgeordnetenhaus Berlin, Niederkirchnerstraße 5, 10117 Berlin
Podcast zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Berlin komplett erschienen
19.11.2024 - Wie funktioniert Kinder- und Jugendbeteiligung in Berlin? Dieser Frage ist die „Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik“ der Stiftung SPI mit der Podcast-Reihe „Berlin, was heißt hier beteiligen?“ nachgegangen. In insgesamt acht Folgen sprechen Praktiker:innen über ihre Arbeit und ihre Perspektiven auf dieses vielschichtige Thema. Was macht eine Kinder- und Jugendbeauftragte in Berlin? Wofür gibt es Kinder- und Jugendbüros? Wie arbeitet eine Jugendredaktion und was hat das mit Beteiligung zu tun? Welche Standards für Kinder- und Jugendbeteiligung gibt es in Berlin und wo stehen wir bei der Umsetzung? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der achtteilige Podcast, der gemeinsam mit dem Medienbildner und Autoren Robert Behrendt entwickelt und umgesetzt wurde.
Die Reihe „Berlin, was heißt hier beteiligen?“ findet sich überall, wo es Podcasts gibt sowie auf der Website www.mitbestimmen-in-berlin.de/podcasts
Der Podcast wurde gefördert durch den Jugenddemokratiefonds „Stark gemacht“ des Landes Berlin sowie die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
#unkürzbar: Protest gegen Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe in Berlin-Mitte am 21.11.
18.11.2024 – Am 21. November 2024 protestiert das Bündnis #unkürzbar gegen drohende Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Familienförderung im Bezirk Berlin-Mitte. Nachdem bereits im Frühjahr 2024 weitreichende Einsparungen verhindert werden konnten, droht wichtigen Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien jetzt erneut das Aus. Betroffen sind niedrigschwellige Hilfen, präventive Maßnahmen und Anlaufstellen für vulnerable Gruppen. Die Folgen könnten massiv sein, es drohen der Verlust von Fachkräften, wachsende Bildungsbenachteiligung und zunehmende soziale Isolation. Das Bündnis fordert deshalb eine Sicherung der Angebote und eine faire Finanzierung.
Die Demonstration beginnt am 21. November um 9:30 Uhr am Anhalter Bahnhof und führt von dort zum Berliner Abgeordnetenhaus. Alle Unterstützer:innen sind eingeladen, sich für eine zukunftsfähige Kinder- und Jugendhilfe einzusetzen.
Im Bündnis #unkürzbar haben sich Bürgerdeputierte des Jugendhilfeausschusses Berlin-Mitte, Träger und Einrichtungen der Jugendhilfe Bezirk wie SOS Kinderdorf Berlin, der AWO Kreisverband Berlin-Mitte e. V. und die Stiftung SPI sowie Unterstützer:innen aus ganz Berlin zusammengeschlossen. Einen guten Einblick in die Angebote der Stiftung SPI in Berlin-Mitte gibt der aktuelle Jahresbericht (S. 13–18).
Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen: Aktionswoche in Treptow-Köpenick
15.11.2024 – In der Aktionswoche zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen vom 18. bis 25. November setzen Projekte und Beratungsstellen in Treptow-Köpenick ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Frauenprojekte Treptow-Köpenick der Stiftung SPI beteiligen sich mit zwei Veranstaltungen.
Unter dem Titel „Gewalt im Fokus: Polizei berät Betroffene" findet am 19. November ab 17 Uhr eine offene Informationsveranstaltung in der Beratungsstelle in der Rathenaustraße 40 in 12459 Berlin statt. Der Beauftragte für Kriminalprävention der Polizei und eine Expertin für häusliche Gewalt sprechen dabei über mögliche Schritte bei Fällen von Gewalt gegen Frauen. Wie läuft eine polizeiliche Anzeige ab? Welche rechtlichen Schritte sind möglich, welche Beweise werden benötigt? Die Veranstaltung bietet einen geschützten Raum, um persönliche Anliegen zu besprechen und sich über Rechte und Handlungsmöglichkeiten zu informieren. Die Anmeldung ist über die Website der Frauenprojekte Treptow-Köpenick möglich.
Am 21. November wird die Ausstellung „Stoppt Gewalt!“ von 10:00 bis 17:00 Uhr im Frauentreff an der Wuhlheide in der Rathenaustraße 40 gezeigt. Die Ausstellung thematisiert Formen und Auswirkungen von Gewalt gegen Frauen, Femizide und Warnsignale und informiert über Unterstützungsangebote für Betroffene. Besucher:innen haben die Möglichkeit, mit Fachkräften ins Gespräch zu kommen und sich über Hilfsangebote zu informieren.
Das vollständige Programm der Aktionswoche findet sich auf der Website des Bezirksamtes Treptow-Köpenick.
Berliner Sucht- und Drogenberatungsstellen warnen vor Kürzungen des Leistungsangebots
11.11.2024 - Die Mitglieder des Arbeitskreises der Berliner Sucht- und Drogenberatungsstellen warnen vor den sozialen Folgen drohender Mittelkürzungen sowie langfristig steigenden Kosten. Finanzielle Einschränkungen würden zwangsläufig dazu führen, dass die Angebote für Hilfesuchende entsprechend verringert werden müssten. Eine wachsende Zahl Betroffener könne dadurch erst spät oder gar nicht mehr erreicht werden. Die Kapazitätsgrenzen seien schon jetzt erreicht.
Mit ihrem Appell an die Gesundheitspolitiker:innen aller Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus verweisen die Suchtberatungsstellen auf die zu erwartenden Folgen. Neben dem wachsenden individuellen Leid, das eine Suchterkrankung für Betroffene und Angehörige verursacht, befürchten sie weitreichende Konsequenzen für die öffentliche und soziale Sicherheit in der Stadt sowie für das Zusammenleben aller Berliner:innen. Die zu erwartenden Folgekosten würden die für die Suchtberatung und -hilfe bereitgestellten Mittel bei weitem übertreffen.
