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Aktuelles

30 Jahre Suchtberatung STAB der Stiftung SPI in Berlin-Pankow

03.06.2024 - Seit 1994 bietet die Suchtberatung STAB in Trägerschaft der Stiftung SPI Hilfsangebote für Menschen mit Alkohol- und Medikamentenproblemen sowie deren Angehörige in Berlin-Pankow an. Das 30-jährige Jubiläum war am 30. Mai Anlass zu einer Feier mit Kolleg:innen, Partner:innen sowie aktuellen und früheren Klient:innen. Besonders erfreut war das Team um den langjährigen Leiter der STAB, Thomas Knuf, über die Anwesenheit der Suchtbeauftragten des Landes Berlin, Heide Mutter, sowie des Koordinators Suchprävention und Suchthilfe von Pankow, Markus Graw. Weitere Grußworte kamen von der Direktorin und Vorstandsvorsitzenden der Stiftung SPI, Annette Berg, sowie der Leiterin des Geschäftsbereichs Gesundheit, Wohnen & Beschäftigung, Wiebke Them.

In seiner Rückschau erinnerte Projektleiter Thomas Knuf in einem Gespräch mit Yvonne Tenner-Paustian an wichtige Entwicklungsschritte der vergangenen 30 Jahre. Nachdem die Stiftung SPI 1994 die Trägerschaft der „Sucht Therapie Anlaufstelle“ (STAB) übernommen hatte, wurden verschiedene Konzepte für komplementäre Einrichtungen entwickelt. Daraus entstanden das Betreute Einzelwohnen sowie die Tagesstätte für Suchtkranke, die 1997 zur Suchthilfe Pankow zusammengefasst wurden. 1999 entwickelten die Mitarbeiter:innen der Beratungsstelle die bis heute erfolgreiche "Ambulante medizinische Rehabilitation für Abhängigkeitskranke". Ein wichtiger Schritt war 2012 die Hinwendung zur zieloffenen Suchtarbeit. Das Abstinenzparadigma war damit nicht mehr die alleinige Grundlage der Arbeit dar, vielmehr erarbeiten sich die Klient:innen seither mit professioneller Unterstützung und Begleitung selbst individuelle Konsumziele. Ebenfalls gut angenommen wird seit 2015 das niedrigschwellige Angebot der Trinkreduktionsgruppe, deren Teilnehmer:innen zu einem verringerten Konsum von Alkohol und anderen Substanzen motiviert werden.

Weitere Informationen zu den Angeboten der Beratungsstelle STAB finden sich hier.

Noch mehr Chancen für Berliner Schüler:innen: Zweite Talentscout der Stiftung SPI startet durch

15.05.2024 – Nach dem erfolgreichen Start des Pilotprojekts Talentscouting in Berlin-Neukölln können zukünftig auch Schüler:innen in Berlin-Mitte von den Angeboten profitieren. Seit 1. Mai 2024 arbeitet Nina Sedlak-Çınar gemeinsam mit Talentscout Timo Volkmann daran, motivierten Schüler:innen neue Chancen und Perspektiven für ihren Berufs- und Lebensweg zu eröffnen. Das Talentscouting richtet sich an leistungsorientierte junge Menschen aus weniger privilegierten Familien, die dabei unterstützt werden, ihre individuellen Potenziale, Kompetenzen und Stärken zu finden und zu entfalten.

Möglich wurde das gewachsene Team durch die für 2024 beschlossene Finanzierung durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Damit kann das Talentscouting erstmals auch an Schulen im Bezirk Mitte angeboten werden. Im Fokus stehen dabei Bildungseinrichtungen mit einem besonders hohen Anteil von Schüler:innen aus weniger privilegierten Familien. Pilotschule ist die Ernst-Reuter-Schule im Ortsteil Gesundbrunnen, wo noch im Mai erste Beratungen stattfinden werden.

Gestartet ist das Talentscouting im Dezember 2022 in Berlin-Neukölln, wo derzeit die Walter-Gropius-Schule, das Albert-Schweitzer-Gymnasium sowie das OSZ Lise Meitner aufgesucht werden. Talentscout Timo Volkmann begleitet dort aktuell 110 junge Talente individuell, langfristig und ergebnisoffen auf ihrem Bildungsweg.

Entwickelt wurde das Konzept Talentscouting vor 13 Jahren in Nordrhein-Westfalen. Dort beraten rund 100 zertifizierte Talentscouts flächendeckend 30.000 Schüler:innen an rund 550 Berufskollegs, Gesamtschulen und Gymnasien und begleiten sie bei ihrem Übergang in die Berufsausbildung oder ein (duales) Studium bis hinein in den Beruf. Auch Talentscout Nina Sedlak-Çınar durchläuft bereits im NRW-Zentrum für Talentförderung in Gelsenkirchen die berufsbegleitende Weiterbildung zum zertifizierten NRW-Talentscout.

