Externe Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Charlottenburg-Wilmersdorf

PfD Charlottenburg-Wilmersdorf

Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Charlottenburg-Wilmersdorf

Im neuen Bundesprogramm „Demokratie Leben“ (2015-2019) des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wurden die Partnerschaften für Demokratie erstmals als Instrument eingeführt. Dieses Instrument entwickelt die Arbeit der „Lokalen Aktionspläne“ früherer Bundesprogramme fort. Bundesweit werden ca. 300 Kommunen gefördert. Die Stiftung SPI übernimmt im Rahmen des Programms die Externe Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in Charlottenburg-Wilmersdorf.

Die Partnerschaften für Demokratie sind regionale Bündnisse, in denen Verantwortliche aus Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zusammenkommen. Sie entwickeln gemeinsam ein auf die lokale Situation abgestimmte Strategie zur Förderung von Vielfalt und der Bekämpfung von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Ziele der Partnerschaften für Demokratie sind die Förderung einer vielfältigen Kultur des Zusammenlebens im Fördergebiet, die Stärkung des Engagements gegen demokratie- und menschenfeindliche Phänomene wie Rechtsextremismus, Antisemitismus und Rassismus, die Erprobung innovativer Beteiligungsansätze und die Bearbeitung lokaler Problemlagen. Im Rahmen dieser Ziele vernetzen die Partnerschaften für Demokratie lokale Akteurinnen und Akteure.

Zusammen mit diesen Akteurinnen und Akteuren werden neue Ansätze und Projekte entwickelt und getestet. Dafür stehen jedes Jahr 48.000 € für Projektförderungen zur Verfügung, die durch einen breit besetzten Begleitausschuss vergeben werden. Weitere 7.000 € werden selbstverwaltet von Jugendlichen für Jugendliche vergeben.

Die Partnerschaften für Demokratie binden unterschiedliche Bevölkerungsgruppen in die Entwicklung der demokratischen Zivilgesellschaft ein. Dazu gehören u. a. Jugendliche, Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Politikerinnen und Politiker, Seniorinnen und Senioren, Vertreterinnen und Vertreter der Wirtschaft, Religionsgemeinschaften und Migrantenselbstorganisationen.

Zweimal jährlich finden in jeder Partnerschaft für Demokratie Demokratiekonferenzen statt, in der inhaltliche Schwerpunkte und Lösungen für Probleme partizipativ zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet werden.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Externe Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie in Charlottenburg-Wilmersdorf, Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf

Otto-Suhr-Allee 100
10585 Berlin
Ansprechpartner/in: Johannes Westphal

Telefon: 030 902912516
Fax: 030 902912520
E-Mail: pfd-cw( at )stiftung-spi.de
Website: www.demokratie.charlottenburg-wilmersdorf.de

Öffnungszeiten
Mo. – Do. 10:00–15:00 Uhr

Verkehrsverbindung
U7 Rathaus Charlottenburg oder Richard-Wagner-Platz; M45 Richard-Wagner-Platz

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

  1. Erstansprechpartner bei Problemlagen im Bereich von Diskriminierung, Rechtsextremismus, Antisemitismus, Rassismus und anderer demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene im Fördergebiet
  2. Beratung zu dem Themenbereichen Vielfalt/Diversity, Beteiligung und Inklusion im Fördergebiet
  3. Beratung von und Netzwerkarbeit mit Akteurinnen und Akteuren im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie
  4. Fachliche Begleitung und Beratung im Rahmen der Antragsstellung für den Aktions- und Initiativfonds
  5. Fachliche Unterstützung von geförderten Projekten und Hilfestellung im Projektmanagement
  6. Durchführung von zwei Demokratiekonferenzen pro Jahr im Fördergebiet

Ziele und Schwerpunkte

Die Ziele der Partnerschaften für Demokratie sind:

1. Förderung & Stärkung des programmrelevanten Engagements

  • Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort
  • Etablierung und Weiterentwicklung von Verfahren der demokratischen Beteiligung, einschließlich Entwicklung und Erprobung innovativer Beteiligungsansätze
  • Stärkung des öffentlichen Engagements bzw. der Widerstandsfähigkeit gegen und der gesellschaftlichen Sensibilisierung für rechtsextreme, antisemitische oder rassistische Aktivitäten sowie andere demokratie- und rechtsstaatsfeindliche Phänomene
  • Stärkung der Selbstorganisation und -hilfe im Themenfeld
  • Entwicklung einer Kultur der Unterstützung und Wertschätzung ehrenamtlichen Engagements insbesondere in Bezug auf die Thematik des Programms

2. Förderung der Ausgestaltung einer vielfältigen lokalen Kultur des Zusammenlebens

  • Weiterentwicklung von Ansätzen und Konzepten der intergenerativen Arbeit im Themenfeld
  • Förderung des interkulturellen und interreligiösen Zusammenlebens
  • Förderung und Anerkennung vielfältiger Lebensformen

3. Förderung der Bearbeitung programmrelevanter Problemlagen

  • Förderung der Reaktionsfähigkeit auf sozialräumliche Konfliktlagen
  • Verbesserung der soziokulturellen Integration

Struktur

Gefördert durch
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Im Rahmen von
Demokratie leben!

Demokratie leben!

Status: aktuell
Zeitraum 01.01.2015 bis 31.12.2019

 


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