Nicht zuletzt seien die Suchtberatungsstellen Bestandteil der psychiatrischen Pflichtversorgung in den Bezirken, deren gesetzlich garantierte Arbeit durch eine auskömmliche Finanzierung sichergestellt werden müsse.
Kommunales Konfliktmanagement: Auswahlprojekt beim World Forum for Democracy 2024 in Straßburg
08.11.2024 - Das Kommunale Konfliktmanagement (KoKoMa) der Stiftung SPI präsentierte sich beim World Forum for Democracy des Europarats 2024 als eine von 40 ausgewählten Initiativen der Demokratieförderung. Das jährlich stattfindende Forum versammelte vom 6. bis 8. November in Straßburg internationale Politiker:innen, Amts- und Mandatsträger:innen, Vertreter:innen aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft sowie Jugenddelegierte von allen Kontinenten. 2024 fokussierte das World Forum auf die Bedrohung der Demokratie durch Desinformation und polarisierende Narrative, beleuchtete Wahlen vor dem Hintergrund von wachsenden gesellschaftlichen Wertedifferenzen und diskutierte über neue Formen von Beteiligung und politischer Entscheidungsfindung.
Das Kommunale Konfliktmanagement war dabei eines der weltweit eingereichten Vorhaben zur Stärkung von Demokratie, Inklusion und Vielfalt. Die Stiftung SPI realisiert das Projekt im Auftrag des Bundesfamilienministeriums noch bis zum Ende des Jahres. KoKoMa begleitet bundesweit 13 Kommunen bei der Lösung von lokalen Konflikten. Dabei wurden Verfahren und Strukturen zur Bearbeitung von Differenzen etabliert, Akteure aus Verwaltung und Zivilgesellschaft zu Konfliktmanager:innen weiterqualifiziert und neue Dialog- und Beteiligungsformate erprobt. Die Teilnahme am World Forum for Democracy bot Gelegenheit, sich mit internationalen Akteuren zur Stärkung einer demokratischen Konfliktkultur auszutauschen und sich zu vernetzen, insbesondere mit Blick auf zukünftige Projekte der Stiftung in diesem Bereich.
Bundesweites Kommunales Konfliktmanagement: Abschlussveranstaltung in Berlin
29.10.2024 – Am 25. Oktober fand in Berlin-Mitte die Abschlussveranstaltung des Projekts „Kommunales Konfliktmanagement“ (KoKoMa) statt, welches von der Stiftung SPI im Auftrag des Bundesfamilienministeriums im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ umgesetzt wurde. Ziel des Projekts war es, die demokratische Konfliktkultur in 13 Kommunen zu stärken und das friedliche Zusammenleben in Vielfalt zu fördern.
Die Abschlussveranstaltung bot Raum für den Austausch über Erreichtes und die Entwicklung zukünftiger Schritte zur weiteren Stärkung der Demokratie vor Ort. Neben einem Impuls des Soziologen Prof. Dr. Raj Kollmorgen, Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von KoKoMa, und weiteren Diskussionsrunden wurden Fallbeispiele der von KoKoMa vermittelten Konfliktlagen aus dem gesamten Bundesgebiet vorgestellt.
In drei Jahren wurden durch KoKoMa über 210 Personen aus Verwaltung und Zivilgesellschaft zu Konfliktmanagern qualifiziert. Zudem wurden lokale Netzwerke aufgebaut und verschiedene Dialogformate etabliert, die das notwendige Zusammenwirken von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft bei der Umsetzung unterstützen. Es gilt dabei, Vertrauen aufzubauen, die Handlungslogik der jeweils anderen zu verstehen und anzuerkennen sowie vor allem gemeinsam Ziele zu entwickeln und diese umzusetzen.
Durch zahlreiche Veranstaltungen, Workshops und Dialogformate trug das Team der Stiftung SPI zu wachsendem Vertrauen zwischen den Akteuren und einem respektvollen Austausch bei.
Ausstellung „Bilderfluten“ im Rathaus Lichtenberg
09.10.2024 - Am 15. Oktober 2024 wird die Ausstellung „Bilderfluten” des Gemeindepsychiatrischen Verbund (GPV) in den Fluren des Rathauses Lichtenberg eröffnet. Die gezeigten Werke sind in verschiedenen Projekten der sozialpsychiatrischen Versorgung entstanden. Auch die Klientinnen und Klienten der Tagesstätte für Suchtkranke Lichtenberg der Stiftung SPI haben eigene Bilder beigesteuert. Jedes Bild steht dabei für eine individuelle Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte. Die Ausstellung lädt ein, in die Flut der Bilder einzutauchen und bislang unsichtbare Facetten anderer Lebenswelten kennenzulernen und besser zu verstehen. Die Ausstellung wird bis zum 3. Januar 2025 kostenfrei gezeigt im Rathaus Lichtenberg, Möllendorffstraße 6, 10367 Berlin.
Frischer Wind im Herbst: Drei Gleichstellungslounges bei Perspektiven 4.0
04.10.2024 - Die Plattform Perspektiven 4.0 bietet im letzten Quartal 2024 drei kostenlose Online-Gleichstellungslounges für alle Interessierten an. Los geht es mit der Lounge „Wohin mit meinen Fragen zum beruflichen Wiedereinstieg?“ am 8. Oktober (10:00 – 10:45 Uhr). Dabei informiert ein Team der (Bundes-)Agentur für Arbeit über erste Schritte für den beruflichen Wiedereinstieg nach einer Auszeit. Wie immer kommt auch der Austausch aller Teilnehmer:innen nicht zur kurz.