Weitere Informationen zum Talentscouting Berlin

Wege zur Existenzsicherung für Frauen – 6. Gleichstellungslounge am 6. Juni

08.05.2024 - Frauen verdienen durchschnittlich immer noch weniger als Männer. Der daraus resultierende Vermögensunterschied macht sich vor allem im Alter bemerkbar. Der Anteil von Frauen an der wachsenden Gruppe der von Altersarmut betroffenen oder bedrohten Menschen ist daher besonders hoch. Jede fünfte Frau in Deutschland über 65 Jahren galt 2023 laut Statistischem Bundesamt als armutsgefährdet.

Die Gleichstellungslounge „Stärkung durch (finanzielle) Sicherheit: Wege zur Existenzsicherung von Frauen“ möchte hierfür sensibilisieren und Wege aufzeigen, die zur finanziellen Sicherheit von Frauen beitragen können. Als Expertin ist die Geschäftsführerin des Zentrums Information Beratung Bildung (ZIBB) Andrea Balmerth eingeladen. Sie wird in einem Impuls über die häufigsten Ursachen von geschlechtsspezifischen Einkommenslücken und deren Auswirkungen sprechen sowie Strategien zur Vermeidung vorstellen. Im Anschluss haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich über die finanzielle Existenzsicherung auszutauschen und Ideen zu entwickeln, welche persönlichen Schritte in Richtung finanzieller Sicherheit möglich sind. Es handelt sich bei dieser Veranstaltung ausdrücklich nicht um eine Finanzberatung oder ein Anlageseminar.

Die Gleichstellungslounge findet im Rahmen des Projekts „Perspektiven 4.0 – Eine Plattform für die Gleichstellung“ statt und bietet offene und kostenfreie Angebote für alle Interessierten. Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.plattform-perspektiven-schaffen.de

6. Gleichstellungslounge: Stärkung durch (finanzielle) Sicherheit – Wege zur Existenzsicherung von Frauen

6. Juni 2024 | 17:00 bis 18:30 Uhr

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um vorherige Anmeldung.

U16-Europawahl vom 27.-31. Mai: Wir suchen weitere Wahllokale in Berlin und Brandenburg

02.05.2024 - Die U16-Europawahl findet zwischen dem 27. Mai und 31. Mai 2024. Auch in Berlin und Brandenburg sind junge Menschen unter 16 Jahren dazu aufgerufen, sich mit den Themen Wahlen, Demokratie und Politik zu beschäftigen. Hierzu bieten die U16/U18-Wahlen regelmäßig im Vorfeld von Wahlen verschiedene Erfahrungsmöglichkeiten und Aktionen vor Ort an, die diese Themen verständlich machen.

Durch vielfältige Beteiligung und Unterstützung durch Träger, Einrichtungen und Initiativen vor Ort ist U16/18 – Die Wahl für Kinder und Jugendliche mittlerweile eines der größten Bildungsprojekte in Deutschland. Um eine breite Beteiligung an diesem wichtigen Projekt der Demokratiebildung zu ermöglichen, werden weiterhin Wahllokale gesucht! Ob Bildungseinrichtung, Jugendfreizeiteinrichtung oder Bibliothek – überall dort, wo Wahlkabinen und eine Wahlurne aufgestellt werden können, kann ein U16-Wahllokal für und Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren entstehen.

Die Anmeldung zum Wahllokal ist ganz einfach online möglich und kann bis zum letzten Wahltag am 31. Mai erfolgen.

Mitmachen bei der U16-Europawahl – so geht‘s:

  1. Wahllokal anmelden auf www.u18.org
  2. Informieren, diskutieren und eine Meinung bilden
  3. Wahllokal vorbereiten und
  4. zwischen dem 27. Mai und 31. Mai 2024 öffnen
  5. Stimmen auszählen und Ergebnis auf eurem Wahllokal-Profil eingeben

Zur Vorbereitung stellen wir zahlreiche Materialien wie Logos, Flyer, Plakate, Antworten der Parteien auf Fragen der Kinder bis hin zu Methodenheften zur Verfügung. Unsere Koordinierungsstellen können außerdem bei Rückfragen angesprochen werden:

Zur U16-Wahl in Berlin

Zur U-16-Wahl in Brandenburg

Stipendiaten der künstlerischen Nachwuchsförderung der GSE GmbH 2024 stehen fest

16.04.2024 – Die neuen Stipendiaten der künstlerischen Nachwuchsförderung der GSE Gesellschaft für StadtEntwicklung für 2024 stehen fest. Von April bis August nutzt der Maler und Gestalter Abie Franklin den bereitgestellten Arbeitsraum in der Ullsteinstraße in Berlin-Tempelhof als Atelier. Zudem werden im Rahmen des Stipendiums Materialkosten bis zu 2.000 Euro finanziert. Von Oktober bis Februar 2025 wird der Raum dem Architekten und Comiczeichner Péter Máthé zur Verfügung gestellt, der die gleichen finanziellen Mittel erhält.

