Zum Inhalt springen

Servicestelle Berliner Familienzentren

Servicestelle Berliner Familienzentren

Servicestelle Berliner Familienzentren

Förderung im Rahmen eines Landesprogramms

Mit dem Landesprogramm „Berliner Familienzentren“ hat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie die Entwicklung von sozialräumlich ausgerichteten Familienzentren an Kindertagesstätten und Grundschulen als Anlaufpunkte für Familien wesentlich vorangebracht.

Die Stiftung SPI - Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“ wurde mit dem Betrieb einer zentralen Servicestelle beauftragt, um die fachlich-inhaltliche sowie finanzadministrative Beratung und Programmbegleitung der Familienzentren und Träger sicherzustellen. Dies erfolgt z. B. durch Beratung per Telefon und E-Mail, die Erstellung von programmrelevanten Materialien und Arbeitshilfen sowie durch die Planung von Workshops und Fachtagen (in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg).

Das Landesprogramm wurde in seiner langjährigen Laufzeit seit 2012 stark ausgebaut und über die Jahre mit verschiedenen Projekten zusätzlich gefördert. Bis Ende 2025 wurden 49 Familienzentren in Kooperation mit Kindertageseinrichtungen in allen zwölf Berliner Bezirken sowie ein Konsultationsangebot zum Themenfeld Regenbogenfamilien aufgebaut. Darüber hinaus standen seit 2015 zusätzliche Projektmittel für die Arbeit mit Familien mit Fluchterfahrung zur Verfügung. Weitere zusätzliche Projekte im Rahmen des Landesprogramms waren das Modellprojekt Stadtteilmütter, zusätzliche Wochenendangebote in den Bezirken Neukölln und Marzahn-Hellersdorf sowie inklusive Angebote für Familienmitglieder mit Behinderung. Im Förderjahr 2023 war das Landesprogramm Teil des Berliner Netzwerks der Wärme. Dafür erhielten die Familienzentren zusätzliche Projektmittel, um mehr Orte der Wärme und Anlässe der Begegnung und des Austauschs zu schaffen. Die 49 Familienzentren wurden zum Jahreswechsel 2025/26 in die bezirkliche Verwaltung und Begleitung übergeben.

Aktuell umfasst das Programm die Förderung und Begleitung von 16 Familienzentren an Grundschulen, welche im Jahr 2023 in den Handlungsräumen der ressortübergreifenden Gemeinschaftsinitiative zur Stärkung sozial benachteiligter Stadtquartiere entstanden sind. Das Konzept und die Zielstellung des Programms knüpfen an die Familienzentren an Kitas an, adressieren aber Familien mit Kindern im Grundschulalter. Durch die Angebote soll die Einbindung der Eltern in das schulische Leben verbessert und ihre Erziehungsfähigkeit gestärkt werden.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Servicestelle Berliner Familienzentren

Seestraße 67
13347 Berlin
Ansprechperson: Ruby Brinza, Kristin Bliß


Standort Berlin

Telefon: 030 390634850
Fax: 030 39063480
E-Mail: kontakt(at)berliner-familienzentren.de

Verkehrsverbindung
U6 Seestraße; Tram 50, Tram M13 Osram-Höfe

Fahrinfo unter www.vbb.de

Zu den Aufgabenbereichen und Zielstellungen der Familienzentren an Grundschulen gehören niedrigschwellige Zugangsangebote, Angebote im Bereich der Übergangsgestaltung, Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangebote sowie die Zusammenarbeit mit Akteuren der lokalen Sozialisations- und Bildungslandschaft.

Die Familienzentren sollen niedrigschwellige, bedarfs- und sozialraumorientierte Angebote für alle Berliner Familien in ihrer Vielfalt umsetzen. Dadurch sollen Eltern in ihrer Erziehungsfähigkeit gestärkt und in die Bildungsprozesse ihrer Kinder einbezogen werden, um die gesellschaftliche Integration und Teilhabe der Familien zu unterstützen. Die Beteilung der Familien an den Angeboten der Familienzentren stellt ein Grundprinzip der pädagogischen Arbeit dar.

Gefördert durch
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Status: aktuell
Zeitraum 01.10.2012 bis 31.12.2027


Alle Projekte aus dem Geschäftsbereich Strategien sozialer Integration

Zurück zur Übersicht

E-Mail: info(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 459793-0