K.A.R.L. Kommunikation – Arbeit – Reflexion – Lernen
K.A.R.L. Kommunikation – Arbeit – Reflexion – Lernen
K.A.R.L. Kommunikation – Arbeit – Reflexion – Lernen
Das Projekt K.A.R.L. hält ambulante sozialpädagogische Angebote nach dem Jugendgerichtsgesetz (JGG) bereit. Hier werden Jugendliche (14–17 Jahre) und Heranwachsende (18–20 Jahre) in pädagogisch betreute und nicht betreute Arbeit vermittelt, wenn sie hierfür eine Weisung gemäß § 10 JGG erhalten haben.
Außerdem bietet K.A.R.L. Beratung für Jugendliche und Heranwachsende an, die Straftaten im Internet gegen die sexuelle Selbstbestimmung (insb. §§ 184 StGB ff.) sowie Handlungen, die als „Cybermobbing“ bewertet werden, begangen haben. Dazu zählen u. a. Beleidigung, Bedrohung, Nötigung, üble Nachrede, Datenveränderung und die Verletzung höchstpersönlicher Lebensbereiche durch Bildaufnahmen. Voraussetzung für die Beratung ist die Weisung nach § 10 JGG.
In den Beratungsgesprächen setzen sich die Jugendlichen und Heranwachsenden mit ihrem individuellen Handeln sowie den Folgen dessen für Geschädigte der Tat auseinander. Zu den Zielen gehören die Schaffung eines Bewusstseins über Möglichkeiten und Risiken des Internets und sozialer Medien sowie die Erweiterung der Medienkompetenz. Die Regel ist eine Beratungseinheit mit drei Beratungsgesprächen.
Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt
Stiftung SPI
K.A.R.L. Kommunikation – Arbeit – Reflexion - Lernen
Buttmannstraße 9
13357 Berlin
Ansprechperson: Susanne Luh
Standort Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg
Standort Berlin
Telefon: 0179 345 85 64
Fax: -
E-Mail: karl(at)lvs.stiftung-spi.de
Öffnungszeiten
nach Vereinbarung
Verkehrsverbindung
M27er Bus (Brunnenplatz) und der U-Bahnhof Pankstraße
Fahrinfo unter www.vbb.de
Als ambulante sozialpädagogische Angebote nach § 10 JGG sollen die Maßnahmen den jungen Menschen in seiner Entwicklung fördern und ihn befähigen, sich mit der Tat, ihren Ursachen und Konsequenzen, auseinander zusetzen, Verantwortung zu übernehmen und Handlungskompetenzen zu erweitern.
Beratungseinheit/Beratungsgespräche:
In handlungs- und lösungsorientierten Einzelgesprächen sollen die Straftathintergründe herausgearbeitet und die Handlungskompetenzen erweitert werden. Gemeinsam werden persönlichkeits- und problemlagenbezogene Strategien entwickelt.
Eine Beratungseinheit umfasst drei Beratungsgespräche mit folgenden Inhalten:
- Auseinandersetzung mit der Motivation zur Tatbegehung
- straf- und möglicherweise zivilrechtliche Konsequenzen
- Folgen für Geschädigte von Sexualstraftaten, Übernahme der Geschädigtenperspektive
- Vermittlung medienpädagogischer Kenntnisse in Bezug auf Straftaten, die vorwiegend im Internet begangenen werden (Bildrechte im Netz, Datenveränderung, Cybermobbing) zur Sensibilisierung für die Risiken im Internet und Stärkung der Medienkompetenz
- Vermittlung medienpädagogischer Kenntnisse in Bezug auf Sexualstraftaten im Netz und Entwicklung von Handlungsalternativen.
Unterstützt durch
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Status: aktuell
Art des Projektes
Alle Projekte aus dem Geschäftsbereich Lebenslagen, Vielfalt & Stadtentwicklung