Die künstlerische Nachwuchsförderung der GSE wird seit 2022 vergeben. Sie richtet sich an Absolventinnen und Absolventen von Studiengängen der Bildenden oder Darstellenden Kunst, Fotografie oder Film, die Hochschulen und Berufsausbildungszentren in Berlin und Brandenburg besucht haben. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt dabei auf Themen wie der sozialen Stadtentwicklung, dem Gemeinwesen oder auch der Kinder- und Jugendhilfe. Das Auswahlgremium bestand in diesem Jahr aus den freischaffenden Künstlerinnen Karo Goldt und Marlene Burz, für die Stiftung SPI Tilman Günther sowie Franka Franzen und Frauke Witzler für die GSE.

Als gemeinsame Gesellschaft der Stiftung SPI und des AWO Landesverbandes Berlin e. V. ist die GSE gGmbH ist seit ihrer Gründung im Jahre 1987 in vielfältigen Arbeitsfeldern der Sozialen Stadtentwicklung aktiv. Als Treuhänderin des Landes Berlin ist die GSE gGmbH mit der Sicherung von Wohn- und Gewerberäumen für Bedarfsgruppen der Jugend-, Familien- und Sozialhilfe, für soziokulturelle Initiativen und Menschen in schwierigen Lebenslagen beauftragt. Die Projekte der GSE gGmbH werden in Kooperation mit Mieter:innengruppen, Vertreter:innen des Stadtteils sowie Akteuren aus Verwaltung und Politik entwickelt und umgesetzt.

Weitere Informationen zur Kunst- und Kulturförderung bietet die Website der GSE GmbH.

Jetzt anmelden zur BundesJugendKonferenz 2024 vom 24. bis 26. Mai in Berlin

15.03.2024 – Junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren sind ab sofort eingeladen, zur jugendpolitischen Veranstaltung des Jahres vom 24. bis 26. Mai 2024 nach Berlin zu reisen. Bei der BundesJugendKonferenz 2024 treffen sich Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland, um über jugendrelevante Themen zu diskutieren. Auf dem GLS Campus Berlin wird ein abwechslungsreiches Programm geboten: 11 Workshops, Diskussionen mit Politiker:innen, anregende Impulse und eine tolle Abendgestaltung. Als besonderes Highlight sind alle Teilnehmenden der BuJuKo am Sonntag ins Tipi am Kanzleramt eingeladen. Im Rahmen des Demokratiefestes „75 Jahre Grundgesetz“ können die Teilnehmenden dort direkt mit Bundesjugendministerin Lisa Paus ins Gespräch kommen.

Die Teilnahme an der BuJuKo ist kostenlos, Reisekosten werden erstattet. Für Verpflegung und eine Unterkunft wird ebenfalls gesorgt.

Die BundesJugendKonferenz wird als Teil des Nationalen Aktionsplans für Kinder- und Jugendbeteiligung von der Servicestelle Jugendstrategie der Stiftung SPI im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgerichtet.

Hier geht es direkt zur Anmeldung auf jugendstrategie.de

Schule als sicherer Ort für alle – Neue Arbeitshilfe für den Kinderschutz erschienen

12.03.2024 - Schulen spielen eine zentrale Rolle bei der Prävention von Gewalt gegen Kinder und Jugendliche sowie bei der Intervention, speziell bei Kindeswohlgefährdungen. Das EU-geförderte Gemeinschaftsprojekt ASAP! sensibilisiert das Schulpersonal deshalb für deren Rolle im Kinderschutz und stärkt die Handlungssicherheit im Kinderschutzverfahren.

Bei ASAP! bündeln Save the Children Deutschland e. V., Wildwasser e. V. und der Geschäftsbereich Lebenslagen, Vielfalt & Stadtentwicklung der Stiftung SPI ihre Expertise. Für die Umsetzung des berlinweiten Kinderschutzverfahrens an Schulen hat das Team der Stiftung SPI eine praxisnahe Arbeitshilfe für Schulpersonal entwickelt, die zum kostenlosen Download (PDF, 4 MB) zur Verfügung steht.

Aktionswochen gegen Rassismus in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf starten am 11. März 2024

07.03.2024 – Mit den Aktionswochen gegen Rassismus informiert das Bündnis „Initiativkreis Charlottenburg-Wilmersdorf“ vom 11. bis 24. März 2024 über demokratiefeindliche Strukturen im Bezirk und darüber hinaus und lädt zu Austausch und Vernetzung ein. Verschiedene zivilgesellschaftliche Akteur:innen haben ein Programm mit mehr als 40 Veranstaltungen von Filmvorstellungen über Podiumsdiskussionen bis zu Stadtrundgängen auf die Beine gestellt. Interessierten bieten sie vielfältige Möglichkeiten, sich zu informieren, zu diskutieren und ins Gespräch zu kommen.