Am 19. November (17:00 – 18:30 Uhr) findet ein „Speed Dating IT“ statt. Die Veranstaltung wendet sich an alle, die grundsätzlich Interesse an der IT-Jobs haben, auch wenn die Ausbildung dazu (noch) fehlt. Mitwirkende aus unterschiedlichen Bereichen stellen sich und ihre IT-Arbeitsumgebung vor und laden Sie anschließend zu einem Austausch in Speed Dating-Räumen ein.
Dem betrieblichen Mutterschutz in kleinen und mittleren Unternehmen ist die zweite Lounge am 10. Dezember 2024 (17:00 – 18:30 Uhr) gewidmet. Sowohl Arbeitnehmer:innen als auch Unternehmensvertreter:innen können sich im Austausch mit Expert:innen des Deutschen Gewerkschaftsbundes über Regeln und Rahmenbedingungen informieren.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.plattform-perspektiven-schaffen.de
Die Gleichstellungslounge wird im Rahmen des Projekts „Perspektiven 4.0 – Eine Plattform für die Gleichstellung“ veranstaltet und ist ein offenes und kostenfreies Angebot für alle Interessierten. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Stiftung SPI beim Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit in Potsdam
13.09.2024 - Der Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit bringt vom 16. bis 18. September Vertreter:innen aus Fachpraxis, Verbänden, Verwaltung, Politik und Wissenschaft zusammen. Die Themen reichen vom Umgang mit Diversität über Strategien zur persönlichen Bewältigung globaler Krisen und Demokratieförderung bis hin zur Digitalisierung.
Aufgrund der großen Nachfrage ist eine Anmeldung zum Kongress leider nicht mehr möglich. Ausgewählte Programmteile werden in einem Livestream übertragen. So wird am Dienstag, 17.09. ab 15:15 Uhr das Gespräch mit der Vorstandsvorsitzenden und Direktorin der Stiftung SPI Annette Berg und der Armutsforscherin Gerda Holz über Armutssensibilität in der Jugendarbeit live zu sehen sein.
Vor Ort spricht am gleichen Tag die Leiterin der Schulsozialarbeit Potsdam Kathrin Finke-Jetschmanegg mit anderen über Diversitätskompetenz in multiprofessionellen Teams (10 Uhr). Die Leiterin des Mehrgenerationszentrums „Bergschlösschen“ Birgit Kamenz bietet am Mittwoch, 18.09. zwei Veranstaltungen an: „Praktische Anwendung digitaler Räume in der Jugend(sozial)arbeit“ (10 Uhr) und „Gelingende soziokulturelle Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen am Beispiel eines Tanztheater-Projektes“ (11:30 Uhr).
Die Niederlassung Brandenburg der Stiftung SPI hat den Kongress als regionale Partnerin mitgestaltet. Ausgewählte Projekte und Angebote präsentieren wir mit einem eigenen Infostand im „Park der Möglichkeiten“. Der Bundeskongress wird gemeinsam vom Forschungsverbund DJI/TU Dortmund, dem Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V. und der Stadt Potsdam ausgerichtet. Weitere regionale Partner sind der Landesjugendring Brandenburg e. V. (LJR) und das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB).
Zum Livestream des Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit
Teilhabe und gesellschaftliche Spaltung: Demokratiefestival Spandau am 20./21. September
12.09.2024 - Das vierte Demokratiefestival Spandau schafft am 20. und 21. September 2024 einen Ort, an dem sich Besucher:innen austauschen, amüsieren und weiterbilden können. Zum Thema „Teilhabe und gesellschaftliche Spaltung“ findet am 20. September ein Fachtag für Fachkräfte aus Pädagogik, Gemeinwesenarbeit und Verwaltung statt. Workshops, Podien und Vorträge behandeln die Frage, wie wir aktuellen Herausforderungen wie Kriegen und Konflikten, wachsendem Rechtsextremismus und gesellschaftlicher Spaltung besser begegnen können.
Parallel werden für Kitas und Grundschulen verschiedene Workshops, Theater und Escape-Room-Spiele angeboten. Kinder und Jugendliche können sich dabei altersgerecht mit Themen wie Toleranz, gesellschaftlichem Miteinander und Medienkompetenz beschäftigen. Beim Hoffest am 21. September wird ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Musik, Theater und Aufführungen geboten. Beim Interaktiven Markt stellen Projekte, Träger, Vereine und Initiativen ihre Angebote zur Demokratiebildung vor.
Alle Angebote des Demokratiefestivals Spandau sind kostenlos. Die Veranstaltung wird von Partnerschaften für Demokratie Spandau, dem Bezirksamt und der Stadtbibliothek Spandau, der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus in Berlin (KIgA e. V.) und vielen weiteren Partner:innen und Unterstützer:innen ausgerichtet.
U16-Landtagswahl in Brandenburg: Kinder und Jugendliche wählen bis 13.09.
09.09.2024 - In Brandenburg können Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren im Vorfeld der Landtagswahlen in 41 U16-Wahllokalen ihre Stimme abgeben. Da einige der Wahllokale mobil sind und an mehreren Orten verfügbar sind, werden vom 9. bis 13. September insgesamt 67 Orte abgedeckt. Alle Informationen zu den Wahllokalen und ihren Öffnungszeiten gibt es auf der Website U18.org.
Wer sich noch nicht sicher ist, wen er wählen möchte, kann sich auf u16-brandenburg.de oder über den Wahl-O-Mat informieren – ideal für Kinder und Eltern, um gemeinsam zu schauen.
Die vorläufigen Ergebnisse der U16-Wahlen werden am 13. September 2024 zwischen 18 und spätestens 22 Uhr veröffentlicht. Das endgültige Ergebnis folgt am 16. September um 12 Uhr.
