Miteinander leben im Samariterkiez

Miteinander leben im Samariterkiez

Organisation, Moderation und Dokumentation eines dialogischen Aushandlungsprozesses im Samariterkiez

Im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg findet sich eine vielfältige und bunte Bevölkerung: Alteingesessene, Zugezogene, Neuzugewanderte, Reisende. Sie leben in gemieteten oder gekauften Wohnungen, besetzten, selbstverwalteten oder gemieteten Häusern und Wagenburgen, in Hostels, Jugendherbergen, Neubauten, Plattenbauten, Altbauten …

Wer bleibt, schätzt nicht zuletzt die Diversität des am dichtesten besiedelten Berliner Bezirks und entscheidet sich damit auch für Toleranz und Respekt anderen Lebensweisen gegenüber. Trotzdem führt die Unterschiedlichkeit der Anwohnenden und ihrer Interessen zu Kontroversen und damit automatisch zu der Frage „Wie wollen wir zukünftig zusammen leben?“ Im Samariterkiez wird dieses Spannungsfeld anlässlich der aktuellen Auseinandersetzungen zu verschiedenen Themen besonders deutlich.

Die Stiftung SPI ist durch das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg beauftragt, Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibende, Politik, Bildungs- und Jugendeinrichtungen, Wohnungsgenossenschaften, freie Träger, zivilgesellschaftliche Initiativen, Interessengruppen, Bezirksamt, Polizei usw. auf Augenhöhe miteinander ins Gespräch zu bringen, multiperspektivische Sichtweisen auf die Problemlage(n) vor Ort zu ermöglichen und Grundlagen zu schaffen, die das demokratische und friedliche Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Lebensentwürfen und Weltanschauungen nachhaltig fördern und verbessern.

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
Miteinander leben im Samariterkiez

Frankfurter Allee 35 – 37, Aufgang C
10247 Berlin
Ansprechpartner/in: Konstanze Fritsch


Standort Berlin

Telefon: 030 49300110
Fax: 030 49300112
E-Mail: samariterkiez( at )stiftung-spi.de
Website: samariterkiez.de

Verkehrsverbindung
U5 Samariterstraße

Fahrinfo unter www.vbb.de

Ziele und Schwerpunkte

Das Projekt verfolgt drei übergeordnete Ziele: die Anwohnenden zu aktivieren und miteinander zu vernetzten, die ehrenamtlichen Initiativen im Kiez zu beraten und unterstützen sowie das freiwillige Engagement insgesamt im Kiez zu fördern. Hierdurch soll es gelingen, eine demokratische und respektvolle Diskussionskultur zu etablieren sowie die Identifikation mit dem Kiez zu verbessern. Neben der Durchführung von entsprechenden Veranstaltungen und Kooperationsprojekten fokussiert sich die Projektarbeit seit Anfang 2020 zunehmend auf den Ausbau einer aktivierenden Beteiligungsstruktur für die Anwohnenden.

Methoden

Um die genannten Ziele zu erreichen, kommen in der Projektarbeit verschiedene Methoden und Formate zum Einsatz:

  • Sprechstunde für Anwohnende
  • Beratung und Akquise von Projektmitteln für nachbarschaftliches Engagement
  • Organisation von Informationsveranstaltungen
  • Moderation (z. B. von Vernetzungstreffen, Diskussionsrunden und Großveranstaltungen)
  • Organisation und Durchführung von Beteiligungsprozessen
  • Online-Beteiligungsplattform
  • Öffentlichkeitsarbeit (Newsletter und Aushänge)

Struktur

Gefördert durch
Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.08.2017

 


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