Unter dem Titel „Digitale Zivilcourage: Aktiv gegen Hass im Netz!“ bietet das Demokratiebüro Charlottenburg-Wilmersdorf der Stiftung SPI am 14. März gemeinsam mit der Initiative Civic.net der Amadeu Antonio Stiftung und der Stadtteilbibliothek Halemweg einen eigenen Workshop an. Die Teilnehmer:innen können dabei lernen, Hate Speech in den Sozialen Medien zu erkennen, Gegenrede effektiv zu nutzen und sich digital zu schützen.

Workshop „Digitale Zivilcourage: Aktiv gegen Hass im Netz!“

14. März 2024 | 17:30-20:30 Uhr

Stadtteilbibliothek Halemweg, Halemweg 18, 13627 Berlin

Für die Teilnahme wird um Anmeldung gebeten.

Hier geht es zum vollständigen Programm

Auftakt zum Spandauer Aktionsmärz 2024 mit Dr. Reyhan Şahin

01.03.2024 – Materielle Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Herkunft waren Thema der Auftaktveranstaltung des Aktionsmärz Spandau am 29. Februar 2024 in der Zitadelle Spandau. Mehr als 180 Gäste verfolgten das Gespräch über die Zusammenhänge zwischen Gender-Pay-Gap, Migrant-Pay-Gap und Class-Pay-Gap zwischen der Linguistin und Rapperin Dr. Reyhan Şahin aka Lady Bitch Ray, der Politikerin und Rechtswissenschaftlerin Prof. Dr. Heide Pfarr, der Sängerin und Regisseurin Tayo Awosusi-Onutor sowie der Leiterin der Ombudsstelle für das Landesantidiskriminierungsgesetz Dr. Doris Liebscher. Die Politikwissenschaftlern Melike Çınar moderierte das Podium.

Die Veranstaltung mit dem Titel „(Sorge-) Arbeit, Lohn und Wirklichkeit. Zum Zusammenhang von Gender-, Migrant- und Class-Pay-Gap“ wurde von der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten Spandau in Kooperation mit der Partnerschaft für Demokratie Spandau, der LAG der Gleichstellungsbeauftragten und der Senatsverwaltung (SenASGIVA) ausgerichtet. Sie war zugleich der Auftakt des Aktionsmärz Spandau, einem Veranstaltungsprogramm, das den Frauenmonat März mit den Internationalen Wochen gegen Rassismus verbindet.

Informationen zum weiteren Programm bietet die Website der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte von Spandau.

Fürsprecher für junge Menschen in Brandenburg: BeOBe startet mit Beteiligungsworkshops

22.02.2024 - Die Beschwerde- und Ombudsstelle des Landes Brandenburg für junge Menschen in Hilfen zur Erziehung (BeOBe) hat mit neun Workshops für Kinder- und Jugendliche ein umfassendes Bild der Bedürfnisse der Zielgruppe ermittelt. Für die Beteiligungsworkshops wurden junge Menschen aus verschiedenen Bereichen der Hilfen zur Erziehung wie Wohngruppen, Tagesgruppen, ambulanten Hilfen oder ähnliche Hilfeformen eingeladen. Die Ergebnisse der Workshops, die sich mit Themen wie Kommunikation, Kinderrechten, Erreichbarkeit, Gestaltung und Ombudschaft beschäftigten, fließen in die zukünftige Arbeit der unabhängigen Beratungsstelle ein.

Die Beschwerde- und Ombudsstelle des Landes Brandenburg nahm 2023 ihre Arbeit auf. BeOBe informiert, berät und begleitet Kinder- und Jugendliche sowie deren Eltern bei Sorgen und Konflikten mit freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe. In Brandenburg erhalten mehr als 45.000 Kinder- und Jugendliche Hilfen zur Erziehung (Stand vom 31.12.2022). Mit der Ombudsstelle (BeOBe) im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe kommt das Land Brandenburg seiner Verpflichtung nach, eine unabhängige Stelle für die Belange junger Menschen und ihrer Familien zu schaffen.

Die Beschwerde- und Ombudsstelle BeOBe wird vom Land Brandenburg getragen und von der Stiftung SPI, Niederlassung Brandenburg realisiert.

Weitere Informationen bietet die Website von BeOBe.

Für mehr Kinderschutz: Stiftung SPI erstellt Entwicklungspläne für Köln und Neuss

01.02.2024 – Die Städte Köln und Neuss haben die Stiftung SPI beauftragt, Entwicklungspläne für verbesserten Kinderschutz zu erarbeiten. Erstmals wird sich damit eine Millionenstadt in Deutschland einen Kinderschutzentwicklungsplan geben. Das Verfahren regelt und gestaltet die Verantwortlichkeiten von Kommunen im Kinderschutz systematisch. Das Konzept basiert auf einem Gutachten der Stiftung SPI für die Kinderschutzkommission des Landtags Nordrhein-Westfalen von 2021. Zentrale Erkenntnis dieses Gutachtens ist, dass einheitlichen Standards oder Verfahren zur Sicherung des Kinderschutzes in den Kommunen, Kreisen und Gemeinden bislang fehlen. Mit dem durch die Stiftung SPI entwickelten Konzept des Kinderschutzentwicklungsplanes wird erstmals eine standardisierte Herangehensweise in dieser Frage vorgestellt und implementiert.