Die Wahlergebnisse haben zwar keinen Einfluss auf die Stimmabgabe bei der Brandenburger Landtagswahl am 22. September, aber die Teilnahme für Kinder und Jugendliche eine tolle Möglichkeit, um mehr über Demokratie und Wahlen zu erfahren und sich eine Meinung zu bilden.
Die Stiftung SPI organisiert die U16-Landtagswahl mit Unterstützung des Landes Brandenburg.
Bundesdrogenbeauftragter ist Schirmherr der Beratungsplattform DigiSucht
04.09.2023 - Der Sucht- und Drogenbeauftragte der Bundesregierung Burkhard Blienert übernimmt die Schirmherrschaft für das bundesweite Modellprojekt DigiSucht. Am 4. September tauschte sich Blienert in Berlin mit Praktiker:innen zu den bisherigen Erfahrungen mit der digitalen Plattform aus. Mit dabei waren u.a. die Berliner Landessuchtbeauftragte Heide Mutter und die Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit, Wohnen und Beschäftigung der Stiftung SPI Wiebke Them.
DigiSucht wurde im Oktober 2022 vom Bundesgesundheitsministerium als Modellprojekt initiiert. Die kostenlose Online-Beratung kann bei allen Fragen zum Umgang mit Drogen, psychoaktiven Substanzen, Glücksspielen oder digitalen Medien konsultiert werden. Am Modell beteiligen sich aktuell 350 Suchtberatungsstellen mit mehr als 700 Berater:innen aus 13 Bundesländern. Mit dabei sind bereits die Beratungsstellen der Stiftung SPI in Berlin-Lichtenberg. Noch in diesem Jahr werden die Beratungsstellen in Berlin-Friedrichshain, die Glücksspielberatung Deck24 und HaLT – Hart am Limit, das Frühinterventionsprogramm für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit riskantem Substanzkonsum, hinzukommen.
DigiSucht bietet Ratsuchenden und Berater:innen eine Vielzahl von Kommunikationsmöglichkeiten. Neben der konventionellen Möglichkeit, sich Textnachrichten zu schicken, gibt es einen Videochat und auch die Möglichkeit zum Videocall. Interaktive Tools ergänzen das Angebot, wie beispielsweise ein Online-Konsumtagebuch.
Zur Beratungsplattform DigiSucht
Neuer Podcast zur Kinder- und Jugendbeteiligung in Berlin
11.07.2024 - Wie funktioniert Kinder- und Jugendbeteiligung in Berlin? Dieser Frage geht die „Drehscheibe Kinder- und Jugendpolitik“ der Stiftung SPI mit der neuen Podcast-Reihe „Berlin, was heißt hier beteiligen?“ nach. In insgesamt acht Folgen sprechen Praktiker:innen über ihre Arbeit und ihre Perspektiven auf dieses vielschichtige Thema. Was macht eine Kinder- und Jugendbeauftragte in Berlin? Wofür gibt es Kinder- und Jugendbüros? Wie arbeitet eine Jugendredaktion und was hat das mit Beteiligung zu tun? Welche Standards für Kinder- und Jugendbeteiligung gibt es in Berlin und wo stehen wir bei der Umsetzung? Diese und viele weitere Fragen beantwortet der achtteilige Podcast, der gemeinsam mit dem Medienbildner und Autoren Robert Behrendt entwickelt und umgesetzt wurde.
In der ersten Episode ist die Kinder- und Jugendbeteiligungsbeauftragte in Berlin-Lichtenberg Manuela Elsaßer zu Gast. Sie setzt sich seit Jahren intensiv für die Beteiligung junger Menschen an politischen Entscheidungsprozessen ein und spricht über die Herausforderungen und Erfolge ihrer Arbeit. Die zweite Folge erscheint in der kommenden Woche, danach wird die Reihe nach den Berliner Sommerferien fortgesetzt.
Die Reihe „Berlin, was heißt hier beteiligen?“ findet sich überall, wo es Podcasts gibt sowie auf der Website www.mitbestimmen-in-berlin.de/podcasts
Der Podcast wurde gefördert durch den Jugenddemokratiefonds „Stark gemacht“ des Landes Berlin sowie die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
Jetzt Ideen einreichen: Das Rechenzentrum koordiniert Bürger-Budget in Potsdam
03.07.2024 - „Was wünscht ihr euch für das Areal zwischen Hegelallee und Havel, zwischen Humboldtbrücke und Luisenplatz?“, fragt derzeit das Rechenzentrum die Anwohner:innen und Nutzer:innen der nördlichen Potsdamer Innenstadt. Das soziokreative Zentrum in Trägerschaft der Stiftung SPI koordiniert in den Jahren 2024 und 2025 das Bürgerbudget für die nördliche Innenstadt als Kooperationspartnerin der Stadt Potsdam.
Gesucht werden kulturelle, soziale, nachhaltige, inklusive oder sportliche Projekte sowie Anregungen für die Gestaltung des öffentlichen Raumes. Vorschläge und Ideen können bis zum 9. September 2024 beim Rechenzentrum eingereicht werden. Einzelprojekte werden mit bis zu 5.000 Euro unterstützt, das Gesamtbudget liegt je Sozialraum bei bis zu 15.000 Euro pro Jahr. Im Oktober werden in einer offenen Veranstaltung alle Einreichungen vorgestellt und gemeinsam mit Publikum und Jury entschieden, welche Projekt umgesetzt werden. Die Umsetzung der Vorhaben soll zwischen Oktober 2024 und Ende 2025 erfolgen. Das dezentrale Bürger-Budget wird seit mehreren Jahren von verschiedenen Initiativen wie Nachbarschaftshäusern, Begegnungsstätten oder Vereinen im Wechsel koordiniert.
