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Drogenhilfe Nord – NordImpuls

Drogenhilfe Nord – NordImpuls

NordImpuls – Ambulante psychosoziale Betreuung bei Substitution

Das Projekt NordImpuls bietet umfassende ambulante psychosoziale Betreuung für opiatabhängige Menschen, die sich in ärztlicher Substitutionsbehandlung befinden und denen die substitutgestützte Behandlung mit psychosozialer Betreuung gegenwärtig die größte Chance zur Besserung bietet.

Dies sind insbesondere opiatabhängige Menschen, die bereits mehrere Abstinenzversuche ohne langfristigen Erfolg unternommen haben oder die eine drogenfreie Therapie derzeit nicht durchführen können, weil sie z. B. neben Opiatabhängigkeit eine weitere schwere Erkrankung haben oder aufgrund von Schwangerschaft ein Abstinenzversuch derzeit nicht angebracht ist.

Die ambulante psychosoziale Betreuung bei Substitution ist eine Maßnahme der Eingliederungshilfe im Sinne der §§ 53/54 SGB XII und wird auf Antrag gewährt. Im Team von NordImpuls arbeiten sozialpädagogische Fachkräfte mit Hochschulabschluss, staatlicher Anerkennung und teilweisen Zusatzqualifikationen.

Seit Oktober 2022 ist die Stiftung SPI mit zwei Suchtberatungsstellen Teil des bundesweiten Modellprojektes „DigiSucht – Digitale Suchtberatung für Betroffene Und Angehörige“. Über die Plattform DigiSucht (www.suchtberatung.digital) erreichen Sie die Suchtberatungsstelle Hohenschönhausen sowie die Integrierte Suchtberatung Lichtenberg und können dort ab sofort eine Beratung per Textnachricht (Mailberatung), Chat oder Videochat erhalten – freundlich, professionell und anonym.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
NordImpuls

Alt-Reinickendorf 23 – 24
13407 Berlin
Ansprechperson: Roland Püschel


Standort Berlin

Telefon: 030 4938088
Fax: 030 4938010
E-Mail: drogenhilfe-nord(at)stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Mo. bis Do. 10:00–17:00 Uhr
Fr. 10:00–14:00 Uhr
und nach Vereinbarung

Bitte melden Sie sich telefonisch in der Zeit von Mo. bis Fr. 10:00–16:00 Uhr an.

Verkehrsverbindung
S Alt-Reinickendorf; U8 Paracelsus-Bad; Bus 120, 122, 320, 322, 327 Paracelsusbad

Fahrinfo unter www.vbb.de

Allgemeines Ziel der ambulanten psychosozialen Betreuung ist es, langjährig heroinabhängige Menschen zu unterstützen und zu befähigen,

  • ihre Lebenssituation zu verbessern,
  • sich einen geregelten und überschaubaren Alltag zu schaffen,
  • sich von der Drogenszene zu distanzieren und aus Prostitution und kriminellen Handlungen auszusteigen,
  • ihre Gesundheit zu stabilisieren oder wiederherzustellen,
  • ihre Chancen auf eine drogenfreie Perspektive zu erhöhen,
  • ihr Leiden zu lindern.

Das Betreuungsangebot umfasst auch die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit der Lebens- und Suchtgeschichte sowie Hilfe bei der Entwicklung von Zukunftsperspektiven.

Die ambulante psychosoziale Betreuung ist ein umfassendes Unterstützungsangebot. Es beinhaltet konkrete lebenspraktische sowie sozialpädagogische Hilfestellungen bei der Lösung von aktuellen sozialen, psychischen und gesundheitlichen Problemen.

  • Strukturierung des Alltags
  • Sicherung des Lebensunterhalts
  • Schuldenregulierung - Wohnraumsicherung
  • berufliche Orientierung bzw. Vermittlung in sinnstiftende Tätigkeiten oder Beschäftigung
  • Förderung sozialer Kompetenzen und Vermittlung von Konfliktbewältigungsstrategien
  • Unterstützung zur Wiederherstellung und Pflege unterstützender familiärer und sonstiger sozialer Beziehungen
  • Begleitung und Unterstützung zur Klärung aktueller Krisen
  • Vermittlung und Unterstützung der Inanspruchnahme von fachärztlicher Behandlung - Umgang mit Behörden und Justiz
  • Umgang mit Krankheit und Behinderung
  • Reduzierung bzw. Vermeidung von Beikonsum
  • Unterstützung zur Inanspruchnahme vorhandener externer Beratungs- und Unterstützungsangebote

  • Sozialpädagogische Einzelbetreuung mit regelmäßigen Einzelgesprächen
  • Klientenzentrierte, systemische, lösungsorientierte Arbeitsansätze
  • Psychosoziale Diagnose und Betreuungsplanung
  • Psychosoziale Betreuung vor Ort in ausgewählten Arztpraxen
  • Aufsuchende, nachgehende und begleitende Arbeit
  • Einbeziehung von Partnerinnen und Partner und/oder Familie in den Betreuungsprozess, wenn dies gewünscht ist
  • Psychoedukation
  • Motivational Interviewing
  • Vermittlung ergänzender oder weiterführender Hilfen
  • Case-Management

Finanziert durch
Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin

Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung Berlin

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.01.2000

Art des Projektes


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E-Mail: info(at)stiftung-spi.de Telefon: 030 459793-0