Die auf zwei Jahre angelegte wissenschaftliche Erhebung und Auswertung der Daten zum Kinderschutz sowie die strategische Implementierung übernehmen Prof. Dr. Dirk Nüsken (Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe Bochum) und Annette Berg (Stiftung SPI) gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten für den Kinderschutz.

#WirSindDieBrandmauer! Stiftung SPI beteiligt sich am Demokratiebündnis „Hand in Hand“

29.01.2024 – Für den 3. Februar 2024 ruft das Demokratiebündnis „Hand in Hand“ auf zu einer Großdemonstration und symbolischen Verteidigung des Deutschen Bundestags mit einer Menschenkette. Die Stiftung SPI beteiligt sich als eine von mittlerweile 1.200 zivilgesellschaftlichen Organisationen an dem Zusammenschluss. Nachdem in den vergangenen Wochen bundesweit Hunderttausende gegen einen Rechtsruck in Deutschland und Europa auf die Straße gegangen sind, wird die Kundgebung unter dem Titel #WirSindDieBrandmauer ein weiteres deutliches Zeichen setzen für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft.

Die Auseinandersetzung mit populistischen sowie demokratie- und menschenfeindlichen Meinungen muss jedoch bis in den Alltag reichen. Dabei ist es nicht immer leicht, im Gespräch gegen populistische „Argumente“ und fragwürdige „Fakten“ anzukommen. Als Navigationshilfe hat das Mobile Beratungsteam Berlin der Stiftung SPI deshalb mit der Broschüre „Land in Sicht“ sogenannte „Gesprächsanker“ entwickelt. Diese liefern Kommunikationsstrategien und Handlungsmöglichkeiten, auf die zurückgegriffen werden kann, wenn ein Gespräch durch demokratiefeindliche und diskriminierende Äußerungen herausfordernd wird.

Die Broschüre „Land in Sicht“ kann auf unserer Seite kostenlos heruntergeladen werden (PDF, 3 MB).

Startschuss für neuartige Erzieher:innen-Ausbildung mit integriertem Studium „Soziale Arbeit & Management“

16.01.2023 - Mit dem ausbildungsintegrierten Bachelorstudiengang „Soziale Arbeit & Management“ bietet die Fachschule für Sozialpädagogik der Stiftung SPI in Berlin-Kreuzberg gemeinsam mit der Fachhochschule des Mittelstandes (FHM) ab 2024 ein neuartiges Ausbildungs- und Studienmodell an. Die Vorstandsvorsitzende und Direktorin der Stiftung SPI Annette Berg und der Dekan der FHM Prof. Dr. Rainer Beurskens unterzeichneten am 16. Januar den entsprechenden Kooperationsvertrag.

Das neue Angebot ermöglicht es, Ausbildung und Studium parallel zu verbinden. Wer ab Oktober 2024 in das Studium einsteigt, kann nach drei Jahren und acht Monaten drei Abschlüsse vorweisen: Staatliche Anerkennung als Erzieher:in und als Sozialarbeiter:in sowie den Bachelor in Sozialer Arbeit. Neben vielfältigen Berufschancen eröffnet dieser Bildungsweg darüber hinaus einen Zugang zum Masterstudium.

Weitere Informationen bietet die Website der SPI-Fachschulen.

Ehrung für die Jahrgangsbesten der SPI-Pflegeschule

19.12.2023 - Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege hat am 13. Dezember im Festsaal des Roten Rathauses die Jahrgangsbesten des ersten Abschlussjahrgangs der neuen generalistischen Pflegeausbildung gewürdigt, unter ihnen vier Studierende der Pflegeschule der Stiftung SPI. "Die Besten der Pflege" wurden gemeinsam mit ihren jeweiligen Pflegeschulleitungen und Praxisanleitenden gefeiert.

Berlins Pflegesenatorin Dr. Ina Czyborra bedankte sich mit diesem Abend persönlich und stellvertretend bei all denen, die die ersten Schritte der neuen Pflegeausbildung gewagt und umgesetzt haben.

Der Start in die Ausbildung war geprägt von den Bedingungen der Pandemie mit Schulschließungen, Distanzunterricht und Personalmangel in der Praxis. Alle Auszubildenden, die unter diesen erschwerten Bedingungen ihren Abschluss erfolgreich gemeistert haben, haben neben fachlichen und sozialen Kompetenzen hohe Flexibilität und Durchhaltevermögen bewiesen. 