Hier gibt es die ausführlichen Informationen auf Seiten der Stadt Potsdam.
40 Jahre Drogenhilfe Nord in Berlin-Reinickendorf
01.07.2024 - Das ambulante Suchthilfezentrum Drogenhilfe Nord feierte am 27. Juni sein 40-jähriges Bestehen. Zahlreiche Kooperationspartner:innen sowie Kolleginnen und Kollegen besuchten dabei den Standort Alt-Reinickendorf. 1984 als Drogenberatung im Ortsteil Wedding gegründet, bietet die Drogenhilfe Nord der Stiftung SPI heute eine breite Palette spezialisierter Beratungs- und Therapieangebote.
In ihren Grußworten betonten die Suchtbeauftragte des Landes Berlin, Heide Mutter, sowie die Koordinatorin für Suchthilfe und Suchtprävention in Reinickendorf, Svenja Stuhrmann, die Bedeutung der Drogenhilfe Nord mit ihren vielfältigen Unterstützungsleistungen für Menschen mit Substanzkonsum und deren Angehörige im Norden von Berlin. Für die Stiftung SPI begrüßten die Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit, Wohnen & Beschäftigung, Wiebke Them, sowie die Projektleiterinnen Veronika Lockhorn und Kathleen Schenck die anwesenden Gäste.
Die Besucher:innen konnten am Nachmittag die praktische Arbeit der verschieden Leistungsfelder in interaktiven Projektpräsentationen der Mitarbeiter:innen der Drogenhilfe Nord kennenlernen. Darüber hinaus stellte Angela Schmidt von der Fachstelle für Suchtprävention Berlin in einem Fachvortag die Situation von Kindern aus suchtbelasteten Familien und wirksame Wege der Unterstützung vor. Die Drogenhilfe Nord bietet in diesem Schwerpunktbereich spezialisierte Hilfen zur Erziehung für Familien mit Suchtmittelkonsum an.
Die weiteren Unterstützungsleistungen der Einrichtung richten sich an Menschen in verschiedensten Lebenssituationen, bei denen Substanzkonsum aller Art eine Rolle spielen. Der Rahmen ist breit gefächert und reicht von ersten Konsumerfahrungen über Suchtmittelmissbrauch bis hin zu bestehenden Abhängigkeitserkrankungen oder chronischen Suchtverläufen mit Mehrfachbeeinträchtigungen.
„Einen Wert Finden“: Ausstellung mit Bildern der Tagesstätte Friedrichshain ab 3. Juli
26.06.2024 - Unter dem Titel „Einen Wert Finden“ werden ab 3. Juli Bilder von Klientinnen udn Klienten der Tagesstätte Friedrichshain in einer Ausstellung in der Anton-Saefkow Bibliothek Lichtenberg gezeigt. Der Name ist Programm, denn es geht bei der Ausstellung nicht zuletzt darum, den Kunstwerken einen Wert zu geben, den die suchtbetroffenen Künstler:innen in ihrem Alltag oft zu wenig erfahren.
Die Bilder sind im Rahmen der Kunsttherapie der Tagesstätte entstanden. In den Werken setzen sich die Klient:innen abstrakt und symbolisch mit ihrer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auseinander. Dabei verwenden sie verschiedene Techniken wie zum Beispiel Collage, Stoff-Collage, Acrylic Pouring, Enkaustik, Maserung-Technik und Bubble Art. Zu sehen sind die Bilder bis zum 16. September.
Kunstausstellung „Einen Wert Finden“
03. Juli – 16. September 2024
Anton-Saefkow-Bibliothek | Anton-Saefkow-Platz 14 | 10369 Berlin
Noch mehr Chancen für Berliner Schüler:innen: Zweite Talentscout der Stiftung SPI startet durch
15.05.2024 – Nach dem erfolgreichen Start des Pilotprojekts Talentscouting in Berlin-Neukölln können zukünftig auch Schüler:innen in Berlin-Mitte von den Angeboten profitieren. Seit 1. Mai 2024 arbeitet Nina Sedlak-Çınar gemeinsam mit Talentscout Timo Volkmann daran, motivierten Schüler:innen neue Chancen und Perspektiven für ihren Berufs- und Lebensweg zu eröffnen. Das Talentscouting richtet sich an leistungsorientierte junge Menschen aus weniger privilegierten Familien, die dabei unterstützt werden, ihre individuellen Potenziale, Kompetenzen und Stärken zu finden und zu entfalten.
Möglich wurde das gewachsene Team durch die für 2024 beschlossene Finanzierung durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Damit kann das Talentscouting erstmals auch an Schulen im Bezirk Mitte angeboten werden. Im Fokus stehen dabei Bildungseinrichtungen mit einem besonders hohen Anteil von Schüler:innen aus weniger privilegierten Familien. Pilotschule ist die Ernst-Reuter-Schule im Ortsteil Gesundbrunnen, wo noch im Mai erste Beratungen stattfinden werden.
Gestartet ist das Talentscouting im Dezember 2022 in Berlin-Neukölln, wo derzeit die Walter-Gropius-Schule, das Albert-Schweitzer-Gymnasium sowie das OSZ Lise Meitner aufgesucht werden. Talentscout Timo Volkmann begleitet dort aktuell 110 junge Talente individuell, langfristig und ergebnisoffen auf ihrem Bildungsweg.
Entwickelt wurde das Konzept Talentscouting vor 13 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Dort beraten rund 100 zertifizierte Talentscouts flächendeckend 30.000 Schüler:innen an rund 550 Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien und begleiten sie bei ihrem Übergang in die Berufsausbildung oder ein (duales) Studium bis hinein in den Beruf. Auch Talentscout Nina Sedlak-Çınar durchläuft bereits im NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen die berufsbegleitende Weiterbildung zum zertifizierten NRW-Talentscout.
