Schulsozialarbeit in Potsdam

Schulsozialarbeit in Potsdam

Sozialarbeit an weiterführenden Schulen und Oberstufenzentren in Potsdam

Die weiterführenden Schulen haben differenzierte Profile, die über viele Jahre gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften entwickelt wurden. Die gesellschaftlichen und urbanen Vorrausetzungen in den Stadtteilen und Sozialräumen sind wichtige Rahmenbedingungen mit Einfluss auf den Schulalltag. Angebote der Schulsozialarbeit bringen sozialpädagogische Kompetenz in die Gestaltung des Schullebens ein.

Seit August 2016 ist die Stiftung SPI Trägerin der Schulsozialarbeit und damit Partnerin für die weiterführenden Schulen in allen Regionen Potsdams. Von den derzeit fünfzehn weiterführenden Schulen kooperiert die Stiftung SPI mit drei Oberschulen und sechs Gesamtschulen mit gymnasialer Oberstufe, zwei Oberstufenzentren und vier Gymnasien.

Mit Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern, Kooperation mit Erziehungs- und/oder Sorgeberechtigten sowie der innerschulischen und sozialräumlichen Arbeit sind die Sozialarbeitenden fest in den einzelnen Schulstandort integriert und arbeiten mit den Lehrkräften zusammen. Die gemeinwesenorientierte Kooperation von Bildung und sozialer Arbeit gelingt durch die intensive Netzwerkarbeit in der Region sowie stadt- und landesweit tätigen Partnern.

Alle weiterführenden Schulen mit Kontakt zur Schulsozialarbeit im Überblick

Podcast: Seelische Gesundheit, Schule und Corona-Zeit

Die Belastungen durch die Coronakrise steigen, je länger der Lockdown und der Distanzunterricht anhalten. Die Einschränkungen des gesellschaftlichen und familiären Lebens, der Verlust sozialer Kontakte, Sorgen um die eigene Gesundheit und die Organisation des Schul- und Familienalltages belasten derzeit viele Menschen. Besonders die Vermengung von Arbeit, Schule und Familienleben auf engstem Raum sorgen für große Herausforderungen. In dem Podcast wollen Christian Raschke und Geertje Gückel, beide Schulsozialarbeitende der Stiftung SPI in Potsdam, über ihre Erfahrungen aus der Arbeit berichten und daraus ableitend ein paar Tipps geben. zum Potcast (11,8 MB, m4a-Audiodatei, 12 min)

Sorgen und Probleme Potsdamer Jugendlicher in der Coronakriese

Über die Sorgen und Probleme von Potsdamer Jugendlichen in der Coronakrise berichtete die lokale Tageszeitung „Potsdamer Neueste Nachrichten“ am 18. Januar 2021. Da Schule ein wesentlicher Schwerpunkt in der Lebenswelt von Jugendlichen ist, wurde auch die Schulsozialarbeit in die Recherche involviert. Christian Raschke kommt stellvertretend für die Schulsozialarbeit zu Wort und berichtet über die gesammelten Erfahrungen. Zum vollständigen Bericht

Gesund in der Corona-Zeit

Die seelische Gesundheit ist ein Arbeitsschwerpunkt in der Sozialarbeit an weiterführenden Schulen und Oberstufenzentren in Potsdam. Ein besonderer Fokus fällt dabei auf die Corona-Zeit, die in den Wintermonaten mit den Einschränkungen des Lockdowns eine besondere Belastung für junge Menschen darstellt.

Online-Flyer zu den Themen Ernährung (PDF, 2,9 MB), Licht und Sonne (PDF, 1,3 MB), Bewegung (PDF, 2,8 MB) und Bloß kein Stress (PDF, 2 MB) geben einfache Tipps, um die zeit etwas angenehmer und gesünder zu gestalten.

InnoPrax - Trägermesse der Fachhochschule Potsdam

Im Rahmen der Trägermesse „InnoPrax“ der Fachhochschule Potsdam, die aufgrund der Covid19-Pandemie online stattfand, hat sich die Schulsozialarbeit der weiterführenden Schulen in Potsdam in einem kurzen Handy-Videoschnipsel präsentiert. Kathrin Finke-Jetschmanegg von der Projektleitung und Christian Raschke, Schulsozialarbeiter am Bertha-von-Suttner-Gymnasium, informieren über das Berufsfeld. Zum Video

