MÄDEA – Interkulturelles Zentrum für Mädchen und junge Frauen

MÄDEA

MÄDEA – Interkulturelles Zentrum für Mädchen und junge Frauen

"MÄDEA" ist ein interkulturelles Zentrum für Mädchen und junge Frauen im Raum Gesundbrunnen des Bezirks Berlin-Mitte. MÄDEA stärkt die individuelle Persönlichkeitsentwicklung von Mädchen und fördert ihre selbstbewusste und aktive Teilhabe am öffentlichen Leben. Das Angebotsspektrum reagiert flexibel auf die problematische Sozialstruktur im Umfeld. Es umfasst Bildungs- und Kulturarbeit, Beratung, Öffentlichkeitsarbeit, Elternarbeit, Fachpolitik und Fortbildung. Die Besucherinnen sind zwischen 8 und 18 Jahre alt und haben ihre familiären Wurzeln in Nordafrika, Südosteuropa, der Türkei und Deutschland. MÄDEA arbeitet zu Jahresthemen mit einem interkulturellen und interdisziplinären Team.

Die Mädchen von MÄDEA haben bereits mehrere Musikvideos produziert und mit "Sisterhood" ein Theaterprojekt auf die Bühne des Kreuzberger Theaters "Hebbel am Ufer" (HAU) gebracht. Zum Tagesspiegel

A Woman's Work

Das Projekt A Woman’s Work von ongoing project in Kooperation mit MÄDEA gewann den Deutschen Kinder- und Jugendpreis in der Kategorie „Kinder- und Jugendkultur“. Das Rap-, Bau- und Hörstückprojekt für Mädchen mit Migrationshintergrund setzt sich gegen Vorurteile und Rollenzuweisungen ein und erreichte auch den 1. Platz in der Kategorie "Bestes Konzept" im internationalen Wettbewerb Hörspielsommers Leipzig.

Weitere Videos

Louise Schroeder – Die Mutter Berlins

"Louise Schroeder war ein Mädchen, das heute leider keiner kennt ..." und das, obwohl sie so viel bewegt hat. MÄDEA präsentiert Louise Schroeder, eine der ersten Frauen im Parlament, die sich für die Rechte, den Schutz und die Bildung der Mädchen und Frauen einsetzte. Sie war Mitbegründerin der AWO und der Arbeiterwohlfahrtsschule. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde sie sogar amtierende Oberbürgermeisterin von Berlin. Der Film entstand im Jahr 2019 im Rahmen der politischen Bildung zu "100 Jahre Frauenwahlrecht". Mädchen im Alter von 9 bis 15 Jahren zeigen das Leben und Wirken von Louise Schroeder in Stummfilm-Manier zu einem Song von Anne Grabow, gesungen von Faseeha Chughtai.

Sisterqueens – Girthistrack

Die drei Songs „Rebel“, „Andere Welt“ und „Mit mein’ Homies“ sind Teil des kollaborativen Albums mit dem Thema Sisterhood. Dieses ist im dritten feministischen Rap-Projekt „Kollabo" von ongoing project in Kooperation mit MÄDEA entstanden. Nachdem Rap als feministisch emanzipatorisches Medium erprobt wurde, legt “Kollabo” einen besonderen Fokus auf das aktive Mitwirken der Mädchen an der gesamten Produktion (Fragestellung, Lyrics, Kostüm, Video, Konzert-Performance) und auf eine enge Kollaboration mit Rapperinnen aus Berlin. Zusammen mit Haszcara, Laila A. und Alice Dee sind drei Feature-Songs entstanden, durch welche die Mädchen ihre Positionen zu “Sisterhood” poetisch zum Ausdruck bringen. Am Ende des kollaborativen Prozesses, steht neben dem Album “Kollabo − das Konzert”, welches im Theater "Hebbel am Ufer" (HAU) stattfand.

Sisterqueens feat. Leila A. – Andere Welt

Sisterqueens feat. Haszcara – Mit mein' Homies

Sisterqueens feat. Alice Dee – Rebel

Kontakt, Öffnungszeiten und Anfahrt

Stiftung SPI
MÄDEA

Grüntaler Straße 21
13357 Berlin
Ansprechpartner/in: Ursula Bachor


Standort Berlin

Telefon: 030 49308966
Fax: 030 49308965
E-Mail: maedea( at )stiftung-spi.de
Website: www.maedea.stiftung-spi.de

Öffnungszeiten
Mo. bis Do. 15:00–20:00 Uhr
Fr. 14:00–20:00 Uhr
Sa. 14:00–19:00 Uhr
So. nach Vereinbarung
Mo., Mi. ab 14:00 Uhr Kooperation mit Schulen

Verkehrsverbindung
S/U Gesundbrunnen

Fahrinfo unter www.vbb.de

Angebote

  • Theater
  • Tanzen
  • Malen
  • Skulpturenbau
  • Schreiben
  • Medien
  • Politik und soziales Engagement
  • Stadtbesichtigung
  • Forschen, Diskutieren und Verändern

Ziele und Schwerpunkte

  • Herstellung von Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern und Kulturen
  • Verbesserung schulischer Leistungen
  • Förderung der Deutschsprach- und Medienkompetenz
  • Mitgestaltung einer mädchenrelevanten Kinder- und Jugendpolitik

Struktur

Finanziert durch
Bezirksamt Mitte von Berlin

Bezirksamt Mitte von Berlin

Status: aktuell
Zeitraum Seit 01.10.1997

 


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