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Kommunales Konfliktmanagement

Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen – das sind die Ziele im Bundesprogramm „Demokratie leben!“. Auf kommunaler Ebene fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hierfür mit den „Partnerschaften für Demokratie“ Bündnisse zur Förderung von Demokratie und Vielfalt.

Im Projekt „Kommunales Konfliktmanagement“ (KoKoMa) werden Kommunen mithilfe einer auf die lokalen Bedingungen ausgerichteten passgenauen Unterstützungsstruktur bei der Analyse, Bearbeitung und Prävention von Konflikten begleitet. Beteiligt werden 15 Kommunen aus den „Partnerschaften für Demokratie“, die Konflikten gegenüberstehen, die das friedliche Zusammenleben in Vielfalt sowie die freiheitlich demokratische Grundordnung bedrohen (können).

Das Projekt verfolgt das Ziel, zivilgesellschaftliche und kommunale Akteur:innen in den beteiligten Kommunen zu befähigen, Konflikte lösungsorientiert und konstruktiv zu bearbeiten sowie diese als Chance und Anlass des gemeinsamen Austauschs, der Auseinandersetzung und Aushandlung zu begreifen. Hierzu werden in den teilnehmenden Kommunen

  • Verfahren und Strukturen zur Konfliktbearbeitung entwickelt,
  • die Kommunikation, Kooperation und Handlungssicherheit der relevanten Akteur:innen verbessert und
  • ein nachhaltiges und lebendiges Netzwerk für den interkommunalen und Strukturebenen übergreifenden Austausch etabliert.

Übergeordnetes Ziel ist es, praxiswirksame Modelle für den Transfer in weitere Kommunen zu entwickeln und zu erproben. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Festigung demokratischer Prinzipien sowie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Vielfalt geleistet.

Kommunen aus den „Partnerschaften für Demokratie“ können sich noch für das Projekt „Kommunales Konfliktmanagement“ bewerben. Weitere Informationen zum Projekt und zur Projektteilnahme

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Servicestelle Kommunales Konfliktmanagement

Seestraße 67
13347 Berlin
Ansprechperson: Annette Berg, Betul Yilmaz


Standort Berlin

Telefon: 030 390634770
Fax: 030 39063480
E-Mail: service-kokoma(at)stiftung-spi.de
Website: https://konfliktmanagement.plattform-spi.de/

Verkehrsverbindung
U6 Seestraße; Tram 50, Tram M13 Osram-Höfe

Fahrinfo unter www.vbb.de

Durch die Teilnahme am Projekt „Kommunales Konfliktmanagement“ erhalten die Kommunen gleich mehrfach Unterstützung. Sie werden dabei begleitet,

  • Verfahren und Strukturen zur Konfliktbearbeitung zu entwickeln bzw. auszubauen,
  • die Kommunikation, Kooperation und Handlungssicherheit relevanter Akteur:innen zu verbessern und
  • ein nachhaltiges und lebendiges Netzwerk zwischen Kommunen mit bereits vorhandenen (Beratungs-)Strukturen (unter anderem im Rahmen von „Demokratie leben!“) sowie weiteren relevanten Akteur:innen aus Wissenschaft und Praxis aufzubauen und dieses für die Weiterentwicklung des kommunalen Konfliktmanagements produktiv zu nutzen.

Außerdem erhalten die Kommunen Unterstützung durch

  • ein Prozessbegleitungs-Tandem, bestehend aus einer externen Expertin bzw. einem externen Experten der Stiftung SPI (Prozessbegleiter:in SPI) und einer von der Kommune eingesetzten Fachkraft vor Ort (Prozessbegleiter:in lokal),
  • Beratungsgremien, welche die lokale Projektumsetzung auf intra- und interkommunaler Ebene begleiten,
  • das Angebot der Weiterbildung von lokalen Akteur:innen zum bzw. zur kommunalen Konfliktmanager:in sowie
  • ein prozessbegleitendes Supervisionsangebot.

Status: aktuell
Zeitraum 01.11.2021 bis 31.12.2023


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E-Mail: info(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 459793-0