Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Spandau

PfD Spandau

Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Spandau

Die Partnerschaften für Demokratie sind regionale Bündnisse, in denen Verantwortliche der Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zusammenkommen. Sie entwickeln gemeinsam ein auf die lokale Situation abgestimmte Strategie zur Stärkung der demokratischen Zivilgesellschaft.

Die externe Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie Spandau koordiniert diese Arbeit, begleitet Prozesse der Innovation und Vernetzung im Themenfeld und bietet Fachberatungen an. Sie ist angegliedert beim Bezirksstadtrat für Jugend des Bezirks Spandau und arbeitet eng mit der bezirklichen Kinder- und Jugendbeauftragten sowie dem Koordinator für Geflüchtetenfragen zusammen.

Mit dem Fokus auf Kinder und Jugendliche möchte die Partnerschaft für Demokratie Spandau eine lebendige, vielfältige und demokratische Zivilgesellschaft stärken. Dabei legt sie den Schwerpunkt auf die Stärkung der Kinder- und Jugendbeteiligung und die Prävention Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Im Rahmen dessen werden Projekte umgesetzt, fachlich-strategische Kooperationen gefördert und Qualifizierungsmaßnahmen durchgeführt.

Die Partnerschaften für Demokratie binden unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen in die Entwicklung der demokratischen Zivilgesellschaft ein. Dazu gehören u. a. Jugendliche, Multiplikator:innen, Politiker:innen, Nachbarschaftsgruppen, Religionsgemeinschaften und Migrantenselbstorganisationen.

Zu den jährlichen Veranstaltungen zählen die Demokratiekonferenz als Fach- und Vernetzungsforum für Engagierte aus der Trägerlandschaft, der Verwaltung und dem Ehrenamt sowie das Jugendforum Spandau als Plattform für ehrenamtlich und zivilgesellschaftlich aktive junge Menschen in Spandau.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Externe Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in Spandau

Carl-Schurz-Str. 2/6 (Raum 137 b)
13597 Berlin
Ansprechpartner/in: Sophie Schäfer


Standort Berlin

Telefon: 030 902792383
Fax:
E-Mail: pfd-spandau( at )stiftung-spi.de

Verkehrsverbindung
S5 Spandau; U7 Rathaus Spandau

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

  • Erstansprechpartner bei Problemlagen im Bereich von Diskriminierung, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und anderer demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene im Fördergebiet
  • Beratung zu den Themenbereichen Vielfalt/Diversity, Beteiligung und Inklusion im Fördergebiet
  • Beratung von und Netzwerkarbeit mit Akteurinnen und Akteuren im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie
  • Fachliche Begleitung und Beratung im Rahmen der Antragsstellung für den Aktions- und Initiativfonds
  • Fachliche Unterstützung von geförderten Projekten und Hilfestellung im Projektmanagement
  • Durchführung von Demokratiekonferenzen im Fördergebiet

Ziele und Schwerpunkte

Die Partnerschaft für Demokratie hat sich folgendes Leitziel gesetzt: Spandauer Kinder und Jugendliche sind Teil einer lebendigen, vielfältigen und demokratischen Zivilgesellschaft. Dabei gehen wir davon aus, dass eine demokratische Zivilgesellschaft eine starke Kinder- und Jugendbeteiligung hat und sich gegen Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit engagiert.

Die Maßnahmen lassen sich in die drei Handlungsbereiche Kinder und Jugendliche, Bezirkliche Strukturen und Öffentliche Sichtbarkeit einordnen. Dabei sind folgende Ziele handlungsleitend für die Arbeit der Koordinierungs- und Fachstelle, des Begleitausschusses und der geförderten Projekte:

Handlungsfeld: Kinder und Jugendliche

  • Beteiligung: Kinder und Jugendliche nehmen in Spandau vielfältige Möglichkeiten wahr, um eigene Interessen zu formulieren, Ideen und Wünsche einzubringen, selbst aktiv zu werden und ihr Umfeld mitzugestalten.
  • Abbau Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Kinder und Jugendliche in Spandau erfahren bei Diskriminierungserfahrungen Unterstützung und setzen sich solidarisch mit anderen für ein diskriminierungsfreies Umfeld ein.

Handlungsfeld: Bezirkliche Strukturen

  • Qualitätsentwicklung: Fachkräfte, die mit und für Kinder und Jugendliche arbeiten, nehmen Beteiligung als Qualitätskriterium ihrer Arbeit in Abläufe auf, erproben geeignete Formate und entwickeln diese gemeinsam weiter.
  • Qualitätsentwicklung: Fachkräfte der schulischen und außerschulischen Bildung setzen Beteiligungsformate im Rahmen ihres Auftrags der politischen Bildung um.
  • Abbau von Partizipationshemmnissen: Partizipationshemmnisse, wie z. B. Armut, körperliche Beeinträchtigungen oder Sprachbarrieren, werden identifiziert und geeignete Maßnahmen zu deren Abbau erarbeitet und umgesetzt.
  • Einbindung von Kindern und Jugendlichen in Entscheidungsabläufe: Kinder und Jugendliche werden von Politik und Bezirksverwaltung als Stakeholder wahr- und ernstgenommen.
  • Qualitätsentwicklung Partnerschaft für Demokratie: Der Begleitausschuss arbeitet regelmäßig und verbindlich an der Qualitätssicherung der Projekte und Maßnahmen der Partnerschaft für Demokratie.
  • Qualitätsentwicklung Partnerschaft für Demokratie: Die Partnerschaft für Demokratie ist in bezirkliche Strategien, Konzepte und Gremien integriert.
  • Verantwortlichkeit: Vertreter:innen aus Politik, Zivilgesellschaft und Verwaltung fühlen sich verantwortlich für das Leitziel.
  • Verantwortlichkeit: Spandauer Vertreter:innen aus Politik und Zivilgesellschaft stärken in Bezug auf diskriminierende, menschen- oder demokratiefeindliche Äußerungen in beruflichen und alltäglichen Kontexten ihre Haltung und finden eine eigene Form der Positionierung.

Handlungsfeld: Öffentliche Sichtbarkeit

  • Beteiligung: Kinder und Jugendliche werden mit ihren Interessen, Ideen und demokratischem Engagement sichtbar und erfahren dafür öffentliche Anerkennung.
  • Abbau Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit: Das Engagement von Spandauern und Spandauerinnen gegen Diskriminierung sowie demokratie- und menschenfeindliche Ideen wird sichtbar und erfährt öffentliche Anerkennung und Unterstützung.

Methoden

  • Ansprechpartnerin im Themenfeld Demokratiebildung und bei Problemlagen im Bereich von Diskriminierung, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und anderer demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene im Fördergebiet
  • Beratung von und Netzwerkarbeit mit Akteurinnen und Akteuren im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie
  • Beratung zu dem Themenbereichen Vielfalt/Diversity, Beteiligung und Inklusion im Fördergebiet
  • Fachliche Begleitung und Beratung im Rahmen der Antragsstellung für den Aktions- und Initiativfonds und den Jugendfonds
  • Durchführung von jährlichen Demokratiekonferenzen sowie ergänzenden Fachveranstaltungen

Struktur

Gefördert durch
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Rahmen von
Demokratie leben!

Demokratie leben!

Status: aktuell
Zeitraum 01.07.2017 bis 31.12.2021

 


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