Wege zur Existenzsicherung für Frauen – 6. Gleichstellungslounge am 6. Juni
08.05.2024 - Frauen verdienen durchschnittlich immer noch weniger als Männer. Der daraus resultierende Vermögensunterschied macht sich vor allem im Alter bemerkbar. Der Anteil von Frauen an der wachsenden Gruppe der von Altersarmut betroffenen oder bedrohten Menschen ist daher besonders hoch. Jede fünfte Frau in Deutschland über 65 Jahren galt 2023 laut Statistischem Bundesamt als armutsgefährdet.
Die Gleichstellungslounge „Stärkung durch (finanzielle) Sicherheit: Wege zur Existenzsicherung von Frauen“ möchte hierfür sensibilisieren und Wege aufzeigen, die zur finanziellen Sicherheit von Frauen beitragen können. Als Expertin ist die Geschäftsführerin des Zentrums Information Beratung Bildung (ZIBB) Andrea Balmerth eingeladen. Sie wird in einem Impuls über die häufigsten Ursachen von geschlechtsspezifischen Einkommenslücken und deren Auswirkungen sprechen sowie Strategien zur Vermeidung vorstellen. Im Anschluss haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die finanzielle Existenzsicherung auszutauschen und Ideen zu entwickeln, welche persönlichen Schritte in Richtung finanzieller Sicherheit möglich sind. Es handelt sich bei dieser Veranstaltung ausdrücklich nicht um eine Finanzberatung oder ein Anlageseminar.
Die Gleichstellungslounge findet im Rahmen des Projekts „Perspektiven 4.0 – Eine Plattform für die Gleichstellung“ statt und bietet offene und kostenfreie Angebote für alle Interessierten. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.plattform-perspektiven-schaffen.de
6. Gleichstellungslounge: Stärkung durch (finanzielle) Sicherheit – Wege zur Existenzsicherung von Frauen
6. Juni 2024 | 17:00 bis 18:30 Uhr
Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um vorherige Anmeldung.
Stipendiaten der künstlerischen Nachwuchsförderung der GSE GmbH 2024 stehen fest
16.04.2024 – Die neuen Stipendiaten der künstlerischen Nachwuchsförderung der GSE Gesellschaft für StadtEntwicklung für 2024 stehen fest. Von April bis August nutzt der Maler und Gestalter Abie Franklin den bereitgestellten Arbeitsraum in der Ullsteinstraße in Berlin-Tempelhof als Atelier. Zudem werden im Rahmen des Stipendiums Materialkosten bis zu 2.000 Euro finanziert. Von Oktober bis Februar 2025 wird der Raum dem Architekten und Comiczeichner Péter Máthé zur Verfügung gestellt, der die gleichen finanziellen Mittel erhält.
Die künstlerische Nachwuchsförderung der GSE wird seit 2022 vergeben. Sie richtet sich an Absolventinnen und Absolventen von Studiengängen der Bildenden oder Darstellenden Kunst, Fotografie oder Film, die Hochschulen und Berufsausbildungszentren in Berlin und Brandenburg besucht haben. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt dabei auf Themen wie der sozialen Stadtentwicklung, dem Gemeinwesen oder auch der Kinder- und Jugendhilfe. Das Auswahlgremium bestand in diesem Jahr aus den freischaffenden Künstlerinnen Karo Goldt und Marlene Burz, für die Stiftung SPI Tilman Günther sowie Franka Franzen und Frauke Witzler für die GSE.
Als gemeinsame Gesellschaft der Stiftung SPI und des AWO Landesverbandes Berlin e. V. ist die GSE gGmbH ist seit ihrer Gründung im Jahre 1987 in vielfältigen Arbeitsfeldern der Sozialen Stadtentwicklung aktiv. Als Treuhänderin des Landes Berlin ist die GSE gGmbH mit der Sicherung von Wohn- und Gewerberäumen für Bedarfsgruppen der Jugend-, Familien- und Sozialhilfe, für soziokulturelle Initiativen und Menschen in schwierigen Lebenslagen beauftragt. Die Projekte der GSE gGmbH werden in Kooperation mit Mieter:innengruppen, Vertreter:innen des Stadtteils sowie Akteuren aus Verwaltung und Politik entwickelt und umgesetzt.
Weitere Informationen zur Kunst- und Kulturförderung bietet die Website der GSE GmbH.
Jetzt anmelden zur BundesJugendKonferenz 2024 vom 24. bis 26. Mai in Berlin
15.03.2024 – Junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren sind ab sofort eingeladen, zur jugendpolitischen Veranstaltung des Jahres vom 24. bis 26. Mai 2024 nach Berlin zu reisen. Bei der BundesJugendKonferenz 2024 treffen sich Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland, um über jugendrelevante Themen zu diskutieren. Auf dem GLS Campus Berlin wird ein abwechslungsreiches Programm geboten: 11 Workshops, Diskussionen mit Politiker:innen, anregende Impulse und eine tolle Abendgestaltung. Als besonderes Highlight sind alle Teilnehmenden der BuJuKo am Sonntag ins Tipi am Kanzleramt eingeladen. Im Rahmen des Demokratiefestes „75 Jahre Grundgesetz“ können die Teilnehmenden dort direkt mit Bundesjugendministerin Lisa Paus ins Gespräch kommen.
Die Teilnahme an der BuJuKo ist kostenlos, Reisekosten werden erstattet. Für Verpflegung und eine Unterkunft wird ebenfalls gesorgt.
Die BundesJugendKonferenz wird als Teil des Nationalen Aktionsplans für Kinder- und Jugendbeteiligung von der Servicestelle Jugendstrategie der Stiftung SPI im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgerichtet.