Allen Absolventinnen und Absolventen des Jahrsgangs herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die Zukunft!

Armutsprävention vor Ort: Fachkonferenz des Nationalen Aktionsplans „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“

01.12.2023 - Kommunale Lösungsansätze und verbesserte Vernetzungsstrategien zur Unterstützung von Kinder und Jugendlichen in Armutslagen waren Themen der Fachkonferenz des Nationalen Aktionsplans „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ am 30. November und 1. Dezember im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Berlin.

Beim Eröffnungspanel mit der gastgebenden Staatssekretärin Ekin Deligöz sprachen die Vorstandsvorsitzende und Direktorin der Stiftung SPI, Annette Berg, sowie weitere Akteur:innen von Bund, Ländern und Kommunen über Wege zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans.

In weiteren Panels teilten kommunale Vertreter:innen ihre Erfahrungen mit bestehenden Präventionsmaßnahmen, diskutiert wurden zudem die Bedingungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit von Bund, Ländern und Kommunen bei der Prävention.

Der am 5. Juli 2023 vom Bundeskabinett verabschiedete Nationale Aktionsplan „Neue Chancen für Kinder in Deutschland“ trägt dazu bei, allen von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffenen Kindern und Jugendlichen gerechte Chancen zu garantieren. Der NAP folgt damit der EU-Ratsempfehlung zur Einführung einer Europäischen Garantie für Kinder. Um Armut und soziale Ausgrenzung von Kindern und Jugendlichen wirkungsvoll zu bekämpfen, sind die Bundesregierung, Länder, Kommunen und die Zivilgesellschaft in Deutschland zu einer gemeinsamen Kraftanstrengung aufgerufen.

Weitere Informationen zum Nationalen Aktionsplan „Neue Chance für Kinder in Deutschland“ bietet die Website des BMFSFJ.

Bundesweit einmaliger Anpassungslehrgang für internationale Pflegefachkräfte gestartet

27.11.2023 - Der erste Anpassungslehrgang für internationale Pflegekräfte ist an der Pflegeschule der Stiftung-SPI gestartet. Pflegekräfte mit Berufs- oder Studienabschluss aus Nicht-EU-Staaten können sich nach dem neuen Pflegeberufegesetz (PflBG) qualifizieren, um danach Ihre Anerkennung als Pflegefachfrau/Pflegefachmann oder Pflegefachperson zu erhalten.

Der siebenmonatige Lehrgang kombiniert Fach- und Sprachunterricht, was bislang bundesweit ein einmaliges Angebot ist. Dank einer Kooperation mit der Gesellschaft für berufsbildende Maßnahmen gGmbH (GFBM) wird parallel zum Pflegefachunterricht ein vom BAMF geförderter Berufssprachkurs Pflege B2 angeboten.

Voraussetzungen für die kostenfreie Teilnahme sind neben einer abgeschlossenen Berufsausbildung oder einem Studium im Herkunftsland, ein Feststellungsbescheid des Berliner Landesamtes für Gesundheit und Soziales, sowie Sprachkenntnisse mindestens auf dem Niveau B1.

Begleitend zum Lehrgang unterstützt die Stiftung SPI Pflegeeinrichtungen beim Diversity- und Integrationsmanagement mit einem Schulungsprogramm für Praxisanleitende und Führungskräfte der Pflegeeinrichtungen.

Anmeldungen für die Kursangebote ab 2024 sind bereits jetzt möglich.

Weitere Informationen zum Anpassungslehrgang und zur Anmeldung

Der Anpassungslehrgang ist ein Projekt innerhalb des Regionalen Integrationsnetzwerkes (RIN) Berlin und wird im Rahmen des Förderprogrammes „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den europäischen Sozialfonds Plus (EFS Plus) gefördert.

Stiftung SPI stellt sich mit aktualisierter Satzung und neuen Gremien für die Zukunft auf

20.11.2023 – Mit einer aktualisierten Satzung hat die Stiftung SPI eine neue Leitungsstruktur erhalten, die dem stetigen Wachstum des Geschäftsvolumens und der Zahl der Mitarbeiter:innen in den vergangenen 40 Jahren Rechnung trägt. In den neuen hauptamtlichen Vorstand hat das Kuratorium auf Vorschlag der Vorstandsvorsitzenden und Direktorin Annette Berg die bisherige stellvertretende Direktorin Wiebke Them und den stellvertretenden Direktor Christoph Schwamborn berufen.

