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Servicestelle Berliner Familienzentren

Servicestelle Berliner Familienzentren

Förderung im Rahmen eines Landesprogramms

Mit dem Landesprogramm „Weiterentwicklung und Ausbau der Berliner Familienzentren“ will die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie im Rahmen des ressortübergreifenden Handelns die sozialräumlich ausgerichtete Entwicklung von Familienzentren, insbesondere an Kindertagesstätten,
als Anlaufpunkte für Familien stärken.

Mit dem Betrieb einer zentralen Servicestelle wurde die Stiftung SPI - Sozialpädagogisches Institut Berlin „Walter May“ beauftragt. Die Servicestelle stellt gegenüber den Trägern und Mitarbeitenden in den Familienzentren die fachlich-inhaltliche sowie finanzadministrative Beratung und Programmbegleitung sicher. Dies erfolgt mit Hilfe von Arbeitshilfen, Beratung per Telefon und E-Mail, durch Materialien auf einer Programm-Website sowie Workshops und Fachtage (in Kooperation mit dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg). Die Dokumentation der Angebote der Familienzentren erfolgt in einer Monitoring-Datenbank. Die Umsetzungsqualität der Familienzentren wird im Rahmen von Vor-Ort-Besuchen begutachtet.

Seit 2020 unterstützt die Servicestelle ebenfalls das Landesnetzwerk der Berliner Mehrgenerationenhäuser, bestehend aus 20 MGH des Bundesprogramms sowie einem trägerfinanzierten MGH im Bezirk, bei der Gestaltung der Öffentlichkeitsarbeit, der Ermittlung des Fortbildungsbedarfes, bei der Ausrichtung von Workshops, Fachtagungen für Berliner und Brandenburger MGH sowie bei der Koordination von Aktionstagen im Rahmen des Bundesprogramms Mehrgenerationenhaus. Die Servicestelle nimmt aktiv an den Treffen des Landesnetzwerkes teil und koordiniert den Erfahrungsaustausch und Wissenstransfers.

Bislang werden 49 Familienzentren in allen zwölf Berliner Bezirken unter Nutzung der vorhandenen Angebots- und Versorgungsstrukturen sowie ein Konsultationsangebot zum Thema Regenbogenfamilien gefördert. Das Landesprogramm wurde in seiner langjährigen Laufzeit stark ausgebaut. Von 2015 bis 2021 standen für die Arbeit mit Familien mit Fluchterfahrung zusätzliche Projektmittel zur Verfügung. Im Rahmen eines Modellprojektes wurden in den Jahren 2018 bis 2019 zudem Stellen für Stadtteilmütter in den Familienzentren geschaffen. Angebote am Wochenende werden seit dem Jahr 2020 mit zusätzlichen Mitteln in Neukölln und seit 2021 auch in Marzahn-Hellersdorf bezuschusst. Seit 2021 wird die Arbeit mit Familienmitgliedern mit Behinderung gefördert.

 

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Servicestelle Berliner Familienzentren

Seestraße 67
13347 Berlin
Ansprechperson: Christoph Schwamborn, Kristin Bliß


Standort Berlin

Telefon: 030 390634850
Fax: 030 39063480
E-Mail: kontakt(at)berliner-familienzentren.de
Website: www.berliner-familienzentren.de

Verkehrsverbindung
U6 Seestraße; Tram 50, Tram M13 Osram-Höfe

Fahrinfo unter www.vbb.de

Die für das Landesprogramm „Weiterentwicklung und Ausbau der Berliner Familienzentren“ definierten Ziele sind noch heute von Bedeutung und lauten wie folgt:

  • Optimierung der Infrastruktur, damit Familien besser erreicht und unterstützt sowie Angebote besser aufeinander abgestimmt werden können,
  • Stärkung der Erziehungsfähigkeit von Eltern,
  • Förderung der Zusammenarbeit und Vernetzung der Leistungserbringer im Interesse einer optimalen Nutzung der vorhandenen Ressourcen.

Das Anforderungsprofil an die geförderten Familienzentren wandelt sich dynamisch, entlang der Bedarfe der Familien in ihrem Sozialraum. Die Familienzentren sollen Eltern in die Bildungsprozesse ihrer Kinder einbeziehen, diese in ihrer Erziehungskompetenz stärken, die gesellschaftliche Integration und Teilhabe der Familien fördern und an das institutionelle Bildungs- und Betreuungssystem heranführen. Die Angebote der Familienzentren sollen niedrigschwellig, das heißt ohne formale Hürden sein und sich an Familien in ihrer Vielfalt richten. Die Angebote für Familien können aus den Handlungsfeldern Familienbildung, Frühe Hilfen, Beratung und Unterstützung sowie Begegnung und Selbsthilfe stammen. Die Beteilung der Eltern an allen Umsetzungsprozessen sollte dabei Grundprinzip der pädagogischen Arbeit sein.

Gefördert durch
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Status: aktuell
Zeitraum 01.10.2012 bis 31.12.2023


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E-Mail: info(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 459793-0