Schulsozialarbeit am Schulzentrum Am Stern

Podcast über Strategien gegen Schulstress und Leistungsdruck

Schule ist eine wesentliche Größe in der Lebenswelt von jungen Menschen, immerhin verbringen sie hier rund ein Drittel ihrer Zeit. Zur bundesweiten Aktionswoche der seelischen Gesundheit 2020 thematisierten die Schulsozialarbeitenden Barbara Paech und Christian Raschke in einem Podcast Schulstress und Leistungsdruck, die Auswirkungen und wie man ihnen am besten begegnet. Zum Podcast (11 MB, m4a-Audiodatei, 12 min)

Schutzkonzept für Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen

Einen Handlungsrahmen für den Schutz vor dem Coronavirus in Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen bietet das Schutzkonzept der Schulsozialarbeit in Potsdam. Zum Konzept (PDF, 160 KB)

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Leitung Schulsozialarbeit in Potsdam

Rudolf-Breitscheid-Straße 19
14482 Potsdam
Ansprechpartner/in: Kathrin Finke-Jetschmanegg

Telefon: 0331 27347969, 0163 6137111
Fax:
E-Mail: leitung.sas.potsdam( at )stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Mo.–Fr. 09:00–16:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Verkehrsverbindung
Fahrinfo unter www.vbb.de

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

Die Schulsozialarbeiter/innen arbeiten präventiv, vertraulich und stärkenorientiert. Sie beziehen die Jugendlichen in die Erarbeitung von Projekten partizipativ mit ein. Der Schutzauftrag für Jugendliche ist eine wesentliche Querschnittsaufgabe und in jedem Arbeitsfeld sowie allen Angeboten Grundlage der Arbeit.

Die Angebote der Schulsozialarbeiter/innen basieren auf Freiwilligkeit und werden der Bedarfe der Mädchen und Jungen gerecht.

Zu diesen Angeboten zählen:

  1. Offenes Gesprächs- und Kontaktangebot für Schülerinnen und Schüler
  2. Projektarbeit im schulischen Kontext
  3. Beratung und Begleitung von Schülerinnen und Schülern
  4. Kooperation mit Erziehungs- oder Sorgeberechtigten
  5. Innerschulische Kooperation mit den Lehrerinnen und Lehrern
  6. Gemeinwesenorientierte Netzwerkarbeit

Gesetzliche Grundlagen der Schulsozialarbeit sind im SGB VIII zu finden. Hervorzuheben sind § 11 Jugendarbeit, § 13 Jugendsozialarbeit, § 14 Erzieherischer Kinder- und Jugendschutz.

Ziele und Schwerpunkte

Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.

Schulsozialarbeit ist eine kooperativ angelegte Leistung der Jugendhilfe, die im Bereich der Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und des erzieherischen Kinder- und Jugendschutzes verankert ist. Sie zielt darauf ab, die individuelle und soziale Entwicklung aller Kinder und Jugendlichen zu fördern und bringt sozialpädagogische Kompetenzen in die Gestaltung des Schullebens ein.

Schulsozialarbeit wirkt vor Ort präventiv und kann als ein niederschwelliges Angebot Kinder und Jugendliche auch in Notsituationen erreichen und auf deren Signale direkt und zielführend reagieren.

Sie ist darüber hinaus ein wichtiges Bindeglied zwischen der Schule, den Eltern und den Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe. Sie bietet vor allem Hilfen bei der Bewältigung schulischer und familiärer Problemlagen, vermittelt in Konfliktsituationen und fördert eine gewaltfreie Kommunikation durch die Ausbildung von Streitschlichtern. Ziel der Schulsozialarbeit ist es, persönliche und soziale Kompetenzen aller am Schulleben Beteiligten so zu stärken, dass positive Auswirkungen auf das Lern- und Schulklima entstehen.

Leitziele der Schulsozialarbeiter/innen

  1. Positive Lern- und Lebensbedingungen für Kinder und Jugendliche erhalten und schaffen
  2. Individuelle und soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen fördern und damit Bildungschancen verbessern
  3. Benachteiligung vermeiden und abbauen und Ausgrenzung entgegenwirken
  4. Kinder und Jugendliche für ihr Wohl vor Gefahren schützen
  5. Schule und Gemeinwesen verbinden

Struktur

Gefördert durch
Landeshauptstadt Potsdam

Landeshauptstadt Potsdam

Gefördert durch
Land Brandenburg

Land Brandenburg

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.08.2016

 


Verwandte Projekte

Alle Projekte aus dem Geschäftsbereich Niederlassung Brandenburg Nord-West 

 Zurück zur Übersicht