Schule als sicherer Ort für alle – Neue Arbeitshilfe für den Kinderschutz erschienen
12.03.2024 - Schulen spielen eine zentrale Rolle bei der Prävention von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie bei der Intervention, speziell bei Kindeswohlgefährdungen. Das EU-geförderte Gemeinschaftsprojekt ASAP! sensibilisiert das Schulpersonal deshalb für deren Rolle im Kinderschutz und stärkt die Handlungssicherheit im Kinderschutzverfahren.
Bei ASAP! bündeln Save the Children Deutschland e. V., Wildwasser e. V. und der Geschäftsbereich Lebenslagen, Vielfalt & Stadtentwicklung der Stiftung SPI ihre Expertise. Für die Umsetzung des berlinweiten Kinderschutzverfahrens an Schulen hat das Team der Stiftung SPI eine praxisnahe Arbeitshilfe für Schulpersonal entwickelt, die zum kostenlosen Download (PDF, 4 MB) zur Verfügung steht.
Aktionswochen gegen Rassismus in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf starten am 11. März 2024
07.03.2024 – Mit den Aktionswochen gegen Rassismus informiert das Bündnis „Initiativkreis Charlottenburg-Wilmersdorf“ vom 11. bis 24. März 2024 über demokratiefeindliche Strukturen im Bezirk und darüber hinaus und lädt zu Austausch und Vernetzung ein. Verschiedene zivilgesellschaftliche Akteur:innen haben ein Programm mit mehr als 40 Veranstaltungen von Filmvorstellungen über Podiumsdiskussionen bis zu Stadtrundgängen auf die Beine gestellt. Interessierten bieten sie vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren, zu diskutieren und ins Gespräch zu kommen.
Unter dem Titel „Digitale Zivilcourage: Aktiv gegen Hass im Netz!“ bietet das Demokratiebüro Charlottenburg-Wilmersdorf der Stiftung SPI am 14. März gemeinsam mit der Initiative Civic.net der Amadeu Antonio Stiftung und der Stadtteilbibliothek Halemweg einen eigenen Workshop an. Die Teilnehmer:innen können dabei lernen, Hate Speech in den Sozialen Medien zu erkennen, Gegenrede effektiv zu nutzen und sich digital zu schützen.
Workshop „Digitale Zivilcourage: Aktiv gegen Hass im Netz!“
14. März 2024 | 17:30-20:30 Uhr
Stadtteilbibliothek Halemweg, Halemweg 18, 13627 Berlin
Für die Teilnahme wird um Anmeldung gebeten.
Hier geht es zum vollständigen Programm.
Auftakt zum Spandauer Aktionsmärz 2024 mit Dr. Reyhan Şahin
01.03.2024 – Materielle Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Herkunft waren Thema der Auftaktveranstaltung des Aktionsmärz Spandau am 29. Februar 2024 in der Zitadelle Spandau. Mehr als 180 Gäste verfolgten das Gespräch über die Zusammenhänge zwischen Gender-Pay-Gap, Migrant-Pay-Gap und Class-Pay-Gap zwischen der Linguistin und Rapperin Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray, der Politikerin und Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Heide Pfarr, der Sängerin und Regisseurin Tayo Awosusi-Onutor sowie der Leiterin der Ombudsstelle für das Landesantidiskriminierungsgesetz Dr. Doris Liebscher. Die Politikwissenschaftlern Melike Çınar moderierte das Podium.
Die Veranstaltung mit dem Titel „(Sorge-) Arbeit, Lohn und Wirklichkeit. Zum Zusammenhang von Gender-, Migrant- und Class-Pay-Gap“ wurde von der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Spandau in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Spandau, der LAG der Gleichstellungsbeauftragten und der Senatsverwaltung (SenASGIVA) ausgerichtet. Sie war zugleich der Auftakt des Aktionsmärz Spandau, einem Veranstaltungsprogramm, das den Frauenmonat März mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus verbindet.
Informationen zum weiteren Programm bietet die Website der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte von Spandau.
Fürsprecher für junge Menschen in Brandenburg: BeOBe startet mit Beteiligungsworkshops
22.02.2024 - Die Beschwerde- und Ombudsstelle des Landes Brandenburg für junge Menschen in Hilfen zur Erziehung (BeOBe) hat mit neun Workshops für Kinder- und Jugendliche ein umfassendes Bild der Bedürfnisse der Zielgruppe ermittelt. Für die Beteiligungsworkshops wurden junge Menschen aus verschiedenen Bereichen der Hilfen zur Erziehung wie Wohngruppen, Tagesgruppen, ambulanten Hilfen oder ähnliche Hilfeformen eingeladen. Die Ergebnisse der Workshops, die sich mit Themen wie Kommunikation, Kinderrechten, Erreichbarkeit, Gestaltung und Ombudschaft beschäftigten, fließen in die zukünftige Arbeit der unabhängigen Beratungsstelle ein.
Die Beschwerde- und Ombudsstelle des Landes Brandenburg nahm 2023 ihre Arbeit auf. BeOBe informiert, berät und begleitet Kinder- und Jugendliche sowie deren Eltern bei Sorgen und Konflikten mit freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe. In Brandenburg erhalten mehr als 45.000 Kinder- und Jugendliche Hilfen zur Erziehung (Stand vom 31.12.2022). Mit der Ombudsstelle (BeOBe) im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe kommt das Land Brandenburg seiner Verpflichtung nach, eine unabhängige Stelle für die Belange junger Menschen und ihrer Familien zu schaffen.
Die Beschwerde- und Ombudsstelle BeOBe wird vom Land Brandenburg getragen und von der Stiftung SPI, Niederlassung Brandenburg realisiert.