Als neues Gremium hat sich außerdem der ehrenamtliche Beirat konstituiert. Vertreter:innen aus Politik und Gesellschaft sowie aus Wissenschaft und Forschung der sozialen Arbeit kommen dort zusammen. Der Beirat berät und begleitet den Vorstand vor allem in fachlichen Fragen. Dem Beirat der Stiftung SPI gehören an:

  • Gisela von der Aue, Senatorin für Justiz a. D.
  • Martina Castello, Erziehungswissenschaftlerin, Fachexpertin Frühkindliche Bildung
  • Janina Deininger, Leiterin Beschäftigung & Qualifizierung der Jugendstrafanstalt Berlin
  • Prof. Dr. Lars Distelhorst, Hochschullehrer für Sozialpädagogik und soziale Arbeit an der Fachhochschule des Mittelstands Berlin (FHM)
  • Gerda Holz, Politikwissenschaftlerin und Armutsforscherin
  • Daniela Schneckenburger, Beigeordnete des Deutschen Städtetages
  • Suat Yilmaz, Referatsleiter im Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

Die vollständige aktuelle Satzung der Stiftung SPI ist hier nachzulesen.

Nach Shitstorm: Breite Unterstützung für die Berliner Registerstellen

10.11.2023 - Als Reaktion auf einen mehrwöchigen Shitstorm, der sich ab September gegen die Berliner Registerstellen für diskriminierende und rechtsextreme Vorfälle richtete, haben mittlerweile 200 Organisationen und Einzelpersonen ihre Unterstützung erklärt. Die Stiftung SPI zählt als Trägerin der Register Marzahn-Hellersdorf und Reinickendorf zu den Erstunterzeichner:innen der Solidaritätserklärung, die hier verfügbar ist (PDF, 325 KB).

Über einen Zeitraum von sechs Wochen waren rund 50 diffamierende Veröffentlichungen in den (Sozialen) Medien erschienen, die eine Welle von beleidigenden Telefonanrufen, E-Mails und fast 1.200 Falschmeldungen an die Berliner Register in Gang setzte. Diese meist anonymen Reaktionen, aber auch der große Rückhalt bei den Unterstützer:innen machen deutlich, wie wichtig die Arbeit der Registerstellen ist.

Die Berliner Register erfassen seit fast 20 Jahren diskriminierende Vorfälle im Berliner Stadtgebiet. Sie verzeichnen mehrere Tausend rassistische, antisemitische, extrem rechte, antifeministische, LGBTIQ*-feindliche sowie gegen obdachlose und behinderte Menschen gerichtete Vorfälle pro Jahr. Dabei werden bewusst auch Vorfälle unterhalb der Strafbarkeitsgrenze erfasst. Das Monitoring macht so Ausgrenzung und Abwertung von Minderheiten in der Gesellschaft sichtbar. Damit vermitteln die Register demokratischen Akteurinnen und Akteuren ein detailliertes und aktuelles Bild, das als Handlungsgrundlage dienen kann.

Jetzt mitgestalten: 4. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit 2024 in Potsdam

09.11.2023 - Der 4. Bundeskongress Kinder- und Jugendarbeit widmet sich vom 16. bis 18. September 2024 in Potsdam einem breiten Spektrum aktueller Themen, vom Umgang mit Diversität und Strategien zur persönlichen Bewältigung globaler Krisen über Demokratieförderung bis hin zur Digitalisierung.

Alle Interessierten sind noch bis zum 5. Dezember 2023 aufgerufen, eigene Ideen zur Programmgestaltung einzureichen. Dies können sowohl Vorschläge für das Kongressprogramm sein als auch Aktions- und Präsentationsangebote für den „Park der Möglichkeiten“. Die Einreichungen aus Wissenschaft, Fachpraxis, Verbänden und Verwaltung sollen insgesamt die Vielfalt und Heterogenität der Kinder- und Jugendarbeit widerspiegeln.

Alle Informationen zu den Themen und Beteiligungsmöglichkeiten bietet der Call for Partizipation auf der Website des Bundeskongresses.

Die Stiftung SPI unterstützt als regionale Mitorganisatorin und Mitglied im Programmbeirat den Bundeskongress, der gemeinsam vom Forschungsverbund DJI/TU Dortmund, dem Fachverband Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit Brandenburg e. V. und der Stadt Potsdam ausgerichtet wird. Weitere regionale Partner sind der Landesjugendring Brandenburg e. V. (LJR) und das Sozialpädagogische Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB).

Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen: Jahresbericht 2022 ist erschienen

07.11.2023 - Der von der SPI-Programmagentur vorgelegte Jahresbericht zeigt die Ergebnisse und besonderen Herausforderungen der Jugendsozialarbeit an Berliner Schulen 2022. Die Jugendsozialarbeit war im Berichtszeitraum erstmals ganzjährig flächendeckend an allen öffentlichen Schulen vertreten. So standen über 1.000 sozialpädagogische Fachkräfte von 90 Trägern als verlässliche Ansprechpersonen für die Schüler:innen bereit.

Besonderen Einsatz verlangten die psychosozialen Folgen der Pandemie. Doch auch andere globale Krisen wie der Krieg in der Ukraine und die steigende Inflation waren im Schulalltag spürbar. Der Bedarf der Schüler:innen an emotionaler und sozialer Unterstützung war deshalb groß. Die Schulsozialarbeiter:innen vermittelten darüber hinaus Werte der Vielfalt und des sozialen Zusammenhalts in innovativen Formaten und trugen zur Prävention von Gewalt bei.

