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Übernberg – Therapeutische Wohngemeinschaft

Übernberg

Übernberg – Therapeutische Wohngemeinschaft

Suchtmittelabhängige Männer finden in der Therapeutischen Wohngemeinschaft (TWG) Übernberg einen Ort im Bezirk Friedrichshain–Kreuzberg, der ihnen Zeit, Ruhe und Unterstützung gibt, um sich zu stabilisieren und Perspektiven für ein abstinentes unabhängiges Leben zu entwickeln und anzugehen.

Die Wohngemeinschaft bietet insgesamt 12 Männern ab 18 Jahren in zwei Wohneinheiten einen geschützten Raum. Der Wunsch nach einem abstinenten und gewaltfreien Miteinander ist hierbei Voraussetzung für das Leben in der Gemeinschaft. Die TWG ist offen für Betroffene, die ihre Abhängigkeitserkrankung erkannt haben und in ihrer momentanen Situation nicht alleine leben können oder wollen. Eine Aufnahme mit Doppeldiagnose (z.B. Depression, Angsterkrankung, Schizophrenie, ADHS) ist möglich. Die individuelle Teilhabeplanung ist Grundlage für eine Aufnahme in die TWG. Die Antragstellung erfolgt beim zuständigen Sozialamt (Teilhabefachdienst). Die Therapeutische Wohngemeinschaft ist eine Leistung zur sozialen Teilhabe gemäß § 78 SGB IX i. V. m. § 113 SGB IX.

Die Bewohner können in der Regel bis zu zwei Jahre oder in Ausnahmen auch länger in der TWG leben.

Im Team der Therapeutischen Wohngemeinschaft arbeiten derzeit eine Sozialpädagogin und zwei Sozialpädagogen.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
TWG „Übernberg“

Weichselstraße 12
10247 Berlin
Ansprechperson: Patrick Wietzke

Telefon: 030 2940848, 030 2940849
Fax: 030 22600333
E-Mail: uebernberg(at)stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Nach telefonischer Vereinbarung

Verkehrsverbindung
U/S Frankfurter Allee; U Samariterstraße; Tram M13, 16

Fahrinfo unter www.vbb.de

  • Therapeutische Wochenstruktur mit Gruppentherapie, Einzelgespräche und Wochenplena
  • Psychoedukation
  • Bearbeitung von männerspezifischen Themen
  • Hilfe bei der Suche nach Arbeits- oder Ausbildungsplätzen
  • Unterstützung beim Umgang mit Ämtern und Behörden
  • Erlernen einer selbstständigen Haushaltsführung
  • Schuldenregulierung
  • Angehörigenarbeit
  • Unterstützung bei der Wohnungssuche
  • Nachsorgearbeit

  • Stabilisierung der abstinenten Lebensweise
  • Aufbau eine suchtmittelfreien Tagesstruktur
  • fachliche Anbindung an das Suchthilfesystem
  • fachliche Anbindung an die Psychiatrische Institutsambulanz des Bezugskrankenhauses
  • Kooperation mit Fachärzten im Bezirk
  • soziale Integration

  • Aufarbeitung der Abhängigkeitserkrankung
  • Gruppen- und Einzelgespräche
  • Ergotherapie
  • kreative Soziotherapie
  • Körperarbeit, Entspannung, Achtsamkeitstraining, Pilates, Sportangebote (z.B. Joggen, Inliner fahren, Radfahren, Schwimmen)
  • Antidepressionstraining
  • Arbeit mit Rückfällen

Finanziert durch
Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.01.1996

Art des Projektes


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E-Mail: info(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 459793-0