Weitere Informationen bietet die Website von BeOBe.
Für mehr Kinderschutz: Stiftung SPI erstellt Entwicklungspläne für Köln und Neuss
01.02.2024 – Die Städte Köln und Neuss haben die Stiftung SPI beauftragt, Entwicklungspläne für verbesserten Kinderschutz zu erarbeiten. Erstmals wird sich damit eine Millionenstadt in Deutschland einen Kinderschutzentwicklungsplan geben. Das Verfahren regelt und gestaltet die Verantwortlichkeiten von Kommunen im Kinderschutz systematisch. Das Konzept basiert auf einem Gutachten der Stiftung SPI für die Kinderschutzkommission des Landtags Nordrhein-Westfalen von 2021. Zentrale Erkenntnis dieses Gutachtens ist, dass einheitlichen Standards oder Verfahren zur Sicherung des Kinderschutzes in den Kommunen, Kreisen und Gemeinden bislang fehlen. Mit dem durch die Stiftung SPI entwickelten Konzept des Kinderschutzentwicklungsplanes wird erstmals eine standardisierte Herangehensweise in dieser Frage vorgestellt und implementiert.
Die auf zwei Jahre angelegte wissenschaftliche Erhebung und Auswertung der Daten zum Kinderschutz sowie die strategische Implementierung übernehmen Prof. Dr. Dirk Nüsken (Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe Bochum) und Annette Berg (Stiftung SPI) gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten für den Kinderschutz.
#WirSindDieBrandmauer! Stiftung SPI beteiligt sich am Demokratiebündnis „Hand in Hand“
29.01.2024 – Für den 3. Februar 2024 ruft das Demokratiebündnis „Hand in Hand“ auf zu einer Großdemonstration und symbolischen Verteidigung des Deutschen Bundestags mit einer Menschenkette. Die Stiftung SPI beteiligt sich als eine von mittlerweile 1.200 zivilgesellschaftlichen Organisationen an dem Zusammenschluss. Nachdem in den vergangenen Wochen bundesweit Hunderttausende gegen einen Rechtsruck in Deutschland und Europa auf die Straße gegangen sind, wird die Kundgebung unter dem Titel #WirSindDieBrandmauer ein weiteres deutliches Zeichen setzen für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft.
Die Auseinandersetzung mit populistischen sowie demokratie- und menschenfeindlichen Meinungen muss jedoch bis in den Alltag reichen. Dabei ist es nicht immer leicht, im Gespräch gegen populistische „Argumente“ und fragwürdige „Fakten“ anzukommen. Als Navigationshilfe hat das Mobile Beratungsteam Berlin der Stiftung SPI deshalb mit der Broschüre „Land in Sicht“ sogenannte „Gesprächsanker“ entwickelt. Diese liefern Kommunikationsstrategien und Handlungsmöglichkeiten, auf die zurückgegriffen werden kann, wenn ein Gespräch durch demokratiefeindliche und diskriminierende Äußerungen herausfordernd wird.
Die Broschüre „Land in Sicht“ kann auf unserer Seite kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 3 MB).
Startschuss für neuartige Erzieher:innen-Ausbildung mit integriertem Studium „Soziale Arbeit & Management“
16.01.2023 - Mit dem ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit & Management“ bietet die Fachschule für Sozialpädagogik der Stiftung SPI in Berlin-Kreuzberg gemeinsam mit der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) ab 2024 ein neuartiges Ausbildungs- und Studienmodell an. Die Vorstandsvorsitzende und Direktorin der Stiftung SPI Annette Berg und der Dekan der FHM Prof. Dr. Rainer Beurskens unterzeichneten am 16. Januar den entsprechenden Kooperationsvertrag.
Das neue Angebot ermöglicht es, Ausbildung und Studium parallel zu verbinden. Wer ab Oktober 2024 in das Studium einsteigt, kann nach drei Jahren und acht Monaten drei Abschlüsse vorweisen: Staatliche Anerkennung als Erzieher:in und als Sozialarbeiter:in sowie den Bachelor in Sozialer Arbeit. Neben vielfältigen Berufschancen eröffnet dieser Bildungsweg darüber hinaus einen Zugang zum Masterstudium.
Weitere Informationen bietet die Website der SPI-Fachschulen.
Armutsprävention vor Ort: Fachkonferenz des Nationalen Aktionsplans „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“
01.12.2023 - Kommunale Lösungsansätze und verbesserte Vernetzungsstrategien zur Unterstützung von Kinder und Jugendlichen in Armutslagen waren Themen der Fachkonferenz des Nationalen Aktionsplans „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ am 30. November und 1. Dezember im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin.
Beim Eröffnungspanel mit der gastgebenden Staatssekretärin Ekin Deligöz sprachen die Vorstandsvorsitzende und Direktorin der Stiftung SPI, Annette Berg, sowie weitere Akteur:innen von Bund, Ländern und Kommunen über Wege zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans.
In weiteren Panels teilten kommunale Vertreter:innen ihre Erfahrungen mit bestehenden Präventionsmaßnahmen, diskutiert wurden zudem die Bedingungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen bei der Prävention.
Der am 5. Juli 2023 vom Bundeskabinett verabschiedete Nationale Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ trägt dazu bei, allen von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Kindern und Jugendlichen gerechte Chancen zu garantieren. Der NAP folgt damit der EU-Ratsempfehlung zur Einführung einer Europäischen Garantie für Kinder. Um Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen wirkungsvoll zu bekämpfen, sind die Bundesregierung, Länder, Kommunen und die Zivilgesellschaft in Deutschland zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung aufgerufen.
Weitere Informationen zum Nationalen Aktionsplan „Neue Chance für Kinder in Deutschland“ bietet die Website des BMFSFJ.