Die dem Bericht zugrundeliegende Auswertung der Sachberichte der sozialpädagogischen Fachkräfte zeigte jedoch auch Verbesserungspotenziale auf. So wünschen sich viele Schulsozialarbeiter:innen mehr Zeit für die wirkungsvolle Unterstützung der Kinder und Jugendlichen, für präventive Angebote sowie für die Abstimmung und Reflektion mit Kooperationspartner:innen in multiprofessionellen Teams.

Die vollständige Ausgabe des Jahresberichts steht im Bereich Publikationen zum Download zur Verfügung (PDF, 2 MB).

Zur Website der Programmagentur Jugendsozialarbeit

Bundesverdienstkreuz für Jeanette Klemmt und das Projekt HundeDoc

26.09.2023 - Für ihr herausragendes Engagement wurde SPI-Mitarbeiterin Jeanette Klemmt am 25. September mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Seit mehr als 20 Jahren kümmert sich die Berliner Tierärztin im Projekt HundeDoc um die Tiere mittelloser Jugendlicher und Erwachsener in der Stadt. Einzigartig ist dabei die Kombination aus tiermedizinischer Versorgung und sozialer Arbeit, wie Jeanette Klemmt erklärt: „Mir liegt nicht nur das Wohl der Tiere am Herz. Es geht mir vor allem darum, über die Tiere obdach- und mittellose Menschen zu erreichen und ihnen vorhandene Hilfsangebote sozialer Einrichtungen aufzuzeigen.“

Die Vorstandsvorsitzende und Direktorin der Stiftung SPI, Annette Berg, gratulierte der Projektverantwortlichen zur Auszeichnung: „Wir freuen uns für und mit Jeanette Klemmt über diese hohe Ehrung. Mit ihrer innovativen Herangehensweise erreicht sie seit vielen Jahren junge Menschen in sozialen Brennpunkten, die dringend Unterstützung brauchen und hilft ihnen, ihre Situation zu verbessern.“

In dem zur mobilen Praxis umgebauten Bus des Projekts HundeDoc der Stiftung SPI können neben der Beratung und tiermedizinischer Grundversorgung sogar kleinere Operationen und Kastrationen durchgeführt werden. Über das enge Verhältnis zu ihrem Tier werden die Halter:innen motiviert, ihre persönlichen und sozialen Belange stärker eigenverantwortlich wahrzunehmen und sie erhalten Informationen zu Beratungsangeboten der Sozialen Arbeit.

Finanziert wird die tiermedizinische Versorgung ausschließlich über Spenden. Bereits seit 2005 wird das Projekt regelmäßig vom Verein Europäischer Tier- und Naturschutz unterstützt. Einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag leistet dabei regelmäßig die Martine & Bertram Pohl Foundation. Die Stifter, das Ehepaar Martine und Bertram Pohl, erfuhren durch einen Fernsehbericht von dem Projekt und waren sofort begeistert: „Dieses Projekt vereint die zwei Hauptziele unserer Stiftung, denn es dient dem Tierschutz und unterstützt gleichzeitig Kinder und Jugendliche in sozialen Notlagen. Die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Frau Klemmt ist auch für uns eine große Ehre“, sagte der Stifter Bertram Pohl in Berlin. Seit 2014 fördert die Stiftung die mobile Praxis von Jeanette Klemmt regelmäßig. Einen erheblichen Beitrag leistete die im Mai 2022 verstorbene Mäzenin Nina von Maltzahn, deren Spende 2021 unter anderem die Ausrüstung einer neuen mobilen Praxis ermöglichte.

Der größte Teil der Behandlungskosten und des Projekts HundeDoc wird jedoch weiterhin durch Einzelspenden aufgebracht. Weitere Informationen zum Projekt, den Sprechzeiten sowie zur Möglichkeit zu spenden finden Sie auf der Projektwebsite.

Kinder im Mittelpunkt: Annette Berg im Interview mit dem Demokratischen Salon

06.09.2023 - Im Interview mit dem Online-Magazin „Demokratischer Salon“ spricht die Vorstandsvorsitzende und Direktorin der Stiftung SPI, Annette Berg, mit Dr. Norbert Reichel über frühere Projekte sowie aktuelle Herausforderungen und Vorhaben.

Als Leiterin des Jugendamtes in Monheim am Rhein hat sie das Konzept „Hauptstadt der Kinder“ wesentlich mitentwickelt und vorangebracht. Für ihre aktuelle Aufgabe macht sie deutlich, dass das Wohl und die Entwicklung der Kinder für die Stiftung SPI als Institut für innovative soziale Arbeit ein zentrales Thema bleibt.

Zum Interview mit dem Magazin "Demokratischer Salon"

E-Mail: info(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 459793-0